Assassins Creed Codename Hexe muss den nächsten personellen Rückschlag verkraften. Nur wenige Wochen nach einem größeren Umbau in der Führungsriege der Marke hat das Projekt seinen zweiten Game Director verloren: Benoit Richer hat Ubisoft verlassen und übernimmt dieselbe Rolle bei einem neuen Studio.
Für Fans ist die Nachricht vor allem deshalb brisant, weil Hexe seit seiner Ankündigung 2022 ohnehin ein besonders mysteriöser Teil der Zukunftsplanung ist. Während die Reihe durch den starken Lauf von Assassin’s Creed Shadows aktuell sichtbar Rückenwind hat, wirkt der langfristige Ausblick rund um Codename Hexe damit erneut wackeliger.
Der Abgang von Benoit Richer und sein nächster Schritt
Wer hat Assassin’s Creed Codename Hexe verlassen? Benoit Richer, zuletzt als Game Director für Assassin’s Creed: Project Hexe geführt, ist nicht mehr bei Ubisoft. Er wechselt zu Servo Games und übernimmt dort ebenfalls die Position als Game Director.
Konkrete Gründe für den Wechsel wurden nicht genannt. Richer deutete den Schritt lediglich als Beginn eines neuen Kapitels an. Servo Games sitzt in Montreal und besteht aus mehreren Branchenveteranen, darunter auch ehemalige Ubisoft-Montreal-Leute wie Alex Drouin, Luc Tremblay und Dany Marcoux.
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Was ist über Servo Games bekannt? Inhaltlich bleibt das neue Projektteam bislang ein unbeschriebenes Blatt. Auf der offiziellen Projektseite des Studios ist derzeit noch nichts Konkretes zu sehen, abseits eines Coming-soon-Hinweises. Für Ubisoft und die Assassin’s-Creed-Marke ist der Abgang trotzdem relevant, weil Richer innerhalb kurzer Zeit bereits der zweite Game Director ist, der dem Hexe-Team verloren geht.
Unruhe in der Hexe-Leitung trotz Franchise-Erfolg
Warum ist der Wechsel für Hexe besonders heikel? Der Verlust trifft ein Projekt, das bereits zuvor einen Einschnitt in der Leitung verkraften musste. Im Februar 2026 verließ der langjährige Ubisoft-Veteran Clint Hocking das Unternehmen und damit auch seine Rolle als Creative Director. Die Aufgabe ging anschließend an den Assassin’s-Creed-Boss Jean Guesdon.
Parallel dazu wurde auch die übergeordnete Organisation der Marke neu sortiert. Martin Schelling führt nun das Franchise-Team, während François De Billy als Head of Production Excellence genannt wird. Alle drei gelten als erfahrene Assassin’s-Creed-Kräfte, trotzdem sorgt die Häufung an Veränderungen bei einem einzelnen Zukunftsprojekt naturgemäß für Nervosität in der Community.
Wie steht das Franchise aktuell da? Kurzfristig bleibt die Lage für Fans dennoch komfortabel: Assassin’s Creed Shadows sorgt weiterhin für positive Schlagzeilen, und für Juli 2026 ist außerdem Assassin’s Creed Black Flag Resynced angekündigt. Dabei handelt es sich nicht nur um eine simple Neuveröffentlichung, sondern um ein Remake mit Überarbeitungen, zusätzlichem Inhalt, einer modernisierten Optik durch die aktuelle Anvil-Engine-Version und geglätteten Ecken und Kanten im Gesamtpaket.
Was Codename Hexe bislang auszeichnet und welche Gerüchte kursieren
Worum könnte es in Assassin’s Creed Codename Hexe gehen? Offiziell hält sich Ubisoft nach wie vor bedeckt, doch seit dem Teaser 2022 wird jedes Detail von Fans seziert. Weit verbreitet ist die Annahme, dass Hexe im Gebiet des Heiligen Römischen Reiches in Deutschland spielen könnte und Themen wie Hexenverfolgung, Aberglaube, Verfolgung und übernatürliche Elemente stärker in den Fokus rücken.
Auch Spekulationen über mögliche historische Bezüge machen seit Längerem die Runde, darunter der Name Karl der Große. Greifbar bestätigt ist davon bislang nichts, doch gerade diese düsterere, potenziell mystische Ausrichtung hat Hexe im Line-up zu einem der spannendsten Fragezeichen gemacht.
Welche Änderungen stehen bei Hexe im Raum? Zuletzt tauchten zudem Gerüchte auf, dass magische Elemente bei Codename Hexe komplett gestrichen werden könnten. In Kombination mit den jüngsten Personalwechseln bleibt damit vor allem eine Frage offen: In welcher Form wird Hexe am Ende tatsächlich erscheinen und wie viel von der ursprünglich vermuteten Tonalität bleibt erhalten.
Wie blickt ihr auf die erneuten Wechsel bei Codename Hexe: Ist das für euch ein Warnsignal oder erst einmal normaler Entwicklungsalltag bei großen AAA-Projekten? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.