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Highguard überrascht bei Game Awards – Wie kam es ohne Millionendeal auf die Bühne?

Als Highguard am 11. Dezember 2025 als letzter großer Titel bei den Game Awards präsentiert wurde, sorgte das für viele überraschte Gesichter. Nicht nur wegen des Spiels selbst – ein kostenloser Hero-Shooter, entwickelt von ehemaligen Entwicklern von Titanfall und Apex Legends bei Wildlight Entertainment –, sondern auch wegen der Umstände seiner Enthüllung.

Ein neuer Bericht behauptet nun, dass Highguard seinen Platz als Abschluss-Highlight der Show nicht einmal bezahlen musste. In einer Branche, in der ein dreiminütiger Spot bei den Game Awards angeblich über eine Million US-Dollar kosten kann, wirft das viele Fragen auf.

Ein ungewöhnlicher Auftritt auf großer Bühne

Wie kam Highguard ohne Zahlung in die Show? Laut einem Tweet des bekannten Branchenreporters Paul Tassi hat Wildlight Entertainment keinen Cent für den prominenten Auftritt gezahlt. Offiziell bestätigt ist das nicht, doch allein die Möglichkeit sorgt für Aufsehen. Normalerweise sind diese Slots großen Franchises oder AAA-Studios vorbehalten, wie im Vorjahr etwa Naughty Dogs Intergalactic: The Heretic Prophet.

Die Spekulationen überschlagen sich. Einige vermuten, dass Moderator Geoff Keighley selbst ein Fan von Highguard sein könnte und dem Titel deshalb den Platz eingeräumt hat. Andere glauben, dass ein anderer Slot kurzfristig frei wurde und Highguard einsprang. Bis sich Keighley oder Wildlight äußern, bleibt das jedoch reine Spekulation.

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Ein Spiel mit vielen Fragezeichen

Was wissen wir über Highguard bis jetzt? Abgesehen vom Trailer bei den Game Awards gibt es kaum Informationen. Das Spiel soll bereits am 26. Januar 2026 erscheinen, doch seit der Enthüllung ist es still um den Titel geworden. Keine neuen Gameplay-Videos, keine Interviews, keine offenen Betaphasen – und das, obwohl es sich um einen Multiplayer-Shooter handelt, der auf Team-Dynamik und Community-Bildung angewiesen ist.

Die angekündigten Features beinhalten vollständiges Crossplay zwischen PC, PlayStation und Xbox, was auf eine ambitionierte Infrastruktur hindeutet. Doch ohne weitere Details zur Monetarisierung, den spielbaren Helden oder Karten bleibt vieles unklar. Auch das Geschäftsmodell – kostenlos spielbar – führt zu Fragen, wie sich das Spiel langfristig finanzieren will.

Reaktionen und Kontroversen

Wie reagieren Fans und Branchenbeobachter? Die Community ist gespalten. Viele kritisieren die bevorzugte Behandlung durch einen kostenlosen Premium-Slot, während andere neugierig auf das Spiel selbst sind. Gerade weil Highguard von einem neuen Studio stammt, das jedoch erfahrene Entwickler beschäftigt, liegt viel Erwartungsdruck auf dem Titel.

Dass sich das Spiel bewusst von einem Titanfall-Nachfolger distanziert, obwohl Parallelen durch das Entwicklerteam naheliegen, überrascht viele. Der Stil erinnert eher an Overwatch, was nicht jedem gefällt – insbesondere jenen, die auf ein Mech- oder Parkour-basiertes Shooter-Erlebnis gehofft hatten.

Ein riskanter Start oder ein cleverer Coup?

Könnte Highguard trotz Kritik erfolgreich sein? Das Potenzial ist definitiv da. Der Slot bei den Game Awards hat für maximale Sichtbarkeit gesorgt – und das offenbar kostenlos. Die Frage ist nur, ob das genügt, um das mangelnde Marketing drumherum zu kompensieren. Ohne weitere Kommunikationsmaßnahmen vor dem Release bleibt das Risiko hoch, dass der Launch unter dem Radar bleibt oder – schlimmer noch – enttäuscht.

Falls das Spiel jedoch solide Mechaniken, ein durchdachtes Progressionssystem und regelmäßige Updates liefert, könnte es sich trotz holpriger PR etablieren. Die große Bühne der Game Awards war vielleicht ein cleverer Schachzug, der langfristig Früchte tragen könnte.

Wie siehst du das? Hat Highguard den Hype verdient oder hätte ein anderer Titel diesen Platz einnehmen sollen? Teile deine Meinung in den Kommentaren!

Prinz Vegeta

Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.
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