Mit Milo kündigt sich auf Steam ein neuer Koop-Shooter an, der gezielt Erinnerungen an den klassischen Zombie-Modus aus Call of Duty: World at War weckt. Statt komplexer Fantasy-Szenarien konzentriert sich das Indie-Spiel auf schnelle Feuergefechte, immer größere Gegnerwellen und den gemeinsamen Überlebenskampf auf düsteren Kriegsschauplätzen.
Das Projekt entsteht seit rund fünf Jahren unter der Leitung des Solo-Entwicklers Spencer Sharp von rat cream games. Am 29. Oktober 2026 soll Milo für den PC im Early Access erscheinen und allein oder gemeinsam mit bis zu vier Personen spielbar sein.
Klassischer Hordenkampf mit ungewöhnlichen Ratten
Warum erinnert Milo an klassische Call of Duty Zombies? Die Struktur orientiert sich deutlich an den frühen Rundenmodi der bekannten Shooter-Reihe. Gegner greifen aus unterschiedlichen Richtungen an, während die Gruppe Punkte sammelt, neue Bereiche erschließt und an Wänden befestigte Waffen kauft.
Auch die vom Zweiten Weltkrieg inspirierten Schauplätze erinnern an Nacht der Untoten, die erste Zombie-Karte aus Call of Duty: World at War. Zum Arsenal gehören zum Start mehr als zwölf historische Waffen, darunter das M1 Garand, die Kar98, die PPSh 41 und die M1911.
Milo übernimmt dieses Grundprinzip allerdings nicht unverändert. Besiegte Gegner dienen einem stetig wachsenden Rattenschwarm als Nahrung. Die Tiere können Leichen beseitigen, besondere Fähigkeiten aufladen und zusätzliche Belohnungen ermöglichen. Damit werden die Ratten zu einem zentralen Bestandteil der Überlebensstrategie.
Spielhalle, Basketball und zusätzliche Herausforderungen
Welche eigenen Ideen bringt Milo in den Hordenmodus? Zwischen den Kämpfen können die Überlebenden die Traang Arcade besuchen. Dort lassen sich gesammelte Tickets für Verbesserungen ausgeben, während ein Basketball-Minispiel weitere Belohnungen verspricht.
Eine besondere Rolle übernimmt außerdem die Cream Machine. Die Maschine gewährt stapelbare Verstärkungen, mit denen sich der eigene Charakter an unterschiedliche Spielstile anpassen lässt. Das System erinnert funktional an bekannte Bonusmaschinen aus Call of Duty Zombies, soll aber stärker mit dem Rattenkreislauf und der zufallsbasierten Progression verbunden sein.
Bestimmte Runden verändern zudem die üblichen Regeln. Bei der Herausforderung Kill in Order müssen Gegner beispielsweise in einer vorgegebenen Reihenfolge ausgeschaltet werden. Erfolgreiche Durchläufe bringen zusätzliche Ressourcen, während globale Bestenlisten für einen langfristigen Wettbewerb sorgen sollen.
Early Access mit umfangreichen Ausbauplänen
Welche Inhalte bietet Milo zum Early Access? Zum Start sind Einzelspieler, Online-Koop und LAN-Koop vorgesehen. Die Gefechte unterstützen Gruppen mit bis zu vier Personen, wobei gefallene Teammitglieder zu Boden gehen und von ihren Begleitern wiederbelebt werden können. Ein lokaler Splitscreen-Modus gehört dagegen nicht zur ersten Early-Access-Version.
Zum Auftakt steht mit Survivor zunächst eine spielbare Klasse bereit. Für die weitere Entwicklung sind zusätzliche Karten, Waffen, Gegnertypen, Rundenregeln, Arcade-Inhalte, Fortschrittssysteme und Anpassungsmöglichkeiten für die Ratten geplant. Zu den angekündigten Schauplätzen gehören Oil Rig und Aqaba, hinzu kommen sollen neue Zombievarianten sowie weitere Vorteile wie Sofort-Kills und unendliche Munition.
Die Early-Access-Phase ist derzeit auf ungefähr zwei Jahre ausgelegt. Ein Preis wurde noch nicht genannt, allerdings soll dieser mit der späteren Vollversion steigen. Da Milo ausdrücklich als fortlaufend entwickeltes Projekt erscheint, können sich einzelne Inhalte und Pläne bis zur Veröffentlichung noch verändern.
Kann Milo die Stimmung der frühen Call of Duty Zombies Jahre zurückbringen, oder bevorzugt ihr die moderneren Varianten des Modus? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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