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Red Dead Redemption – Darum machte John Marstons Tod Fans so wütend

Das Ende von Red Dead Redemption gehört bis heute zu den einschneidendsten Momenten der Rockstar-Geschichte. Nachdem Fans viele Stunden mit John Marston verbracht hatten, starb der Protagonist im dramatischen Finale. Anschließend übernahmen sie die Kontrolle über seinen Sohn Jack Marston.

Rockstar-Mitgründer Dan Houser hat nun über die damaligen Reaktionen gesprochen. Demnach waren zahlreiche Fans über die Entscheidung regelrecht außer sich. Achtung, ab hier folgen massive Spoiler zu Red Dead Redemption und Red Dead Redemption 2.

Heftige Reaktionen auf John Marstons Schicksal

Warum sorgte das Ende von Red Dead Redemption für so viel Wut? Der Tod eines spielbaren Hauptcharakters war 2010 in einem großen Open-World-Spiel eine ungewöhnliche Entscheidung. Besonders überraschend kam hinzu, dass die Geschichte nach Johns Tod nicht einfach endete. Stattdessen machte das Spiel einen Zeitsprung und übergab die Kontrolle an Jack.

Houser zeigte sich rückblickend überrascht davon, wie emotional und teilweise wütend die Community reagierte. Gleichzeitig wertete er die Aufregung zunächst als positives Zeichen. Schließlich habe die starke Reaktion gezeigt, wie sehr sich das Publikum auf John Marston und dessen Geschichte eingelassen hatte.

Die Leute waren außer sich.

Dennoch versteht Houser heute besser, weshalb sich einige Fans durch den Wechsel enttäuscht fühlten. Anders als ein Film oder Roman ist ein Videospiel auf die aktive Beteiligung des Publikums angewiesen. Wer über viele Stunden hinweg einen Charakter steuert, baut häufig eine besonders enge Verbindung zu ihm auf.

Ein großes Risiko für die offene Spielwelt

Wie setzte Rockstar den Wechsel des Protagonisten technisch um? Houser diskutierte die Idee damals mit Lead Designer Christian Cantamessa. Beide hielten Johns Tod erzählerisch für stark, sahen aber erhebliche Schwierigkeiten bei der Umsetzung. Nach dem Abschluss einer Open-World-Kampagne möchten viele Fans schließlich unerledigte Nebenmissionen abschließen und die Welt weiter erkunden.

Ein Zeitsprung samt neuem Hauptcharakter konnte deshalb zahlreiche Probleme verursachen. Rockstar musste sicherstellen, dass offene Inhalte weiterhin funktionierten und Jack glaubwürdig Johns Platz einnehmen konnte. Das Team kam letztlich zu dem Schluss, dass genügend Ressourcen für diesen aufwendigen Wechsel vorhanden waren.

Houser hält die Entscheidung weiterhin für richtig. Der Tod von John verleiht der Geschichte ihre tragische Konsequenz und bereitet zugleich Jacks abschließenden Rachefeldzug vor. Damit wurde das Finale zu einem Moment, der noch viele Jahre nach der Veröffentlichung diskutiert wird.

Ein ähnlicher Weg bei Red Dead Redemption 2

Welche Verbindung besteht zum Ende von Red Dead Redemption 2? Der 2018 veröffentlichte Vorgänger der Handlung greift ein vergleichbares Konzept auf. Arthur Morgan stirbt am Ende seiner Geschichte, woraufhin die Kontrolle an John Marston übergeht. Der Epilog schließt Arthurs persönlichen Weg ab und führt gleichzeitig näher an die Ereignisse des ersten Red Dead Redemption heran.

Auch innerhalb der Grand-Theft-Auto-Reihe hatte Rockstar laut Houser bereits über ähnliche Wendungen nachgedacht. Frühere Pläne seien jedoch an den technischen und erzählerischen Herausforderungen gescheitert. Gerade bei riesigen offenen Welten kann der dauerhafte Austausch einer Hauptfigur zahlreiche Missionen, Dialoge und Systeme beeinflussen.

Das Ende von Red Dead Redemption bewies allerdings, dass sich dieses Risiko auszahlen kann. Die damalige Wut vieler Fans zeigt rückblickend vor allem, wie glaubwürdig John Marston als Figur inszeniert war und wie sehr sein Schicksal die Community berührte.

Wie habt ihr auf John Marstons Tod reagiert, und welches Ende hat euch stärker getroffen: das von John oder das von Arthur? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

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Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.

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