Nur wenige Tage nach dem Start von Diablo 4 Saison 15 zeichnet sich bereits ein überraschend eindeutiger Gewinner ab. Der Hexenmeister dominiert die Endgame-Ranglisten und lässt die etablierten Klassen mit seinem mächtigen Sengender-Schrei-Build deutlich hinter sich.
Die Saison des Höllenerbes ist am 15. September 2026 gestartet und bildet den Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 30. Jubiläum der Reihe. Neben der Rückkehr von Deckard Cain und Kämpfen gegen die drei Großen Übel Diablo, Mephisto und Baal steht damit vor allem die jüngste Klasse aus Lord of Hatred im Rampenlicht.
Der Hexenmeister erobert die Ranglisten
Warum ist der Hexenmeister die beste Klasse in Diablo 4 Saison 15? Bereits innerhalb der ersten vier Tage haben 99 Hexenmeister die maximale Stufe 150 in der Grube abgeschlossen. Andere Klassen liegen derzeit deutlich zurück, auch wenn einzelne Zauberer, Druiden und weitere Builds langsam näherkommen.
Besonders bemerkenswert ist der Wandel seit der Veröffentlichung von Lord of Hatred am 28. April 2026. Zum Debüt konnte der Hexenmeister in der Meta kaum überzeugen, doch zahlreiche Anpassungen und verbesserte einzigartige Gegenstände haben ihn innerhalb von zwei Saisons an die Spitze katapultiert.
Ein Teil der frühen Spitzenleistungen profitierte von einem Fehler bei der Dominanz-Aufwertung des Scheusals von Abaddon. Blizzard hat diese Aufwertung vorübergehend deaktiviert und arbeitet an einer Korrektur. Auch ohne diesen unbeabsichtigten Schadensbonus stehen jedoch zahlreiche reguläre Abschlüsse auf Stufe 150 fest, weshalb die Stärke des Sengender-Schrei-Builds kaum von der Hand zu weisen ist.
Der Sengender-Schrei-Build im Detail
Welche Fertigkeiten machen den Build so mächtig? Das Setup kombiniert hohe Mobilität, starke defensive Effekte und permanenten Höllenfeuerschaden. Dadurch kann der Hexenmeister Gegnergruppen schnell erreichen, kontrollieren und vernichten, ohne seinen Angriff lange unterbrechen zu müssen.
- Metamorphose
- Abodian befehligen
- Siegel der Zersetzung
- Finsteres Verlies
- Tobsucht
- Sengender Schrei
Tobsucht und Abodian befehligen unterstützen das schnelle Vorankommen durch anspruchsvolle Endgame-Aktivitäten. Siegel der Zersetzung erzeugt Schattenpfade, gewährt Schattengestalt und verbessert die Bewegung, während Finsteres Verlies Gegner festsetzt und mit seiner Kettenaura die Überlebensfähigkeit steigert.
Das Herzstück bleibt Sengender Schrei. Die Fertigkeit verschießt einen Dämonenschädel und kann durch Varianten sowie Ausrüstung gleichzeitig von mehreren Kategorien profitieren, darunter Höllenfeuer, Dämonenkunde, Geringer Dämon und Erzfeind. Dadurch stehen außergewöhnlich viele Schadensmodifikatoren zur Verfügung.
Einzigartige Gegenstände treiben den Schaden hoch
Welche Ausrüstung verstärkt Sengender Schrei besonders stark? Das einzigartige Schwert Elegie macht Sengender Schrei zu einer Erzfeindfertigkeit, erhöht den Schaden um bis zu 50 Prozent und gewährt kostenlos die Schädelspalter-Variante. Zusätzlich verursachen die Schädel der Geringen Dämonen denselben Schaden wie das Hauptprojektil.
Der Infernale Homunkulus ergänzt diese Kombination, indem er den Schaden von Erzfeindfertigkeiten weiter erhöht und ihre Geringe-Dämon-Aufwertungen automatisch aktiviert. Das Ergebnis ist ein nahezu ununterbrochener Hagel aus Höllenfeuerprojektilen, der ganze Gegnergruppen beseitigt und den Hexenmeister gleichzeitig beweglich hält.
Ob der Hexenmeister seine Spitzenposition während der gesamten Saison behaupten kann, hängt von möglichen Balanceänderungen ab. Aktuell spricht die Rangliste jedoch eine klare Sprache: Wer in Saison 15 möglichst weit in die Grube vordringen möchte, kommt am Sengender-Schrei-Build kaum vorbei.
Spielt ihr in Saison 15 ebenfalls einen Hexenmeister oder setzt ihr auf eine andere Klasse? Schreibt uns eure Meinung und eure stärksten Builds in die Kommentare.
Öffnet in einem neuen Tab

Deine Meinung zählt
Wie siehst du das? Teile deine Gedanken mit der PlayCentral-Community.