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Allgemein: EU-Kommission schaltet sich bei Free-2-Play-Spielen ein

Von Redaktion PlayCentral - News vom 28.02.2014 17:12 Uhr

Die EU-Kommission möchte in Absprache mit der Spieleindustrie einen Gesetzesvorschlag auf den Weg bringen, der es verbietet, dem Spieler in Free-2-Play-Games kostenpflichtige Angebote zu unterbreiten. Ein Free-2-Play-Spiel sei dementsprechend nicht mehr kostenlos, sobald man überhaupt etwas kaufen kann.

Wie wir wissen, sind Free-2-Play-Games nicht immer "free to play". Oftmals kann man bei diesen Spielen bzw. bei den jeweiligen Apps In-Game-Käufe abschließen. Dies wirkt zu Teilen irreführend. Zumindest befindet das nun die EU-Kommission und setzt sich mit diesem Thema auseinander. So hätten sich mittlerweile Spieler gemeldet, die unabsichtlich Käufe abgeschlossen haben und darüber nicht informiert worden seien. Denn nach wie vor ging man davon aus, dass diese Spiele kostenlos sind. Daher trafen sich Mitglieder der EU-Kommission mit Entwicklern aus der Gaming-Branche, um darüber zu diskutieren.

Der EU-Kommission zufolge geht es in erster Linie um den Schutz der Kinder, die mit solchen Apps auf eine falsche Fährte geführt werden. Zudem stehe die Glaubwürdigkeit dieses vielversprechenden Marktes auf dem Spiel. So sollen schnellstmöglich Lösungsvorschläge auf den Weg gebracht werden, was eine Win-win-Situation für beide Seiten bedeuten würde.

So sollen laut EU-Kommission Spiele nur als kostenlos bezeichnet werden, die in ihrer Gänze kostenlos sind und es auch nicht ermöglichen überhaupt In-Game-Käufe abzuschließen. Ebenfalls sollen Schlagworte wie "Buy Now!" oder "Upgrade Now!" gestrichen werden, da diese insbesondere Kinder dazu verführen können, Käufe zu tätigen. Darüber hinaus sollen In-Game-Käufe nur mit der expliziten Zustimmung des Käufers erfolgen. Ist man sich als Spieler unsicher, soll jede App eine E-Mail-Adresse zur Verfügung stellen, an die man sich direkt wenden kann, sofern sich Fragen ergeben. Es wird zwar eine Übereinstimmung mit der Spieleindustrie angestrebt, doch solle dies keine Wirkung zeigen, würde die Kommission auch auf nationale Behörden für den Verbraucherschutz zurückkommen, um durchzugreifen, wenn es nötig sei.

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