Wer die brachiale Höllenaction von Doom gern mit klassischer Run-and-Gun-Kost kombinieren würde, bekommt auf Steam seit dem 17. September 2026 einen passenden Kandidaten. Two Sides of Hell verbindet dämonische Gegner, schwere Waffen und reichlich Pixelblut mit rasanter 2D-Action, die Erinnerungen an Contra und ähnliche Arcade-Shooter weckt.
Entwickelt wurde der Plattform-Twin-Stick-Shooter vom italienischen Indie-Studio Red Sky Games, während Stratos Gaming als Publisher auftritt. Schauplatz ist der Planet Keller, dessen mutierte Kreaturen bereits vollständige Militärexpeditionen ausgelöscht haben. Als Spezialkraft der Big F-ing Army sollt ihr die außerirdische Bedrohung beseitigen.
Zwei Kampfformen für höllische Gefechte
Wie funktioniert der Wechsel zwischen Soldat und Dämon? Im Mittelpunkt von Two Sides of Hell stehen zwei deutlich unterschiedliche Kampfstile. In der Soldatenform setzt ihr auf präzise Fernangriffe, schnelle Bewegungen und schwere Geschütze wie Miniguns, Flammenwerfer oder energiereiche Laserkanonen. Bis zu drei Waffen lassen sich gleichzeitig ausrüsten.
Die Dämonenform stellt das gewohnte Vorgehen komplett auf den Kopf. Statt konventioneller Schusswaffen kommen wutgeladene Nahkampfangriffe, mächtige Flächenattacken und Fähigkeiten besiegter Bosse zum Einsatz. Die dämonische Gestalt kann sich während eines Durchlaufs weiterentwickeln und dadurch immer gefährlicher werden.
Damit geht es nicht nur um schnelle Reflexe, sondern auch um den richtigen Zeitpunkt für den Formwechsel. Während sich einzelne Ziele und entfernte Gegner mit dem Soldaten kontrollierter ausschalten lassen, eignet sich der Dämon besonders für große Gruppen und aggressive Angriffe aus nächster Nähe. Insgesamt umfasst das System mehr als 70 Waffen, aktive Werkzeuge, Verbesserungen und Fähigkeiten.
Roguelite-Fortschritt auf dem Planeten Keller
Warum bleibt jeder Einsatz unberechenbar? Two Sides of Hell setzt auf prozedural generierte Abschnitte, wodurch sich Gegnerzusammenstellungen, Gefahren, Waffen und Bossbegegnungen verändern. Mehr als 20 Gegnertypen und Bosse sollen dafür sorgen, dass sich die Einsätze nicht wie identische Wiederholungen anfühlen.
Eine Niederlage bedeutet dabei nicht, dass sämtliche Fortschritte verloren gehen. Gesammelte Ressourcen können zurück in den Hangar gebracht und dort für dauerhafte Verbesserungen ausgegeben werden. Zusätzlich verändern sogenannte Power Plates kommende Durchläufe mit Mobilitätsboni, Schutzschilden, offensiven Verstärkungen und weiteren Effekten.
Auch die Handlung bietet eine grundlegende Entscheidung. Ihr könnt weiterhin den Befehlen des Sergeants folgen und Keller für die BFA zurückerobern oder euch stärker auf die geheimnisvollen dämonischen Kräfte des Planeten einlassen. Daraus entstehen unterschiedliche Handlungsverläufe und mehrere mögliche Enden.
Koop-Modus und kostenlose Demo
Welche Mehrspieleroptionen bietet Two Sides of Hell? Neben dem Einzelspielermodus unterstützt die Vollversion lokalen Koop an einem PC. Über Steam Remote Play Together lässt sich die gemeinsame Partie auch online übertragen. Gerade das gleichzeitige Kämpfen zu zweit verstärkt den Vergleich mit Contra, da Bewegung, Feuerkraft und begrenzte Ressourcen gemeinsam koordiniert werden müssen.
Ergänzend stehen ein Endlosmodus, weitere Mehrspieleroptionen und Bestenlisten bereit. Wer zunächst ausprobieren möchte, ob die Mischung aus Arcade-Shooter und Roguelite funktioniert, kann eine kostenlose Demo herunterladen. Diese enthält ebenfalls lokalen Koop und vermittelt einen ersten Eindruck von der zentralen Dämonenmechanik.
Two Sides of Hell ist für PC über Steam erhältlich. Eine deutsche Benutzeroberfläche wird derzeit nicht unterstützt, während die englische Version sowohl Bildschirmtexte als auch Sprachausgabe bietet.
Wie gefällt euch die Kombination aus Doom-Atmosphäre, Contra-Action und moderner Roguelite-Progression? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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