Beim kommenden Assassin’s Creed Hexe kommt Bewegung ins Team hinter dem mysteriösen Serienableger: Der Creative Director hat das Projekt verlassen. Für Ubisoft ist das ein spürbarer Einschnitt, denn gerade bei einem Titel, über den offiziell noch wenig bekannt ist, hängt viel an einer klaren kreativen Vision.
Vor allem Fans, die sich auf einen düsteren, ungewöhnlichen Ableger abseits der klassischen Assassin’s Creed-Formel freuen, dürften jetzt genauer hinschauen. Personalwechsel sind in großen Produktionen nicht unüblich, können aber Timing, Ton und Prioritäten eines Spiels deutlich beeinflussen.
Ein einschneidender Personalwechsel für Hexe
Wer hat Assassin’s Creed Hexe verlassen? Der Creative Director des Projekts ist nicht länger an Assassin’s Creed Hexe beteiligt. Damit verliert das Spiel ausgerechnet in einer Phase, in der Ubisoft die Zukunft der Reihe strategisch breit aufstellt, eine zentrale kreative Leitfigur.
In dieser Rolle laufen üblicherweise die wichtigsten inhaltlichen Entscheidungen zusammen: Tonalität, Story-Schwerpunkte, Worldbuilding, die Ausrichtung von Gameplay-Systemen und die Frage, wie stark ein neuer Teil an bekannten Serienpfeilern festhält oder bewusst damit bricht. Wenn sich diese Instanz ändert, wird intern oft neu sortiert, auch wenn ein Projekt natürlich weiterläuft.
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Was bedeutet das für die Entwicklung? Kurzfristig kann so ein Wechsel vor allem eines auslösen: Neuabstimmungen. Je nachdem, wie weit Hexe in der Produktion ist, können Entscheidungen bestätigt, nachgeschärft oder auch ersetzt werden. Das muss nicht automatisch schlecht sein, es kann aber dazu führen, dass sich Prioritäten verschieben und sich der Feinschliff an Kernideen länger hinzieht.
Warum Hexe für die Reihe besonders sensibel ist
Warum ist Assassin’s Creed Hexe so ein besonderes Projekt? Hexe gilt innerhalb der Marke als Titel, der sich atmosphärisch und thematisch von den typischen Urlaubspostkarten-Kulissen der Serie absetzen soll. Gerade deshalb ist die kreative Führung hier besonders wichtig, weil ein ungewöhnlicher Ansatz schnell verwässert, wenn die Leitplanken nicht eindeutig gesetzt sind.
Assassin’s Creed hat sich über die Jahre zwar immer wieder neu erfunden, aber die Erwartungen sind klar: Historisches Setting, Erkundung, Stealth und Action, dazu eine Identität, die sofort als Assassin’s Creed erkennbar bleibt. Bei einem dunkleren, experimenteller wirkenden Ableger ist die Balance zwischen Wiedererkennung und Neuausrichtung besonders heikel.
Welche Risiken entstehen für Ton und Ausrichtung? Das größte Risiko ist weniger ein einzelnes Feature, das gestrichen wird, sondern ein schleichender Effekt: Wenn mehrere Teams in großen Produktionen parallel arbeiten, braucht es eine starke zentrale Hand, die das Gesamtbild zusammenhält. Ohne diese Kontinuität kann es passieren, dass sich Ton, Pacing oder Schwerpunkte im Laufe der Entwicklung verändern und am Ende nicht mehr ganz so kompromisslos wirken, wie es ursprünglich geplant war.
Was Fans jetzt erwarten können
Wie geht es mit Assassin’s Creed Hexe weiter? Ubisoft wird das Projekt weiterführen und die kreative Leitung neu ordnen. Für Außenstehende heißt das vor allem: In nächster Zeit dürfte entscheidend sein, welche Signale das Studio setzt, sobald es wieder konkrete Einblicke gibt, etwa über Setting, Spielfokus oder einen ersten größeren Trailer.
Wann könnte sich der Wechsel bemerkbar machen? Ob sich das am Release-Zeitfenster oder an der Kommunikation zeigt, lässt sich erst beurteilen, wenn Ubisoft neue Meilensteine nennt oder Hexe stärker in den Vordergrund rückt. In der Praxis sind Personalwechsel manchmal ohne sichtbare Folgen, manchmal erkennt man sie später an einem veränderten Ton, einer anderen Gameplay-Priorität oder einer klareren Neuausrichtung nach innen.
Wie seht ihr den Abgang des Creative Directors: macht euch das bei Assassin’s Creed Hexe eher Sorgen, oder ist das für euch ein normaler Vorgang in AAA-Entwicklungen? Schreibt eure Meinung gern in die Kommentare.