PlayNation Test Metroid: Samus Returns

Metroid: Samus Returns - Comeback und Premiere zugleich

Von Yannick Arnon - Test vom 06.10.2017 - 11:33 Uhr
Metroid: Samus Returns Screenshot

Aeion, nicht e.on

Die Knöpfe des 3DS sind mit Funktionen vollgepackt, die ihr schnellstens verinnerlichen solltet. Das Schiebepad bewegt Samus und neigt die Kanone in eine von acht Richtungen, die Knöpfe B und Y sind fürs Springen und Feuern zuständig. Mit dem L-Knopf stellt ihr mittels eines Laserpointers den genauen Winkel für einen Schuss ein, dafür kann Samus sich solange nicht bewegen. Haltet ihr R gedrückt, werden Missiles statt Beams aus der Kanone gefeuert. Durch Antippen des Touchscreens könnt ihr euch außerdem direkt in den Morph Ball einrollen. Die meiste Zeit funktioniert die Steuerung ohne Probleme. Aber wenn ihr in der Hitze eines Bosskampfes im Sprung einer Attacke ausweichen und gleizeitig eine Super Missile zielgenau auswählen und abfeuern müsst, verknoten sich schnell die Finger.

Wenn ihr keine Komplettlösung oder selbst gezeichnete Karte zur Hand hattet, werdet ihr euch mindestens einmal in Metroid II verlaufen haben. Zum Glück wird in Samus Returns beim Spielen auf dem Touchscreen, zusammen mit dem restlichen HUD, eine Minimap gezeigt, auf der alle bisher besuchten Räume festgehalten werden. Wenn ihr das Spiel pausiert, könnt ihr sogar eigene Zielmarkierungen setzen. Auch mit zugeschalteter Legende lassen sich die verschiedenen Symbole auf der Karte oftmals nur schwer erkennen - warum gibt es keine Zoom-Funktion? Sei's drum, ihr werdet zumindest nicht planlos durch die Gegend wetzen müssen. Backtracking gehört zum Spielablauf dazu, auf der Suche nach verbleibenden Metroids oder Upgrades für den Power Suit werdet ihr einzelne Abschnitte genauer durchkämmen müssen, sonst werdet ihr nur schwerlich weiter vorankommen.

Brandneu sind die vier Aeion-Fähigkeiten, für die es eine eigene Leiste gibt und die mit dem A-Knopf genutzt werden. Die Fähigkeiten sind allesamt von großem Nutzen, besonders der Scan Pulse. Wie mit einem Sonar wird euer momentanes Umfeld kartografiert, außerdem blinken zerstörbare Blöcke zu versteckten Durchgängen auf. Vorbei sind die Zeiten, in denen ihr dafür mit dem Morph Ball auf jeder Kachel eine Bombe legen musstet. Wenn euch das Spiel dadurch zu einfach wird, verzichtet einfach auf den Scan Pulse. Es lassen sich auch mehrere Aeion-Fähigkeiten gleichzeitig aktivieren, damit braucht ihr aber deutlich schneller die dafür benötigte Energie auf. Da ihr nur begrenzt viel Aeion besitzt, müsst ihr Gegner besiegen oder mit Reserveorbs auf der Karte eure Leiste wieder auffüllen.

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