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Only on PS5 – Sony betont Exklusivität, PC-Ports bei First Party unklar

Sony setzt bei der Vermarktung seiner PS5-Spiele wieder deutlich stärker auf Exklusivität. Eine neue offizielle PlayStation-Werbung versieht mehrere große First-Party-Produktionen mit der Kennzeichnung Only on PS5 und liefert damit ein wichtiges Signal zur künftigen PC-Strategie des Konzerns.

Eine ausdrückliche Ankündigung zum vollständigen Ende von PC-Portierungen gibt es weiterhin nicht. Die neue Wortwahl passt jedoch zu früheren Berichten, laut denen kommende Einzelspieler-Titel der PlayStation Studios dauerhaft an die PS5 gebunden bleiben sollen.

Neue Werbung betont echte PS5-Exklusivität

Welche Spiele bezeichnet Sony als PS5-exklusiv? In dem neuen Werbespot sind Marvel’s Wolverine, Saros, Gran Turismo 7, God of War Laufey, Astro Bot und Ghost of Yotei zu sehen. Bei den präsentierten Titeln wird ausdrücklich hervorgehoben, dass es sich um exklusive Spiele für die PlayStation 5 handelt.

  • Marvel’s Wolverine
  • Saros
  • Gran Turismo 7
  • God of War Laufey
  • Astro Bot
  • Ghost of Yotei

Interessant ist vor allem, dass Sony diese Sprache bei den meisten genannten Spielen zuvor nicht verwendet hatte. Die neue Kampagne unterscheidet sich damit deutlich von der zurückhaltenderen Kommunikation der vergangenen Jahre, in denen zahlreiche ehemalige PlayStation-Exklusivtitel nachträglich für den PC erschienen.

Marvel’s Wolverine kommt am 15. September 2026 für die PS5 auf den Markt. Saros, Astro Bot, Gran Turismo 7 und Ghost of Yotei sind bereits für Sonys Konsole erhältlich, während God of War Laufey noch keinen konkreten Veröffentlichungstermin besitzt.

PC-Portierungen bleiben vorerst ungewiss

Was bedeutet die neue PlayStation-Strategie für PC-Gamer? Die Werbung legt nahe, dass Sony seine großen Einzelspieler-Produktionen künftig wieder als wichtige Argumente für die eigene Hardware einsetzen möchte. Eine spätere Veröffentlichung von Marvel’s Wolverine, God of War Laufey oder anderen kommenden First-Party-Spielen auf Steam wäre mit dieser Botschaft nur schwer vereinbar.

Zusätzliche Aufmerksamkeit erregte Sonys aktueller Geschäftsbericht. Eine zuvor verwendete Formulierung, laut der First-Party-Titel weiterhin auf zusätzliche Plattformen wie den PC gebracht werden sollten, taucht in der neueren Ausgabe nicht mehr auf. Auch das unterstützt den Eindruck, dass intern ein Kurswechsel stattgefunden hat.

Eine generelle Absage an sämtliche Veröffentlichungen außerhalb der PlayStation-Familie lässt sich daraus allerdings nicht ableiten. Insbesondere Multiplayer- und Live-Service-Spiele könnten weiterhin gleichzeitig oder nachträglich für mehrere Systeme erscheinen, da diese Produktionen von einer möglichst großen Community profitieren.

Unterschiede zwischen First-Party- und Third-Party-Spielen

Warum gilt die Kennzeichnung nicht für jedes PS5-Exklusivspiel? Sony trennt in der Werbung offenbar klar zwischen eigenen Produktionen und zeitweise exklusiven Spielen externer Studios. Phantom Blade Zero wird beispielsweise als PS5-Konsolenexklusivtitel vermarktet, erscheint aber gleichzeitig auch für den PC.

Für Fans klassischer PlayStation-Abenteuer könnte die Entwicklung bedeuten, dass die PS5 und später womöglich auch die PS6 wieder stärker über dauerhaft exklusive Einzelspieler-Erlebnisse positioniert werden. Für PC-Gamer wächst dagegen die Wahrscheinlichkeit, dass zumindest die aktuell beworbenen First-Party-Titel nicht nach einigen Jahren auf Steam landen.

Da Sony bislang keine umfassende Richtlinie veröffentlicht hat, bleibt ein späterer Strategiewechsel möglich. Die neue Only on PS5-Kampagne ist dennoch das bislang deutlichste offizielle Signal dafür, dass PlayStation seine größten Einzelspieler-Spiele wieder enger an die eigene Konsole binden will.

Wie findet ihr den möglichen Kurswechsel von Sony? Gehören große PlayStation-Spiele dauerhaft auf die PS5 oder sollten sie später auch für den PC erscheinen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Wenn bei GTA der fünfte Wagen brennt und irgendwo ein NPC flucht, ist Jens wahrscheinlich nicht weit. Bei PlayCentral kümmert er sich mit viel Herzblut um alles, was zockt, kracht und Spaß macht. Sei es ein Blockbuster mit Millionenbudget oder ein Indie-Perle mit Retro-Charme. Sein Fachgebiet? Open Worlds, Chaos-Sandboxen und Games, bei denen man "nur mal kurz reinschauen" wollte und dann plötzlich 3 Stunden später noch da sitzt. Immer kritisch, meistens fair und manchmal leicht übermüdet vom letzten Games-Marathon.

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