PLAYCENTRAL TESTS Octahedron: Transfixed Edition

Octahedron: Transfixed Edition: Platformer-Masochisten und Rave-Enthusiasten, aufgepasst!

Von Yannick Arnon - Test vom 14.01.2019 14:00 Uhr
© Demimonde / Square Enix Collective

Zweidimensionale Jump’n’Runs mit unerbittlichem Schwierigkeitsgrad erfreuen sich großer Beliebtheit, das lassen Kritiken und Verkaufszahlen von Titeln wie Super Meat Boy oder Celeste unschwer erkennen. In dieselbe Kerbe hat auch 2017 Octahedron von dem Schweizer Ein-Mann-Entwicklerstudio Medimonde geschlagen, diese Woche erscheint der Platformer als Transfixed Edition für Nintendo Switch. Das haben wir uns nicht zweimal sagen lassen und uns den Mix aus Hüpfspiel und psychedelischem Trip gegeben.

Es geht nach oben

Sehr stark vereinfacht besteht euer Ziel in Octahedron: Transfixed Edition darin, mit eurer Spielfigur in einer Reihe von Abschnitten das Ziel zu erreichen. Der Levelaufbau ist vor allem vertikal gehalten, sodass ihr die meiste Zeit überlegen müsst, wie ihr weiter nach oben kommt. Neben Sprüngen hilft euch dabei die Fähigkeit, auf Knopfdruck Plattformen erstellen zu können. Zwar nur für kurze Zeit und in begrenzter Anzahl, doch mit etwas Finesse gelingt euch der Aufstieg. Neben reinen Geschicklichkeits-Tests kommen auch Schieberätsel hinzu, bei denen ihr beispielsweise Blöcke in die richtige Position bewegen müsst.

Der Schwierigkeitsgrad ist nicht von schlechten Eltern, denn neben verzwickter Sprungpassagen sind die Welten auch mit Gegnern und sonstigen Gefahren gespickt. Ihr müsst eure Hopser nicht nur zielsicher setzen, sondern gleichzeitig auch potentielle Hindernisse berücksichtigen. Steckt ihr zuviele Treffer ein, geht es zurück zum letzten Checkpoint. Da es keine Lebensbegrenzung gibt, könnt ihr euch viel Trial & Error leisten, etwas frustresistent solltet ihr aber schon sein.

Erst wägen, dann wagen?

Abgesehen von ein paar Tutorial-Screens zu Beginn gibt es im Spiel keine Erklärungen zu Objekten und Features, die euch im weiteren Verlauf von Octahedron begegnen. Röhrentunnels, improvisierte Aufzüge und Sprungfallen sind nicht immer auf den ersten Blick hinsichtlich ihrer Funktion erkennbar. Manchmal braucht es einen Sturz in die Tiefe oder ein Zurücksetzen an den letzten Checkpoint, bis die Lösung ersichtlich ist. Die Vielfalt an Ideen sorgt auch für Abwechslung beim Leveldesign, weswegen Durchbeißen sich lohnt.

Nicht zuletzt wegen der Präsentation, der Neon-Pixel-Look wirkt wie ein Rave auf einem Game Boy-Screen. Die Effekte lassen es überall blitzen und funken, dass man fast von einer grafischen Reizüberflutung sprechen kann. Die Epilepsie-Warnung zu Beginn ist zu Recht dort platziert, für Menschen mit photosensitiver Anfälligkeit ist Octahedron: Transfixed Edition leider entsprechend ungeeignet. Oberflächlich lässt sich der von insgesamt vier verschiedenen Komponisten (darunter auch der Entwickler persönlich) erstellte Soundtrack als Chiptune abstempeln, jedoch bedient er eine Reihe von Genres. Trance, Progressive oder Drum & Bass wechseln sich ab, klanglicher Einheitsbrei hört sich anders an.

Die Spieldauer liegt bei etwa fünf Stunden, aber wenn ihr es auf eine Komplettierungsrate von 100 Prozent anlegt, werdet ihr länger beschäftigt sein. Collectibles, Challenges und Time Attack-Medaillen warten nebst eines internen Achievement-Systems auf fähige Zocker, Speedrunner können sich auch einen Timer einblenden lassen. Alles in allem ist der Umfang dem recht günstigen Preis auf jeden Fall angemessen. Wer noch unentschlossen ist, dem sei ein Blick auf die im eShop zu findende Demo empfohlen.

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