Seit dem Launch von ARC Raiders im Oktober 2025 hat sich das PvPvE-Gameplay des dystopischen Extraction-Shooters von Embark Studios zu einem echten Gesprächsthema entwickelt. Besonders das aggressionsbasierte Matchmaking wurde von der Community durchweg positiv aufgenommen – bis jetzt. Denn seit dem jüngsten Update auf Version 1.12.0 häufen sich Berichte über deutlich feindseligere Lobbys. Viele vermuten, dass sich unter der Oberfläche etwas verändert hat.
Obwohl die offiziellen Patchnotes keine Angaben zu Änderungen am Matchmaking enthalten, berichten zahlreiche Nutzer in Foren wie Reddit, dass sie vermehrt von aggressiven Mitspielern attackiert werden – auch wenn sie selbst passiv bleiben. Die Theorie: Embark könnte heimlich an den Matchmaking-Reglern gedreht haben.
Die Besonderheiten des Matchmaking-Systems
Wie funktioniert das Matchmaking in ARC Raiders? ARC Raiders setzt auf ein hybrides System aus Skill- und Aggressionsbewertung. Wer sich primär auf PvE konzentriert und selten andere Spieler attackiert, wurde bisher mit ähnlich friedlich gesinnten Mitspielern zusammengesetzt. Umgekehrt landeten PvP-orientierte Nutzer in actionreicheren Lobbys. Dieses System ermöglichte es beiden Spielertypen, den Titel auf ihre Weise zu genießen.
Das Matchmaking wurde laut Entwickler als gewichtetes System konzipiert, das dynamisch auf Spieleraktionen reagiert. Wer etwa über mehrere Runden hinweg keine Kämpfe beginnt, wurde mit höherer Wahrscheinlichkeit mit friedlichen Spielern gematcht. Diese Philosophie war ein Alleinstellungsmerkmal des Spiels und sorgte für eine gewisse soziale Balance.
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Spieler berichten von drastischen Änderungen
Was hat sich laut Community verändert? Zahlreiche Beiträge auf Reddit und Discord zeigen, dass sich viele Nutzer aktuell nicht mehr auf das bisherige System verlassen können. Ein besonders diskutierter Beitrag beschreibt, wie ein passiver Spieler dreimal hintereinander in feindselige Gefechte verwickelt wurde – etwas, das früher äußerst selten vorkam.
Andere berichten von einer „Mischung“ aus freundlichen und aggressiven Spielern, was nahelegt, dass Embark bewusst versucht, die Lobbys durchzumischen – möglicherweise, um die Dynamik zu verbessern oder um das Ausnutzen des Systems zu erschweren. Einige vermuten sogar, dass das System mit jedem Update zurückgesetzt wird, wodurch die eigenen Verhaltenswerte neu kalibriert werden müssen.
Offiziell keine Änderungen – aber Hinweise mehren sich
Hat Embark Studios die Mechanik geändert? Offiziell gibt es keine Bestätigung. Doch Embark hat in der Vergangenheit mehrfach betont, dass das Matchmaking laufend angepasst wird und man „weiter an der Feinabstimmung arbeiten“ wolle. Es wäre also nicht überraschend, wenn auch das aktuelle Update kleinere Stellschrauben verändert hat – ohne dies in den Patchnotes zu erwähnen.
Seit Release hat ARC Raiders bereits elf große Updates erhalten, die sich primär mit Bugfixes und Balance-Anpassungen befassten. Die Version 1.12.0 brachte unter anderem Verbesserungen für Stella Montis und behob bestimmte Duplikations-Exploits. Eine Änderung im Matchmaking-System könnte also durchaus im Rahmen dieser Optimierungen erfolgt sein – nur eben stillschweigend.
Ein Spiel zwischen Kooperation und Misstrauen
Warum ist das Matchmaking so entscheidend für ARC Raiders? In einem Spiel, das auf freiwilliger Kooperation basiert, ist die Balance zwischen PvE und PvP zentral. Die Welt von ARC Raiders ist gefährlich, nicht nur wegen der feindlichen Maschinen, sondern auch wegen anderer Spieler. Wer sich auf das Sichern von Ressourcen konzentrieren will, braucht ein Mindestmaß an Vertrauen in seine Umgebung.
Wird dieses Vertrauen durch ein verändertes Matchmaking erschüttert, kann das gravierende Auswirkungen auf das Spielerlebnis haben. Es entsteht mehr Unsicherheit, was zwar für Spannung sorgt – aber auch Frust, wenn ruhige Runden plötzlich in ungewollte Gefechte ausarten.
Wie geht es weiter mit ARC Raiders?
Was plant Embark Studios für die Zukunft? Neben laufenden Updates und Feinjustierungen am Balancing hat das Studio bereits angekündigt, 2026 mehrere neue Karten zu veröffentlichen. Diese sollen sich in Größe und Aufbau deutlich voneinander unterscheiden und neue taktische Möglichkeiten bieten.
Ob das Matchmaking künftig transparenter gestaltet wird, bleibt abzuwarten. Die Entwickler stehen vor der Herausforderung, sowohl PvE- als auch PvP-Fans zufriedenzustellen – keine leichte Aufgabe in einem Spiel, das beide Spielstile gleichwertig zulassen will.
Was meinst du: Sollte Embark die Matchmaking-Mechanik offener kommunizieren? Bist du von den jüngsten Veränderungen auch betroffen? Teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren!


