Fans von Splatoon Raiders müssen ihre Hoffnungen auf zusätzliche Inseln, Missionen und Ausrüstung offenbar begraben. Nintendo plant derzeit weder herunterladbare Erweiterungen noch umfangreiche Inhaltsupdates für das am 23. Juli 2026 veröffentlichte Actionspiel.
Das geht aus einem Interview mit Producer Seita Inoue hervor. Demnach wurde das erste Spin-off der Splatoon-Reihe bewusst als abgeschlossenes Erlebnis entwickelt. Neue Inhalte, die das Abenteuer nach dem Launch erweitern, sind deshalb nicht vorgesehen.
Nintendo verzichtet auf zusätzliche Inhalte
Welche Updates sind für Splatoon Raiders geplant? Laut Inoue unterscheidet Nintendo klar zwischen dem Spin-off und den nummerierten Hauptteilen. Während die Hauptreihe durch Balance-Anpassungen und zusätzliche Inhalte über längere Zeit verändert wird, soll Splatoon Raiders mit dem bereits vorhandenen Umfang für sich stehen.
Damit müssen Fans nicht nur auf einen klassischen DLC verzichten. Auch neue Waffen, Gimmicks, Gebiete, Gegner oder Missionen sind momentan nicht geplant. Selbst Anpassungen an der Spielbalance soll es nicht geben, obwohl solche Eingriffe bei der Splatoon-Reihe normalerweise eine wichtige Rolle spielen.
Komplett ausgeschlossen sind weitere Patches allerdings nicht. Sollten schwerwiegende technische Probleme entdeckt werden, will Nintendo bei Bedarf reagieren. Bereits am 7. August 2026 erschien mit Version 1.1.1 ein Update, das mehrere Fehler beseitigte und kleinere Verbesserungen vornahm. Solche Fehlerbehebungen sind weiterhin möglich, stellen aber keine inhaltliche Erweiterung dar.
Ein bewusst abgeschlossenes Spin-off
Warum erhält Splatoon Raiders keinen DLC? Das Entwicklerteam wollte ein Abenteuer erschaffen, das seinen vollständigen Inhalt unmittelbar bietet. Splatoon Raiders basiert zwar auf Ideen aus früheren Erweiterungen wie der Octo Expansion und Ruf zur Ordnung, wurde aber von Anfang an als eigenständiges Spiel konzipiert.
Im Mittelpunkt stehen die Mechanikerin, Surimi Syndicate und die Schatzsuche auf den Spiralit-Inseln. Statt kompetitiver Mehrspielerpartien setzt der Titel vor allem auf ein Einzelspieler-Abenteuer mit optionalem Koop-Modus. Dabei sammeln die Teilnehmer Beute, verbessern ihre Ausrüstung und kämpfen mit unterschiedlichen Waffen und mechanischen Gimmicks gegen zahlreiche Salmoniden.
Gerade dieses Konzept hätte sich für zusätzliche Inseln und neue Herausforderungen angeboten. Weitere Gebiete oder anspruchsvolle Missionen hätten langfristig für Abwechslung sorgen können. Nintendo betrachtet den aktuellen Umfang jedoch als vollständige Erfahrung und nicht als Grundlage für ein über Jahre wachsendes Spiel.
Die Zukunft der Splatoon-Reihe
Welche Bedeutung hat die Entscheidung für Splatoon 4? Eine offizielle Ankündigung des nächsten Hauptteils gibt es bislang nicht. Der Verzicht auf eine langfristige Unterstützung von Splatoon Raiders könnte jedoch darauf hindeuten, dass Nintendo seine Ressourcen auf andere Projekte innerhalb der Reihe konzentriert.
Inoue betonte bereits, dass das bekannte kompetitive Spielprinzip weiterhin den nummerierten Ablegern vorbehalten bleiben soll. Splatoon Raiders diente dagegen als Möglichkeit, neue Ideen auszuprobieren und zugleich Menschen anzusprechen, die mit klassischen Mehrspielerpartien weniger anfangen können.
Bis zu einer möglichen Enthüllung von Splatoon 4 bleibt Splatoon 3 die wichtigste Anlaufstelle für Fans kompetitiver Tintenschlachten. Splatoon Raiders bietet parallel dazu ein deutlich anderes Abenteuer, wird aber offenbar keine zweite Inhaltsphase erhalten.
Wie findet ihr Nintendos Entscheidung, Splatoon Raiders ohne DLC und größere Inhaltsupdates abzuschließen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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