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Pokémon - Die 10 hässlichsten Pokémon der ersten Generation

Von Wladislav Sidorov - Special vom 09.04.2016 - 14:42 Uhr
Pokémon Screenshot

Die 151 originalen Pokémon sind die einzig wahren! Alles, was danach kam, ist völliger Müll und hat nichts mehr mit Pokémon am Hut! Alle neuen Pokémon sind hässlich, uninspiriert und sehen aus, als würde GAME FREAK einfach gar nichts mehr einfallen! Diese drei Sätze sind mittlerweile Standard, sobald ein neues Taschenmonster angekündigt wird, dabei gab es ausgerechnet in der ersten Pokémon-Generation zahlreiche Wesen, die der Zeichenfeder eines Zweijährigen entstammen könnten. Wir stellen euch die 10 wohl hässlichsten Pokémon der ersten Generation vor, bei denen man sich zurecht fragen durfte: Wieso das?

Platz 10: Safcon

Raupy fanden wir schon immer süß: Eine kleine Raupe, die im Anime verzweifelt um Bestätigung sucht, im Spiel stets durch seine relative Nutzlosigkeit im Kampf besticht. Doch bei seiner finalen Entwicklung hin zum wunderschönen Smettbo, das jeder gerne im Team hätte und endlich über Effizienz verfügt, muss Raupy einen Zustand über sich ergehen lassen, dem wir niemanden zumuten würden: Safcon. Ein Schmetterlingskokon, von dem wir lange Zeit nicht einmal wussten, wo das hinten und vorne sein soll - die Artworks waren immer auf beiden Seiten gezeichnet. Die Spitze vorne könnte so manch einer für eine Nase halten, während auch alles andere uns fast schon an ein zu klein geratenes Nasgnet erinnert...hätte man nicht schönere Proportionen wählen können? Mal davon abgesehen, dass ein wild gefangenes Safcon nutzloser nicht sein könnte: Es verfügt nur über die Attacke Härtner. Damit kann es lediglich verhindern, dass der schnelle Ohnmächtigkeitszustand sich ein wenig nach hinten hinauszögert, aber einen Kampf gewinnen werdet ihr dadurch niemals.

Platz 9: Karpador

Auch Karpador macht eine ähnliche Entwicklungsgeschichte wie Raupy durch, stellt dabei aber selbst die nutzlose und hässliche Entwicklungsgeschichte dar: Auf dem Weg zum mächtigen Garados muss das hässliche Entlein (besser: Fischlein) 15 Level lang auf eine Attacke warten, die auch was macht. Die Inkompetenz von Karpador spiegelt sich auch in seinem Artwork wieder: Mund auf, nie zu, stets hilflos und höchstens zum Zubereiten im Restaurant gut. Karpador sieht aus wie das wohl dümmste Pokémon der Welt, auch, weil es das ist.

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Platz 8: Ditto

Ein schleimiges, lilanes Etwas, das sich in alles verwandeln kann - nun gut, eine passende Form für Dittos Eigenschaften zu finden war sicherlich nicht ganz einfach. Aber was ist Ditto bitte? Ein Kaugummi? Ausgespuckte Essensüberreste? Offiziell soll Ditto auf einem Schleimklumpen basieren und dem berühmten Smiley ähneln, doch für uns sah Ditto schon immer einfach aus wie ein Pokémon, das wir in der Grundschule entworfen hätten können.

Platz 7: Kleinstein

Stellt euch vor, ihr sitzt in der Kreativabteilung eines Videospielentwicklers und werdet dazu aufgefordert, einen sinnvollen und produktiven Beitrag zum Thema "Wir brauchen 151 Pokémon, gebt uns Ideen" vorzustellen. Ihr, nach wochenlanger Arbeit, stellt dann folgendes vor: Ein Stein, der im Japanischen so viel wie Steinstein heißt, böse guckt und zwei Arme hat, mit denen er sich auch fortbewegt, weil er ja keine Beine hat. Wie lange glaubt ihr würde es dauern, bis ihr von eurem Arbeitgeber aus dem Laden geschmissen werdet? Unser Tipp: Nicht lange.

Platz 6: Voltobal

Es geht natürlich immer noch ein wenig einfallsloser, so wie im Fall von Voltobal. Ein Pokéball. Das ist Voltobal. Ein Pokéball-Pokémon. Ja, das ist Voltobal. Wie entsteht sowas? Spieler beschweren sich heutzutage über ein Schlüsselbund-Pokémon, dabei ist ein POKÉBALL wohl noch deutlich einfallsloser. Auch die Weiterentwicklung, Lektrobal, könnte vor kreativem Überschuss nicht weiter strotzen, denn dabei handelt es sich einfach um einen...umgedrehten Pokéball.

 

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