Mit Red Rust Pioneers steht auf Steam ein neues Open-World-Survival-Crafting-Spiel bereit, das die Wildwest-Atmosphäre von Red Dead Redemption 2 mit dem kooperativen Aufbau und Überlebenskampf von Valheim verbindet. Statt fantastische Kreaturen zu bekämpfen, errichtet ihr im Jahr 1842 eine neue Existenz an einer rauen, noch weitgehend unerschlossenen Grenze.
Das PC-Spiel von Entwickler fish in a bottle lässt sich allein oder mit bis zu vier Personen im Online-Koop erleben. Eine kostenlose Demo kann bereits über Steam ausprobiert werden, während der Start in den Early Access weiterhin für 2026 geplant ist.
Ein neues Leben im Wilden Westen
Wie spielt sich Red Rust Pioneers? Zu Beginn besitzt ihr kaum mehr als ein einfaches Zelt und eine Feuerstelle. Auf der Suche nach einem geeigneten Stück Land reist ihr mit einem Wagen durch die offene Spielwelt, sammelt Ressourcen und baut euer provisorisches Lager schrittweise zu einer vollständigen Ranch aus.
Optisch erinnert das Szenario mit seinen weiten Landschaften, Cowboy-Kleidungsstücken und historischen Waffen an Red Dead Redemption 2. Beim eigentlichen Spielablauf orientiert sich das Projekt dagegen stärker an Survival-Titeln wie Valheim und The Forest. Die Kamera lässt sich passend zu den eigenen Vorlieben zwischen der Ego-Perspektive und der Third-Person-Ansicht wechseln.
Die wichtigsten Aktivitäten verteilen sich auf mehrere miteinander verbundene Systeme:
- Erkundung einer offenen Wildwest-Welt allein oder im Koop
- Ausbau eines Zeltes zu einer Ranch mit Arbeitsplätzen und Lagerräumen
- Herstellung neuer Werkzeuge, Waffen und Ausrüstung
- Jagd auf kleine und große Tiere
- Angeln sowie Anbau von Obst und Gemüse
- Versorgung der Gruppe mit Nahrung, Wasser und Schutz
- Reisen mit einem Wagen und Errichtung neuer Lager
- Überleben bei Hitze, Gewittern, Schneestürmen und kalten Wintern
Survival ohne Fantasy-Kreaturen
Welche Gefahren warten in der offenen Spielwelt? Red Rust Pioneers setzt auf eine bodenständige Frontier-Kulisse ohne Monster oder übernatürliche Regeln. Stattdessen bedrohen Hunger, Erschöpfung, extreme Temperaturen und wechselnde Wetterbedingungen das Leben der angehenden Siedler.
Im Mittelpunkt steht der regelmäßige Kreislauf aus Erkunden, Sammeln, Herstellen und Bauen. Gruppen beladen ihren Wagen mit Rohstoffen, kehren zum eigenen Anwesen zurück und investieren die Beute in bessere Ausrüstung oder neue Gebäude. Durch unterschiedliche Aufgaben können sich einzelne Koop-Mitglieder auf Landwirtschaft, Jagd, Handwerk oder Erkundung konzentrieren.
Damit könnte das Spiel besonders interessant für Fans von Red Dead Online werden, die sich eine stärker ausgebaute gemeinschaftliche Wildwest-Erfahrung wünschen. Während GTA Online über Jahre umfangreich erweitert wurde, blieb der Multiplayer von Red Dead Redemption 2 deutlich überschaubarer.
Große Pläne für den Early Access
Wie geht es nach dem Early-Access-Start weiter? fish in a bottle plant eine Entwicklungsphase von ungefähr 18 bis 24 Monaten. Regelmäßige Aktualisierungen sollen neue Regionen, zusätzliche Sehenswürdigkeiten, weitere Tierarten und komplexere Verhaltensweisen in die Welt bringen.
Auch das Crafting und der Hausbau sollen wachsen. Vorgesehen sind zusätzliche Rezepte, Werkstationen, Dekorationen und aufwendigere Gebäude. Hinzu kommen spezialisierte Rollen, größere Fähigkeitsbäume, saisonale Ereignisse und weiterentwickelte Survival-Mechaniken. Für die vollständige Version ist außerdem eine richtige Geschichte vorgesehen.
Die grundlegenden Systeme stehen bereits zum Early-Access-Start zur Verfügung. Dazu gehören Erkundung, Bauen, Crafting, Landwirtschaft, Jagd, Angeln und das Pioneer’s Journal zum Nachschlagen von Rezepten und Entdeckungen. Der Preis soll mit größeren Inhaltsupdates schrittweise steigen, ein konkreter Euro-Preis steht noch nicht fest.
Ist Red Rust Pioneers für euch die erhoffte Mischung aus Valheim und Red Dead Redemption 2 oder wartet ihr lieber die weitere Entwicklung ab? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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