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PlayStation Network - Special: Ein Hacker-Angriff und die Schuldigen

Von Redaktion PlayNation - Special vom 27.04.2011 - 18:42 Uhr
PlayStation Network Screenshot

20. April 2011 - Ein schwarzer Tag in der Geschichte der Videospiele. Das gesamte PlayStation Network wird heruntergefahren und ausgeschaltet. Kein Online-Spielen mehr möglich. Zunächst hieß es, dass Sony "außerplanmäßige Wartungsarbeiten" durchführt, doch was ist wirklich in der Downtime passiert?

In einem offiziellen Schreiben gibt Sony bekannt, dass das gesamte PlayStation Network zum Opfer eines Hacker-Angriffs wurde. Die Eindringlinge haben Kreditkartendaten, persönliche Angaben, Passwörter und Userkonten von Spielern ausspioniert. Doch wer steckt hinter diesen Attacken? Alle Spuren führen zur Hacker-Gruppe "Anonymous", welche bereits im Wikileaks-Fall für Aufsehen gesorgt haben. Kürzlich erschien nämlich ein YouTube-Video, welches den Spruch mit sich brachte, dass Sony den Zorn von Anonymous spüren wird. Eventuell der Hacker-Angriff? Die Gruppe weist die Schuld von sich.

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GeoHot knackte als erster die PlayStation 3

Doch was bewegte Anonymous für den Angriff, wenn sie es den waren? Der Hacker George "GeoHot" Hotz knackte die PlayStation 3 und veröffentlichte die entsprechenden Codes im Internet. Binnen weniger Tage entstanden Custom Tools, die Raubkopien ermöglichten. Hits wie Gran Turismo 5 oder Killzone 3 wurden rapide auf Download-Plattformen geladen und angeboten. Spieler konnten ganze Titel auf ihre Konsolen dank der Tools abspeichern. Für das japanische Unternehmen Sony eine Katastrophe. Der Unterhaltungskonzern klagte den Hacker an. Inzwischen einigten sich GeoHot und Sony außergerichtlich. Was genau vorgefallen war, ist unklar.

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