PlayNation Test Metro: Last Light

Metro: Last Light - Endstation Metro: Last Light?

Von Patrik Hasberg - Test vom 17.05.2013 - 18:48 Uhr
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Atomkrieg – die Welt liegt in Trümmern, die Oberfläche ist radioaktiv verseucht und für Jahrzehnte unbewohnbar. Die wenigen Überlebenden haben sich in die schier endlosen Tunnel und Schächte der Moskauer Metro gerettet. Wovon wir bisher zum Glück verschont geblieben sind, ist in dem Endzeit-Shooter Metro: Last Light bitterer Ernst geworden.

Langsam setzen wir Schritt vor Schritt, unsere doppelläufige Schrottflinte in der rechten Hand im Anschlag. In der linken halten wir ein kleines Benzinfeuerzeug, das die Szenerie um uns herum gespenstig beleuchtet. Unzählige Schatten scheinen vor uns in der Dunkelheit zu lauern. Ab und an wird die Stille durch ein unheimliches Scharren durchbrochen. Wir zücken unsere Taschenlampe und strahlen in den niedrigen Gang vor uns – nichts! Doch da! Plötzlich huschen mehrere flinke Insektenbeine auf uns zu, gierige Fangarme versuchen nach uns zu greifen. Doch wir sind schneller, blenden die riesige Mutanten-Spinne und schicken eine großzügige Packung Schrott hinterher. Nun können wir endlich den Strom aktivieren und unseren Weg per Schienengefährt durch die finsteren Tunnel der Moskauer Metro fortsetzen.

Im Jahre 2033 haben sich die Menschen gezwungenermaßen an ihr neues Leben gewöhnt und versuchen, so gut es geht, ihrem Alltag nachzugehen. Doch anscheinend haben die wenigen Überlebenden aus der vergangenen Katastrophe nur wenig gelernt. Neben den mysteriösen Schwarzen und allerhand fieser Mutanten stellen noch immer andere Menschen die größte Gefahr dar. Anstatt sich angesichts der Situation gegenseitig zu helfen, kämpfen verschiedenste Fraktionen verbissen um Nahrung, Waffen und Grund.

Willkommen in Metro: Last Light! Willkommen in der Apokalypse!

Nichts als Krieg

Metro: Last Light knüpft lückenlos an die Handlung des Vorgängers an. Obwohl Metro 2033 ein alternatives Ende bot, haben wir in dem Nachfolger der angeblichen Bedrohung durch die sogenannten „Schwarzen“ per Raketenvernichtungsschlag scheinbar ein Ende gesetzt. Doch offenbar wurden noch nicht alle Kreaturen vernichtet, Augenzeugen berichten von einem weiteren Schwarzen, der sich unweit des Gewächshauses aufhält. Natürlich ist das Interesse groß, der Bedrohung ein endgültiges Ende zu setzen. Wer könnte für dieses Unterfangen geeigneter sein als der 20-jährige Artjom, den wir bereits im Vorgänger steuern durften?

Mit der jungen Scharfschützin Anna begeben wir uns an die lebensfeindliche Oberfläche. Neben einigen Auseinandersetzungen mit Mutanten finden wir den gesuchten Schwarzen tatsächlich. Doch bevor wir unseren Auftrag beenden können, werden wir von einer feindlichen Fraktion gefangen genommen und merken, dass ein Krieg unausweichlich bevorsteht. Erst langsam begreifen wir, dass es nur eine Lösung geben kann. Die Handlung rund um den 20-jährigen Artjom, die Schwarzen und die verfeindeten Gruppen ist spannend erzählt und bietet die eine oder andere überraschende Wendung. Besonders das Ende ist packend inszeniert und konsequent umgesetzt, da können sich Genre-Kollegen in Sachen Dramatik noch einiges abschauen.

Besonders die realistische Darstellung von Licht und Schatten beeindrucken und tragen einen großen Teil zu der dichten Atmosphäre bei.

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