StarCraft kehrt als Open-World-Shooter zurück – allerdings erst 2030. Zwischen der Enthüllung auf der BlizzCon 2026 und dem geplanten Release liegen damit noch rund vier Jahre. Eine lange Wartezeit für Fans, die ohnehin seit Jahren auf ein neues großes Spiel aus dem StarCraft-Universum hoffen.
Game Director Dan Hay, der zuvor die Far-Cry-Reihe mitprägte, hält die frühe Vorstellung trotzdem für richtig. In Interviews hat er erklärt, warum Blizzard das Projekt bereits zeigt und wie sich der Wechsel von der Strategie zur direkten Action anfühlen soll.
Warum Blizzard StarCraft schon jetzt angekündigt hat
Im Gespräch mit GamesRadar wurde Hay gefragt, ob jetzt der richtige Zeitpunkt für die Ankündigung sei. Seine Antwort fiel eindeutig aus: „Absolut.“
Das Team arbeite bereits seit einiger Zeit an dem Projekt, sei stolz auf das bisher Erreichte und wolle diese Begeisterung mit den Spielern teilen. Dabei habe auch die lange Wartezeit der Community eine Rolle gespielt. Blizzard möchte den Fans deshalb schon jetzt einen ersten Eindruck davon geben, wohin sich StarCraft entwickelt.
Auch beim angepeilten Release zeigt sich Hay zuversichtlich. Die öffentliche Nennung von 2030 soll deutlich machen, dass das Team dieses Ziel ernst nimmt. Intern dient die Jahreszahl als gemeinsame Orientierung für die weitere Entwicklung.
Eine genaue Aufschlüsselung, weshalb die Entwicklung noch bis 2030 benötigt, liefert Hay damit allerdings nicht. Seine Erklärung betrifft vor allem die Entscheidung, das Spiel bereits anzukündigen und sich früh auf ein Veröffentlichungsjahr festzulegen.
Ein Hydralisk wirkt aus nächster Nähe ganz anders
Spielerisch soll euch das neue StarCraft deutlich näher an das Geschehen bringen. Wo ihr früher ganze Armeen über das Schlachtfeld geschickt habt, erlebt ihr die Kämpfe künftig unmittelbar am Boden.
Im Interview mit IGN schildert Hay eine besonders eindrückliche Begegnung mit einem rund drei Meter großen Hydralisken. Was ihr in den Strategiespielen aus sicherer Entfernung überblickt, steht euch im neuen StarCraft plötzlich unmittelbar gegenüber und schnappt nach euch.
Trotz des Genrewechsels soll die Welt vertraut bleiben. Dafür setzt Blizzard auf Entwickler mit umfassender Serienkenntnis. Waffen, Rüstungen, Figuren und selbst eine Bar sollen sich so anfühlen, als gehörten sie selbstverständlich in dieses Universum.
Gegner gegeneinander ausspielen
Bei der offenen Spielwelt deutet Hay außerdem eine interessante Möglichkeit an: Die Konflikte zwischen feindlichen Fraktionen sollen sich zum eigenen Vorteil nutzen lassen. Ihr müsst euch demnach nicht zwangsläufig mit jedem Gegner selbst anlegen, sondern könnt andere Feinde gegen ihn ausspielen.
Wie weit dieses Prinzip reicht und welche Freiheiten daraus entstehen, bleibt noch offen. Es deutet aber an, dass Blizzard neben den Schusswechseln auch unterschiedliche Herangehensweisen an Begegnungen ermöglichen möchte.
Als Release-Ziel steht bislang das Jahr 2030 fest. Konkrete Plattformen wurden laut dem Bericht noch nicht genannt.
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