Fable zählt fraglos zu den meist erwarteten Rollenspiel-Veröffentlichungen der näheren Zukunft. Auf der gerade stattfindenden Gamescom in Köln können Besucher zumindest einen Blick auf ein 18-minütiges Gameplay-Video werfen und sich so einen ziemlich umfangreichen Eindruck von dem Reboot verschaffen.
Hinter den Kulissen dürfen Pressevertreter und Content Creator unterdessen selbst Hand anlegen und die Quest „Matsch und Tod“ anspielen. Nach umfangreicher Recherche (ein eigener Test war leider nicht möglich) lässt sich feststellen: Bislang fällt das Fazit recht durchwachsen aus. Selbst Betrachter des veröffentlichten Videos meckern schon jetzt, obwohl sich das Spiel nach wie vor in der Entwicklung befindet.
Zuschauer üben Kritik an Kleinigkeiten
Am 26. August haben Playground Games und die Xbox Game Studios bereits erwähntes Video veröffentlicht, das einen selbst erstellbaren Spielercharakter zeigt – in dem Fall eine junge Frau. Diese kommt gerade in Albions zauberhafter Hauptstadt Bowerstone an und ist scheinbar auf dem Weg nach Hause.
Schon dort fallen so manchen die ersten Details negativ auf. Zum einen schaut jeder NPC, der den Weg der Heldin direkt kreuzt, diese direkt an. Was für die einen eine Form der Höflichkeit ist, finden andere gruselig.
Beim Betreten des Hauses öffnet sich die Tür, noch ehe die Heldin direkt davor steht. Ein Umstand, der wahrscheinlich für einen flüssigen Spielablauf sorgen soll, so manchem Gamer jedoch zu unrealistisch ist. Sorry, aber wie realistisch muss ein Spiel sein, in dem es um Magie und dergleichen geht? Eigentlich spricht hier doch schon der Titel für sich.
Was zeigt das Gameplay noch?
Zunächst ist auffällig, dass mit wirklich jedem NPC (insgesamt sollen es an die 1000 sein) Interaktionen möglich sind. Zudem haben alle unterschiedliche Charakterzüge und Eigenschaften. Allein das ist schon beachtlich, bedenkt man, wie viel Arbeit in der Entwicklung der Charaktere stecken muss. Außerdem schwingt in den Dialogen eine gute Portion britischer Humor mit.
Man kann im kommenden Fable zudem eine Familie gründen, sich einen Ruf aufbauen, Immobilien erwerben und noch vieles mehr, was dem Spiel seinen Charme verleiht. Dabei haben Entscheidungen (das ist freilich nichts Neues) Einfluss auf den Verlauf der Handlung.
Gegen Ende des Videos ist überdies ein Kampf zu sehen. Dabei fällt auf: Nah- und Fernkampf gehen Hand in Hand mit magischen Attacken – scheinbar ohne erst großartig im Inventar kramen zu müssen. Stattdessen sind sämtliche Fähigkeiten unter der entsprechenden Tastenbelegung zu finden, was die Kämpfe sehr geschmeidig wirken lässt.
Die ersten Testberichte vom Fable-Reboot
Bei den Spieletests vor Ort gab es scheinbar nicht so viel von der Open World zu sehen. Stattdessen lag der Fokus in der spielbaren Demo auf dem Kampfgeschehen. Zu diesem fallen die Bewertungen überwiegend positiv aus.
Einerseits bieten wohl insbesondere die Boss-Kämpfe eine Herausforderung, andererseits gibt es viel Lob für die offenbar nahtlose Kombination der verschiedenen Kampftechniken. Dabei erfüllt jede auch einen bestimmten Zweck. Im Fernkampf soll sich vor allem der äußerst präzise Bogen hervortun, der Gegner durch Schüsse auf Schwachstellen ins Schwanken bringt oder sofort tötet.
Grundsätzlich scheint vieles bei Fable schon richtig zu laufen – zumindest optisch macht es einiges her. Bis zum Release ist zudem noch ein bisschen Zeit, sodass letzte Fehlerquellen ausgemerzt werden können. Das Open-World-Action-Rollenspiel erscheint am 23. Februar 2027 für den PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S.
Bist du auch so gespannt auf Fable? Was hältst du von den ersten Szenen? schreib es in die Kommentare.

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