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ARC Raiders: Frozen Trail bringt eine neue Karte, eisige Stürme und einen riskanten Ausflug auf die Frigate

In ARC Raiders war die Oberfläche schon bisher gefährlich genug. Mit Frozen Trail kommt am 8. Oktober 2026 eine weitere Bedrohung hinzu: Auf der neuen Karte Pendola Pass können plötzliche Kälteeinbrüche Raider ins Freie treiben oder sie gemeinsam in Schutzräumen zusammenführen. Gleichzeitig wartet dort ein abgestürzter Emperor und über dem Gebiet kreist eine Frigate voller ARC und möglicher Beute.

Embark Studios hat die Inhalte seines nächsten großen Updates in einer ausführlichen Vorschau vorgestellt. Neben der Karte und drei neuen Gegnertypen umfasst Frozen Trail zusätzliche Waffen, einen Greifhaken, einen persönlichen Außenposten und neue Möglichkeiten, bestehende Waffen aufzuwerten. Das Update erscheint für Besitzer des Spiels ohne zusätzliche Kosten; ein optionaler Premium-Pass und ein DLC-Bundle ergänzen das Angebot.

Pendola Pass: Ein abgestürzter Emperor lockt Raider in die Berge

Der Pendola Pass liegt jenseits des Rostgürtels. Celeste und Shani haben dort laut Embark die Quelle eines rätselhaften Signals ausgemacht. Die neue Karte führt durch ein verlassenes italienisches Dorf und ein früheres Transportzentrum des Exodus-Projekts. Zu den Schauplätzen gehören ein Observatorium, ein verschütteter Zugbahnhof und ein abgestürzter Emperor. In dessen Innerem soll seltene Technologie liegen – Raider müssen allerdings erst einen Weg hineinfinden.

Embark beschreibt Pendola Pass als eine Karte mit Höhenunterschieden, engen Innenräumen und schwierigem Gelände. Damit sollen auch Bewegungswege und Begegnungen mit anderen Spielern anders ausfallen als auf den bisherigen Karten. Wer sich auf den Weg zum Emperor macht, muss außerdem mit einer starken ARC-Präsenz rechnen.

Hinzu kommt das Wetterereignis Flash Freeze. Ein solcher Kälteeinbruch kann unvermittelt über das Gebiet ziehen. Dann wird Schutz wichtig – und die aktivierten Avalanche Shelters bieten einen möglichen Zufluchtsort. Sie versprechen zugleich Beute, weshalb sich dort auch konkurrierende Raider begegnen dürften. Die neue Ballistic Gondola dient als Extraktionsmöglichkeit: Sie muss angefordert und rechtzeitig erreicht werden und bietet Platz für höchstens drei Raider. Gerade für größere Gruppen oder Zweckgemeinschaften könnte die Frage, wer mitfahren darf, unangenehm werden. Diese Details nennt Embark in der uns vorliegenden Pressemitteilung vom 24. September.

Die Frigate ist mehr als ein weiterer Gegner

Der abgestürzte Emperor ruft offenbar eine massive Reaktion der ARC hervor. Über Pendola Pass patrouilliert künftig die Frigate, eines ihrer großen fliegenden Schiffe. Raider können einen Weg an Bord suchen, sich durch dessen Innenräume arbeiten und dort gegen ARC kämpfen. Dafür müssen sie Wege freischalten und mit anderen Spielern rechnen, die dasselbe Ziel verfolgen.

Das macht die Frigate zu einem besonders riskanten Ziel: Wer weit über dem Boden in engen Gängen unterwegs ist, kann einer Begegnung nur schwer ausweichen. Ob fremde Raider für einen Moment zusammenarbeiten oder sich gegenseitig die Beute streitig machen, bleibt ihnen überlassen.

Drei neue ARC-Gegner sollen zusätzlich für Druck sorgen. Der Bully greift offensiv an und bedrängt Raider mit schnellen Vorstößen. Der Skulker hält sich eher im Hintergrund, lauert auf eine Gelegenheit und zieht sich nach einem Angriff wieder zurück. Auf der Frigate wartet die Hydra: ein Geschützturm aus drei unabhängig agierenden Teilen, der auch mehrere Raider gleichzeitig beschäftigen kann. Die Frigate ist dabei das Schiff und wird von Embark getrennt von diesen drei Gegnertypen beschrieben.

Außenposten und Waffen-Upgrades erweitern die Progression

Mit Frozen Trail erhalten Raider einen Outpost außerhalb von Speranza. Dieser persönliche Bereich lässt sich mit Modulen und Möbeln gestalten. Wichtiger für den Spielfortschritt ist die dortige Forschungsstation: Über sie werden weiterführende Waffenanpassungen zugänglich. Embark bezeichnet den Außenposten ausdrücklich als Beginn eines Systems, das künftig noch ausgebaut werden soll.

Das neue System Weapon Amplification richtet sich vor allem an Spieler, die bereits viel Zeit in ihre Ausrüstung investiert haben. An einer vollständig ausgebauten Forschungsstation können ausgewählte Waffen eine fünfte Qualitätsstufe erreichen. Dort verzweigen sich weitere Verbesserungen, die nicht bloß Werte erhöhen, sondern das Verhalten einer Waffe verändern sollen. Embark nennt als Beispiele eine vollautomatische Burletta, eine Renegade mit Zielfernrohr und eine Rattler mit Brandmunition und 64-Schuss-Magazin. Zum Start ist das System für 15 Waffen geplant; weitere sollen später folgen.

Davon getrennt funktionieren die neuen Weapon Stencils: Sie verändern das Aussehen kompatibler Waffen, ohne deren Werte anzupassen. Wer mit einer individuell gestalteten Waffe besiegt wird, kann sie allerdings ebenso an einen anderen Raider verlieren wie seine übrige Ausrüstung.

Zwei Waffen, ein Greifhaken und ungewöhnliche Gadgets

Auch für den nächsten Ausflug an die Oberfläche gibt es neue Ausrüstung. Die Stiletto ist ein Gewehr für leichte Munition, das Embark als günstig herstellbare Alternative zur Renegade im frühen Spielverlauf beschreibt. Schnelles Schießen ist möglich, soll aber zulasten der Präzision gehen. Der Bantam ist dagegen ein kompakter Revolver für schwere Munition mit einer besonderen Möglichkeit zum Schießen aus der Hüfte.

Der Grappling Hook erweitert die Fortbewegung: Raider können damit schwer erreichbare Stellen erklimmen, sich von Gebäuden abseilen und größere Lücken überwinden. Hinzu kommen zwei Gadgets, die Ziele mit Seilen beeinflussen. Der Tether Launcher verbindet Punkte miteinander und kann Gegner festsetzen; die Yank Grenade zieht ein Ziel bei der Explosion ruckartig aus seiner Position.

Nicht jedes neue Item dient dem Kampf. Mit einer Kamera lassen sich Fotos aus der Ego-Perspektive aufnehmen, einschließlich manueller Einstellungen und eines Selfie-Modus. Aufnahmen werden im Codex gespeichert. Außerdem kündigt Embark eine Mundharmonika und ein Banjo an; die Blaupause für Letzteres gehört laut Entwickler zum Collector-Set-DLC.

Was kostet Frozen Trail?

Die neuen Spielinhalte des Updates erscheinen kostenlos für alle, die ARC Raiders besitzen. Daneben führt Embark einen Reward Pass als Weiterentwicklung der bisherigen Raider Decks ein. Der kostenlose Weg enthält unter anderem neue Outfits, Spielgegenstände, kosmetische Belohnungen und 200 Raider Tokens. Der optionale Premium-Weg ergänzt weitere Anpassungen und 1.150 Raider Tokens. Ein kostenloser Legacy Pass fasst bestehende Raider Decks zusammen; bereits erzielter Fortschritt soll erhalten bleiben.

Zusätzlich erscheint das Frozen Trail Collector Set. Das Bundle enthält Zugang zum Premium-Weg, kosmetische Gegenstände wie das Renzo-Outfit und den Dragon’s-Breath-Waffenlook sowie 2.400 Raider Tokens. Nach Angaben in der uns vorliegenden Pressemitteilung kostet die separate Freischaltung des Premium-Wegs 1.150 Raider Tokens. Ein Euro-Preis für das Collector Set wird darin nicht genannt.

Frozen Trail soll außerdem neue Questreihen, Änderungen am Fertigkeitsbaum, eine weitere Kartenbedingung und die nächste Trials-Saison bringen. Embark hatte bereits im Mai erklärt, künftig auf zwei größere Updates pro Jahr zu setzen. Frozen Trail ist das erste große Beispiel dafür: Die neue Karte soll nicht allein einen zusätzlichen Einsatzort schaffen, sondern auch Raidern im späteren Spielverlauf neue Ziele und Entscheidungen bei ihrer Ausrüstung geben

ARC Raiders: Frozen Trail erscheint am 8. Oktober 2026 für PC, PS5 und Xbox Series X|S.

Öffnet in einem neuen Tab

Wenn bei GTA der fünfte Wagen brennt und irgendwo ein NPC flucht, ist Jens wahrscheinlich nicht weit. Bei PlayCentral kümmert er sich mit viel Herzblut um alles, was zockt, kracht und Spaß macht. Sei es ein Blockbuster mit Millionenbudget oder ein Indie-Perle mit Retro-Charme. Sein Fachgebiet? Open Worlds, Chaos-Sandboxen und Games, bei denen man "nur mal kurz reinschauen" wollte und dann plötzlich 3 Stunden später noch da sitzt. Immer kritisch, meistens fair und manchmal leicht übermüdet vom letzten Games-Marathon.

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