PlayNation Vorschau Fable 3

Fable 3 - Vorschau: Die Rettung vor der Industrialisierung?

Von Redaktion PlayNation - Vorschau vom 20.09.2010 - 07:25 Uhr
Fable 3 Screenshot

Männlein oder Weiblein: Hauptsache Herrscher!

Bevor ihr euch in den erbitterten Kampf gegen euren Blutsbruder stürzt müsst ihr noch das Geschlecht eures Charakters wählen. In typischer Rollenspiel-Manier haben wir die Auswahl zwischen Männlein und Weiblein sowie weiteren Individualisierungsmöglichkeiten. Haben wir dann unseren Charakter so geformt wie wir ihn gerade haben wollen, starten wir das Abenteuer. Ihr merkt sicherlich, dass wir den Satz „Wie auch schon in Fable 2...“ ziemlich oft verwenden, aber so gut wie alles kennen wir bereits aus dem Vorgänger, nur eben in besserer Art und Weise. Dies gilt auch für das Beziehungssystem. Diesmal können wir uns erneut an einen männlichen oder weiblichen Bewohner Albion's heranwerfen, mit ihm intensive Gespräche führen bis hin zur romantischen Nacht in unserem „Sanctuary“ verbringen. Aber Vorsicht: Wer ohne Verhütungsmittel in den wilden Ritt der Nacht gleitet bekommt schnell Nachwuchs. Wenn wir uns mal nicht mit unserem Lebenspartner um die körperlichen Bedürfnisse im Schlafraum kümmern schauen wir uns im „Sanctuary“ auch alle Informationen wie Charaktereigenschaften, Ausrüstungsgegenstände und aktuelle und abgeschlossene Aufgaben an.

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Der moralische Pfad durch Albion

Eine große Neuerung von Fable 3 sind die verschiedenen und abwechslungsreichen Missionen. Die Lionhead Studios haben dabei das Rollenspiel-klassische Erfahrungspunktesystem entfernt und einen Charismastrahl eingefügt. Dieser zeigt an, wie viel Zustimmung ihr unter den Bewohnern von Albion bekommen habt. Um den Charismastrahl möglichst hoch zuhalten gilt es, gute Taten in Form von Missionen zu absolvieren. Diese reichen von Rettungsmissionen bis hinzu Banditenjagden und Suchaktionen von Artefakten. Vorbildlich: Wie bereits im zweiten Teil von Fable 2 gibt es eine gelb/goldene Orientierungslinie, welche euch immer zum nächsten Zielort navigiert. Alles in allem wirken die Missionen frisch und abwechslungsreich, was auf jeden Fall auf Langzeitmotivation in Albion hoffen lässt.

Für zusätzliche Motivation soll die „Road to Rule“ („Straße zur Regentschaft“) sorgen. Dies ist eine Kopfsteinpflasterstraße mit zahlreichen freischaltbaren Möglichkeiten. Dazu gehört unter Anderem die Möglichkeit, neue Objekte wie Geschäfte oder Häuser kaufen zu dürfen oder etwa neue Dungeons mit epischen Gegenständen zur Belohnung der Absolvierung. „Freigespielt“ werden die ganzen Tore und Individualisierungen durch den Verdienst von Gefolgschaftspunkten. Diese erhalten wir für besonders heldenhafte Aufgaben, von welchen es jedoch zu viele in Albion gibt. Bis zum Release Ende Oktober 2010 muss der Entwickler das Balancing der Gefolgschaftspunkte auf jeden Fall noch einmal überarbeiten.

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