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Marvel - Die Serien der Phase 4: Unsere Erwartungen und alle Inhalte in der Zusammenfassung

Von Lucas Grunwitz - Artikel vom 04.08.2019 - 12:44 Uhr
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Hawkeye (Herbst 2021)

Hawkeye gehört zur Ursprungsgarde der Avengers und hat trotz seiner fehlenden übernatürlichen Kräfte stets einen besonderen Platz im Herzen der Zuschauer. Die Zuschauer haben zu Zeiten von „Infinity War“ nicht umsonst gescherzt, dass der Grund des Versagens der Avengers darin bestünde, dass Hawkeye abwesend war. In Zukunft könnte er nun Schirmherr einer gänzlich neuen Generation werden, da sich die Serie eben nicht nur um seine eigene Person drehen, sondern gleichzeitig die Einführung neuer Gesichter beinhalten wird. In diesem Fall handelt es sich explizit um Kate Bishop, die mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit schon bald in die Fußstapfen ihres Vaters treten wird.

Klar ist, dass weder Kate noch Hawkeye irgendwelche knallharten Rambos sind, die sich in irgendwelche übertriebenen Schlachten stürzen werden. Denken wir an die Schlüsselszenen von Hawkeye aus den ersten Filmen zurück, ist es eigentlich selbstverständlich, dass sich die Serie in Richtung Spionage-Thriller-Hybrid orientieren muss. Schleichen, in verbotene Gebiete eindringen und gezielt Feinde ausschalten – das ist Hawkeyes typische Vorgehensweise und wird genau das sein, was er versuchen wird, seinem Schützling weiterzugeben. 

Das dabei eine vergleichbare Vater-Kind-Beziehung wie bei Tony und Peter entstehen wird, ist denkbar naheliegend. Ob diese Beziehung jedoch ähnlich gut funktionieren wird, bleibt abzuwarten. Zwar könnte dies insbesondere dann spannend werden, wenn sich Kate in Richtung der Young Avengers orientieren wird - bis die junge Superheldentruppe jedoch in Erscheinung treten wird, wird es aber noch seine Zeit dauern. Dafürsprechen würde auf jeden Fall, dass Hawkeye genau zum Ende von Phase 4 und somit als letzte der fünf Serien durchstartet. Ob dieses Konzept daher über mehr als eine Staffel hinweg begeistern wird, wird sich noch herausstellen.

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WandaVision (Frühling 2021)

Was passiert, wenn eine Maschine mit einer Hexe zusammen ist? Diese Frage dürfte der allumfassende Leitfaden der kommenden Serie „WandaVision“ werden. Tatsächlich bietet diese einzigartige Beziehung Potenzial für viel Stoff, der so, zumindest in der Masse der TV-Leidenschaft, noch nicht allzu sehr ausgeschöpft und thematisiert wurde.

Ein wirklich prominentes Beispiel in der Marvel-Comicszene, welches das wirklich einzigartige Leben von Vision zwischen all den Menschen beleuchtet, bietet die im Jahre 2015 erschienene Kurzserie „The Vision“. Thematisch befasst sich der Comic rund um Vision und seine aus Androiden bestehende Familie, die ein ruhiges Leben in einer Nachbarschaft voll Menschen führen wollen – die Nachbarschaft hingegen ist vollkommen unzufrieden damit, dass eine Familie bestehend aus Androiden eingezogen ist, deren Kopf obendrein Teil der Avengers ist. Es ist diese subtile Szenerie, dass der Durchschnittsmensch auf das unnatürliche Leben eines Superhelden trifft und nicht damit umgehen kann beziehungsweise will.

Genau diesen Kerngedanken könnte „WandaVision“ in sich vereinen: Was passiert, wenn Mensch mit Maschine eine Beziehung führen will? Funktioniert Liebe zwischen zwei so unterschiedlichen Charakteren überhaupt? Wie reagieren die Mitmenschen um sie herum? In Hinblick darauf, dass Vision wahrscheinlich ohne Gedankenstein zurückkehren wird und sich so an das Leben eines Menschen erst wieder gewöhnen müsste, könnte sich dies schnell zu einer emotionalen Reise mausern, die sich grundlegend von den anderen TV-Serien unterscheidet. Es wird definitiv eine Serie sein, die sich auf dieser emotional-soziologischen Ebene bewegen und eben nicht vollständig auf Action setzen wird.

WandaVision
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