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Stranger Things kehrt 2026 zurück – Animiertes Prequel mit neuer Figur Nikki

Nach der kontrovers diskutierten fünften Staffel kehrt Stranger Things in neuer Form zurück – und zwar als animiertes Prequel mit dem Titel Stranger Things: Tales from ’85. Die Serie soll im Frühjahr 2026 auf Netflix starten und spielt zeitlich zwischen Staffel 2 und 3 der Hauptserie. Dabei werden nicht nur neue Monster eingeführt, sondern auch ein neuer Charakter, der für Diskussionen sorgt.

Worum geht es in Stranger Things: Tales from ’85?

Welche Geschichte erzählt das Prequel? Die Handlung setzt im Winter 1985 in Hawkins ein, als erneut übernatürliche Phänomene die Stadt heimsuchen. Die bereits bekannten Figuren – Eleven, Mike, Will, Lucas, Dustin und Max – nehmen es mit neuen Bedrohungen aus der Schattenwelt auf, darunter bizarr beschriebene Kreaturen wie „Kürbis-Zombies“ und rankenartige Monster.

Die Serie soll ein nostalgisches Gefühl vermitteln und orientiert sich laut den Duffer Brothers an den Samstagmorgen-Cartoons der 1980er Jahre. Der visuelle Stil ist farbenfroh, mit überzeichneten Charakterdesigns und puppenartigen Gesichtern – eine bewusste Abkehr vom düsteren Look der Originalserie. Auch der Ton ist familienfreundlicher, was auf eine jüngere Zielgruppe abzielt.

Die neue Figur Nikki Baxter

Warum sorgt Nikki Baxter für Aufsehen? Eine der größten Überraschungen ist die Einführung von Nikki Baxter, einer völlig neuen Figur, die bisher in keiner der Staffeln erwähnt wurde. Sie wird als größer als Eleven beschrieben, hat pinkfarbenes, an den Seiten kurz geschnittenes Haar und ist technisch begabt – ein sogenannter „Tüftler“. Fans fragen sich nun, wie sie in die Kontinuität der Hauptserie passt.

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Da sie in der Hauptserie nie vorkam, steht der Verdacht im Raum, dass es sich entweder um eine alternative Zeitlinie handelt oder dass ihre Existenz bewusst aus dem Gedächtnis der anderen gelöscht wurde, etwa durch eine Fähigkeit à la gedankenkontrollender Papa. Diese Retcon-Strategie sorgt für hitzige Diskussionen in der Fangemeinde.

Die Sprecherliste im Überblick

Wer verleiht den Figuren seine Stimme? Da die Originaldarsteller der Serie mittlerweile stark gefragt und teuer sind, setzt Netflix auf neue Sprecher für die animierten Versionen der Figuren. Hier ist die bisher bekannte Besetzung:

Figur Sprecher
Jim Hopper Brett Gipson
Mike Wheeler Luca Diaz
Eleven / Jane Hopper Brooklyn Davey Norstedt
Dustin Henderson Braxton Quinney
Lucas Sinclair Elisha Williams
Will Byers Ben Plessala
Max Mayfield Jolie Hoang-Rappaport

Weitere Rollen werden von Odessa A’zion, Janeane Garofalo und Lou Diamond Phillips gesprochen, deren Figuren allerdings noch nicht enthüllt wurden.

Produktion und Stil

Wie unterscheidet sich die Serie visuell? Die Animation entsteht bei Flying Bark Productions in Sydney, Australien. Netflix hat das Studio gezielt ausgewählt, um den Look und das Gefühl der 80er einzufangen. Die farbintensive CGI erinnert an Neonfarben und klassische Zeichentrickästhetik, mit einem deutlichen Kontrast zur düsteren Atmosphäre der Live-Action-Serie.

Produzenten sind neben den Duffer Brothers auch Shawn Levy, Dan Cohen, Hilary Leavitt und Eric Robles, der auch als Showrunner fungiert. Die Serie wurde bereits 2023 offiziell von Netflix bestätigt.

Was bedeutet das für das Stranger Things-Universum?

Könnte diese Serie die Kontinuität verändern? Die Einführung neuer Figuren und Ereignisse, die so nicht in der Hauptserie erwähnt wurden, lässt viele Fans vermuten, dass Tales from ’85 eine alternative Zeitlinie oder zumindest eine erzählerische Erweiterung darstellt. Diese Art von Retcon ist riskant, könnte aber auch neue kreative Freiheiten eröffnen.

Ob die Serie wirklich alles „zurücksetzt“ oder einfach nur weitere Facetten der Welt beleuchtet, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Der Hype um Stranger Things lebt weiter, auch wenn viele Fans nach Staffel 5 enttäuscht waren.

Ein nostalgischer Neustart oder zu viel des Guten?

Wird Tales from ’85 überzeugen können? Die Serie bietet eine Chance, jüngere Zuschauer für das Stranger Things-Universum zu begeistern und gleichzeitig den langjährigen Fans neue Perspektiven auf bekannte Figuren zu liefern. Wer die Originalserie wegen ihrer düsteren Atmosphäre geschätzt hat, wird sich allerdings auf eine deutlich leichtere Tonalität einstellen müssen.

Ob der Spagat zwischen Nostalgie, neuer Story und Familienfreundlichkeit gelingt, wird sich im Frühjahr 2026 zeigen.

Und jetzt bist du gefragt: Wirst du Stranger Things: Tales from ’85 eine Chance geben – oder ist dein Bedarf an Hawkins-Abenteuern bereits gedeckt? Teile deine Meinung unten in den Kommentaren!

Prinz Vegeta

Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.
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