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Pinecone Grove angekündigt – Cozy Farming RPG mit Tierfotografie für PC

Mit Pinecone Grove kündigt sich ein neues Cozy Farming RPG an, das vertraute Elemente aus Stardew Valley mit der Tierfotografie von Pokémon Snap verbindet. Statt möglichst profitable Felder zu bewirtschaften, übernimmt man eine alte Baumschule und bringt Schritt für Schritt die Natur in eine verödete Landschaft zurück.

Entwickelt und veröffentlicht wird das Indie-Spiel von Quality Time Studio. Pinecone Grove befindet sich für den PC in Arbeit und kann bereits bei Steam auf die Wunschliste gesetzt werden, ein konkreter Veröffentlichungstermin steht allerdings noch nicht fest.

Eine Baumschule ersetzt den klassischen Bauernhof

Wie unterscheidet sich Pinecone Grove von Stardew Valley? Die grundlegenden Abläufe dürften Fans klassischer Farming RPGs schnell vertraut vorkommen. Bäume und Sträucher werden gepflanzt, Setzlinge durch mehrere Wachstumsphasen begleitet und Früchte für die nächste Pflanzsaison geerntet.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Motivation hinter diesen Tätigkeiten. Wirtschaftliche Optimierung und der Verkauf möglichst großer Ernten rücken in den Hintergrund. Stattdessen sollen neue Pflanzen die Umwelt verändern, Lebensräume wiederherstellen und Tiere in die zuvor verlassenen Gebiete zurücklocken.

Die eigene Baumschule lässt sich zudem umfangreich gestalten. Neben unterschiedlichen Baumarten können Dekorationen hergestellt und sowohl draußen als auch im eigenen Haus platziert werden. Seltene Samen bringen auffälligere Pflanzen hervor, wodurch im Laufe der Zeit ein vielfältiger und individuell gestalteter Wald entstehen soll.

Freundschaften und Erkundung im Pixelwald

Welche Elemente erinnern an Stardew Valley? Pinecone Grove setzt auf eine Top Down Perspektive, Pixelgrafik, Werkzeugnutzung und einen gemütlichen Tagesablauf. Hinzu kommen verschiedene Charaktere, die eigenen Beschäftigungen nachgehen und persönliche Geschichten mitbringen.

Durch Aufgaben, Gespräche und gemeinsame ruhige Momente sollen sich zunächst fremde Gesichter allmählich in Freunde verwandeln. Romanzen wurden bislang nicht als Bestandteil angekündigt, dennoch verspricht das Studio überraschende Hintergrundgeschichten und individuelle Quests rund um die Bewohner des Hains.

Außerhalb der Siedlung warten miteinander verbundene Regionen wie überwucherte Wälder, Feuchtgebiete, Gebirgspässe und vergessene Orte. Dort werden Brücken repariert, Höhlen untersucht, Labyrinthe durchquert und kleinere Rätsel gelöst. Auch leichte Kämpfe gegen fantastische Kreaturen wie Schleime gehören zum Abenteuer, während Schmetterlinge Hinweise auf versteckte Geheimnisse liefern.

Tierfotografie im Stil von Pokémon Snap

Warum erinnert Pinecone Grove an Pokémon Snap? Zur Ausrüstung gehört eine Kamera, mit der die zurückkehrenden Tiere dokumentiert werden. Jedes gelungene Foto ergänzt ein Lexikon um Informationen zu Lebensraum, Ernährung und Verhalten der jeweiligen Art.

Einfach vor die Kamera laufen werden die Tiere jedoch nicht immer. Hobbyfotografen müssen Abstand halten, Verhaltensmuster beobachten und sich merken, wo bestimmte Arten auftauchen. Dadurch erhält die friedliche Erkundung eine zusätzliche spielerische Ebene, ohne dass Tiere gejagt oder eingefangen werden müssen.

Welche Arten erscheinen, hängt mit dem aufgebauten Ökosystem zusammen. Unterschiedliche Pflanzen bieten jeweils passende Nahrung und Unterschlupfmöglichkeiten, wobei manche Tiere sogar auf die Anwesenheit anderer Arten angewiesen sind. Die Umgebung reagiert somit direkt darauf, welche Bäume, Büsche und Lebensräume angelegt werden.

Mit seiner Mischung aus Farming, Gestaltung, Rätseln, Charaktergeschichten und Naturfotografie könnte Pinecone Grove eine interessante Alternative für alle werden, die in Stardew Valley bereits jede Ecke kennen. Die angekündigte deutsche Benutzeroberfläche macht das gemütliche PC-Abenteuer zudem auch für deutschsprachige Fans leicht zugänglich.

Wie gefällt euch die Kombination aus Stardew Valley, Umweltschutz und Pokémon Snap? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Öffnet in einem neuen Tab

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.

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