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Black Mirror: Was das kommende Horror-Adventure verspricht

Von Julia Rother - Special vom 28.08.2017 14:48 Uhr

Noch in diesem Jahr erscheint das Horror-Adventure Black Mirror für PC, Mac, Linux, PlayStation 4 und Xbox One. Wir haben uns den Titel vom deutschen Entwickler KING Art auf der gamescom 2017 einmal genauer angesehen und stellen euch das Spiel in diesem Artikel genauer vor.

Auf der diesjährigen gamescom hatten wir die Möglichkeit, Black Mirror von Entwickler KING Art und Publisher THQ Nordic etwas besser kennenzulernen. Das Spiel ist dabei keine direkte Fortsetzung der vorherigen Trilogie, sondern erzählt eine in sich geschlossene Geschichte und kann auch ohne Vorkenntnisse gespielt werden. Ein kleines Hintertürchen hat sich KING Art allerdings offengelassen und so kleine Details in das Spiel eingebaut, die bei einem großen Erfolg als Aufhänger für eine neue Trilogie dienen könnten.

Doch beginnen wir ganz von vorne: Black Mirror spielt in Schottland im Jahre 1926. Wir begleiten aus der Third-Person-Perspektive David Gordon, der versucht herauszufinden, was hinter dem Selbstmord seines Vaters steckt. Der Frage nach dem Warum folgend, begibt er sich erstmals in seinem Leben zu dem Stammhaus seiner Familie. Doch das Schloss mit all seinen Bewohnern weiß seine Antworten gut zu verstecken und so verlangt es einiges an Detektivarbeit, um mehr über den Vorfall zu erfahren.

Bei seinen Nachforschungen stößt David auf dunkle Geheimnisse, die schon vielen seiner Vorfahren den Verstand raubten und nun auch sein Leben in Gefahr bringen. Unglücklicherweise ist der junge Mann selbst ein eher instabiler Charakter und tritt damit in die Fußstapfen aller männlichen Gordons, die alle im Laufe ihres Lebens verrückt wurden. Auch David zweifelt im Laufe der Geschichte immer wieder an sich: Geschieht all dies hier wirklich oder waren all die Alb- und Tagträume nur ein Vorbote seines schwindenden Verstandes?

Eine rätselhafte Umsetzung

Im Mittelpunkt steht das Schloss, das Spielern der vorherigen Teile bereits bekannt sein dürfte und nun freier denn je erkundet werden kann. Die Umgebung hält dabei verschiedene Rätsel für euch bereit, die es zu lösen gilt. Um voranzukommen müsst ihr die Aufgaben bewältigen, welche sich euch in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden präsentieren.

Auch die Herangehensweise soll jedes Mal anders sein: So müsst ihr euch manchmal Gegenstände im Inventar im Close-up ansehen und an anderen Stellen gilt es, die Umgebung zu untersuchen oder ein wenig herumzuexperimentieren. Dementsprechend wisst ihr manchmal genau, was zu tun ist und müsst euch in anderen Momenten erst auf die Suche begeben. Übermäßiges und langweiliges Herumlaufen, bei dem Teil A an Platz B gebracht wird, möchte der Entwickler vermeiden und stattdessen dafür sorgen, dass der „Flow“ nicht unterbrochen wird.

Black Mirror wird mit englischer und deutscher Sprachausgabe veröffentlicht, sechs weitere Sprachen können als Untertitel hinzugeschaltet werden. Im Kontakt mit den anderen Charakteren gibt es Multiple-Choice-Dialoge. Eure Worte und Entscheidungen wirken sich zwar darauf aus, wie euer Gegenüber auf euch reagiert, einschneidende Konsequenzen, wie sie sich beispielsweise Telltale Games auf die Fahne schreibt, bleiben aber aus.

Horror ohne abschreckende Splattereffekte

Besonders wichtig war dem Entwicklerteam die detaillierte und liebevolle Ausgestaltung der Kulisse, denn Black Mirror trägt den Titel eines Gothic-Horror-Adventures nicht ohne Grund. Das entsprechende Feeling soll aber eher über die Gruselatmosphäre transportiert werden, denn obwohl während des Spiels einige Menschen ihr Leben lassen müssen, verzichtet KING Arts auf die in dem Genre oft sehr beliebten Splattereffekte.

Neben den bereits beschriebenen Rätseln, stellt der Entwickler stattdessen die Story in den Mittelpunkt und lässt euch auch immer wieder in die Vergangenheit blicken. So müsst ihr verschiedene Triggerpunkte auslösen, um einst im Schloss geschehene Dinge nachzuempfinden und Erinnerungen freilegen zu können. Aber Achtung: Hierbei kommt ihr dem sogenannten Black Mirror gefährlich nahe und könnt sogar sterben. Allerdings sind einige Todesszenen doch sehr schön inszeniert und so scheint es sich für euch als Spieler doch zu lohnen, hin und wieder das Zeitliche zu segnen.

Black Mirror erscheint am 28. November 2017 für PC, Mac, Linux und – im Gegensatz zu den in der Vergangenheit veröffentlichten Teilen – auch für die Konsolen. PlayStation 4- und Xbox One-Spieler bezahlen 39,99 Euro, wer auf dem Rechner spielt, muss nur mit 29,99 Euro rechnen. Im Gegenzug bekommt ihr dafür aber etwa zwölf Stunden voller Rätsel, Atmosphäre und Spielspaß.

Neugierig geworden? Dann schaut doch auf unserer Themenseite vorbei, auf der wir alles Wissenswerte rund um das kommende Horror-Adenture für euch zusammentragen.

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