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Dark Souls 2 – Seamless Co-op-Mod bringt Sechser-Koop ohne Beschwören

Mehr als zehn Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung erhält Dark Souls 2 eine umfangreiche Koop-Erweiterung aus der Community. Die überraschend veröffentlichte Mod Seamless Co-op ermöglicht gemeinsame Abenteuer mit Gruppen aus bis zu sechs Personen.

Entwickelt wurde das Projekt von Yui, der bereits vergleichbare Mehrspieler-Mods für Elden Ring und andere Dark-Souls-Titel umgesetzt hat. Seamless Co-op erschien am 22. September 2026 und befindet sich derzeit noch in einer Alpha-Phase.

Eine gemeinsame Reise durch Drangleic

Wie verändert die Mod den Koop-Modus von Dark Souls 2? Im ursprünglichen Mehrspieler-System müssen Begleiter nach besiegten Bossen, Toden und bestimmten Gebietswechseln regelmäßig neu beschworen werden. Seamless Co-op entfernt diese Einschränkungen und soll eine weitgehend ununterbrochene Reise vom Tutorial bis zum letzten Boss ermöglichen.

Eine Gruppe besteht aus einem Host und bis zu fünf weiteren Teilnehmenden. Stirbt ein Gruppenmitglied, erscheint es am zuletzt verwendeten Leuchtfeuer innerhalb derselben Welt. Auch Siege über Bosse schicken die Begleiter nicht länger zurück in ihre eigenen Welten.

Die üblichen Nebelwände und Mehrspieler-Barrieren wurden ebenfalls entfernt. Dialoge mit NPCs sowie wichtige Fortschrittsereignisse werden innerhalb der Gruppe synchronisiert. Ereignisse, die während einer Online-Sitzung abgeschlossen wurden, übertragen sich außerdem auf die jeweilige eigene Spielwelt.

Neue Technik und zusätzliche Komfortfunktionen

Welche weiteren Funktionen gehören zu Seamless Co-op? Yui hat Teile des Peer-to-Peer-Systems von Dark Souls 2 überarbeitet und auf eine neuere Netzwerk-Technologie von Steam umgestellt. Gruppenmitglieder können sich dadurch von verschiedenen Orten der Spielwelt aus erneut mit dem Host verbinden.

Besonders auffällig ist der integrierte Näherungs-Sprachchat. Die Lautstärke der Stimmen richtet sich danach, wie weit die Charaktere voneinander entfernt sind. Für das Erstellen, Betreten und Verlassen von Sitzungen stehen eigene Gegenstände bereit, während ein gemeinsames Passwort den Zugang zur Gruppe regelt.

Invasionen bleiben auf Wunsch aktiv. Während ein feindlicher Eindringling anwesend ist, kann die Gruppe weder an Leuchtfeuern rasten noch zwischen Orten reisen. Die normalen Matchmaking-Server von FromSoftware werden von der Mod nicht verwendet. Zusätzlich kommen eigene Speicherdateien zum Einsatz, die von den regulären Spielständen getrennt bleiben.

Angepasste Schwierigkeit trotz großer Gruppe

Warum wird Dark Souls 2 mit sechs Personen nicht automatisch zum Spaziergang? Die Mod bietet zusätzliche Einstellungen für die Skalierung der gegnerischen Lebensenergie. Damit lässt sich die Herausforderung an die Größe der Gruppe und die persönlichen Vorlieben anpassen.

Wer während eines Bosskampfes stirbt, landet zunächst in einem Zuschauerzustand. Die Rückkehr erfolgt erst, wenn die übrige Gruppe gewinnt, vollständig besiegt wird oder ein Leuchtfeuer erreicht. Während eines laufenden Bosskampfes kann zudem niemand an einem Leuchtfeuer rasten.

Optional lässt sich das System der Verfluchten Seelenfragmente aktivieren. Wiederholte Tode erhöhen dabei schrittweise die Stärke der Gegner. Häufen sich zu viele Fragmente an, kann ein besonderes Katastrophenereignis ausgelöst werden.

Seamless Co-op ist ausschließlich für die 64-Bit-PC-Version von Dark Souls 2: Scholar of the First Sin in der Spielversion 1.03 vorgesehen. Die aktuelle Alpha-Version 0.0.3 erhielt bereits erste Fehlerbehebungen, dennoch müssen Nutzer weiterhin mit Abstürzen, Leistungsproblemen und weiteren technischen Schwierigkeiten rechnen.

Würdet ihr Dark Souls 2 noch einmal mit einer vollständigen Sechsergruppe durchspielen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Öffnet in einem neuen Tab

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.

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