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Anno 2070: Ab in die Zukunft – Lohnt sich der Ausflug in den Ubisoft-Hit?

Von Redaktion PlayCentral - Preview vom 11.10.2011 10:00 Uhr

Mit eurem Schiff stecht ihr in See auf der Suche nach einer fruchtbaren Insel, wo ihr euren Kontor eröffnen könnt. Danach könnt ihr sofort loslegen: Ein paar Straßen ziehen, die ersten Wohnhäuser bauen und Ressourchen scheffeln. Denn auch in der Zukunft bleibt Anno nunmal Anno. Allerdings kommen einige Feinheiten dazu.

Zu Beginn Alles beim Alten

Die Erderwärmung hat die Pole schmelzen lassen, große Bereiche der Welt sind nun unter statt über Wasser angesiedelt und weil wir schließlich die neuen Inseln bebauen wollen, schnappen wir uns wie gewohnt unser Schiffchen und bauen einen Kontor um die Infrastruktur in Gang zu bringen. Auch sonst bleibt es bei gewohnten Mechaniken. Unsere Bürger haben Bedürfnis nach Nahrung, Gesellschaft, Unterhaltung und mehr. Also bauen wir fleißig Stadtzentren, ein Casino und die zugehörigen Gebäude wie Teeplantagen und Fischerhütten.

Ohne Strom passiert hier Nichts!

Zwar sollt ihr auch auf den Bestand eurer Bauzellen achten, da diese den Rohstoff Holz ersetzen und für sämtliche Gebäude benötigt werden. Die wohl wichtigste Änderung ist jedoch der Energiebedarf. Eure Bürger brauchen Strom, denn ohne Strom könnt ihr keine neuen Gebäude errichten. Somit kommt Energie als neue Ressource dazu. Und ohne diese Ressource läuft erst einmal gar Nichts. Wird Energie knapp kann es sogar passieren, dass eure Produktionsstätten drastisch verlangsamt werden und ihr die Bedürfnisse eurer Bürger nicht mehr erfüllen könnt. Wie Energie gewonnen wird, liegt jedoch ganz allein am Spieler.

 

Die Umwelt als entscheidender Faktor

In Anno 2070 habt ihr die Wahl zwischen den Ecos und den Tycoons. Die Ecos achten auf die Umwelt, bauen Windkraftanlagen und leben im Einklang mit der Natur. Energiegewinnung ist für sie teuer und weniger effizient, allerdings schaden sie nicht der Umwelt. Im krassen Gegesantz dazu strotzen die Städte der Tycoons nur so vor Schornsteinen und ohne Rücksicht auf die Umwelt bauen sie effizient Ressourcen ab und erzeugen Energie. Ob ihr lieber einen Staudamm oder ein Atomkraftwerk baut entscheidet sich also an Hand euerer Fraktion. Eine positive Ökobilanz lässt eure Insel grün überwuchern und alle Pflanzen gedeihen prächtig. Ist die Ökobilanz jedoch negativ verschwinden eure Gebäude unter einer grauen Smogschicht und auch Schnaps und Getreide lassen sich nur noch schwer anbauen.

Neue Technologien verschaffen Hilfe

Ihr könnt natürlich auch Gebäude der Ecos und Tycoons mischen. Und damit das noch nicht Alles ist, dürft ihr noch zu einer dritten Fraktion, den Techs, Kontakt aufnehmen. Diese Fraktion gewährt euch Zugang zu speziellen Technologien und Gebäuden. Getreu dem Prinzip aus Anno 1404 und dem Orient könnt ihr euch also eine weitere Kolonie aufbauen. Auch solltet ihr euch mit den Forschern beschäftigen, da diese es euch ermöglichen auch unter Wasser zu bauen.

Das Geheimnis der drei Ebenen

Genau, ihr habt richtig gelesen: Unter Wasser wird auch gebaut. Doch das ist noch lange nicht Alles. Auch in der Luft herrscht munteres Treiben. Neu dazu kommen also zwei Ebenen, was einen Kampf mit euren Mitstreitern auf drei Ebenen bedeutet. Beispielsweise könnt ihr mit einem Luftschiff eure Atmosphäre reinigen oder unter Wasser Diamanten scheffeln. Mit U-Booten gelangen die Diamanten dann an die Oberfläche. Und damit es dem Spieler nicht zu langweilig wird könnt ihr in den Echtzeitgefechten auf Land-, Wasser- und Lufteinheiten zurückgreifen.

Fazit

Prognose:

Trotz des Zukunftsszenarios bleibt Anno klassisch. Gerade der Anfang ähnelt den Vorgängern sehr stark und man sollte sich schnell zurechtfinden. Die neuen Elemente klingen vielversprechend und interessant. Vor allem der Ausbau auf drei Ebenen weckt Neugierde. Wer wollte nicht schon immer unter Wasser bauen? Dazu kommt das Feature der Ökobilanz, welche ihr ständig im Auge behalten solltet. Auch die Wahl zwischen Ecos und Tycoons ist sicher interessant, obwohl der Spieler Zugriff auf die Gebäude beider Fraktionen hat. Eines steht bereits jedoch jetzt schon fest: Wir sind definitiv auf die finale Version gespannt.

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