Pokémon GO macht eine seit Jahren kostenpflichtige Komfortfunktion erstmals direkt im Spiel zugänglich. Mit dem neuen Explorer-Gadget können Trainer automatisch Pokémon fangen und PokéStops drehen lassen, ohne dafür ein separates Zubehör wie das Pokémon GO Plus+ kaufen zu müssen.
Scopely Explore hat die Funktion ohne große Ankündigung ausgerollt. Accounts ab Level 20 sollten das Explorer-Gadget nun im Inventar finden und einmal pro Tag aktivieren können.
Automatische Fangversuche ohne zusätzliches Zubehör
Wie funktioniert das Explorer-Gadget in Pokémon GO? Das virtuelle Hilfsmittel übernimmt im Hintergrund zwei wiederkehrende Aufgaben. Es wirft automatisch normale Pokébälle auf Pokémon in der Umgebung und dreht erreichbare PokéStops, während ihr unterwegs seid.
Damit bietet das Gadget grundsätzlich dieselben Kernfunktionen, die bislang vor allem über physische Geräte wie das Pokémon GO Plus+ verfügbar waren. Wer Pokémon sammeln wollte, ohne ständig auf das Smartphone zu schauen, musste dafür bisher zusätzliches Geld in passendes Zubehör investieren.
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Die neue Lösung ist besonders für Trainer interessant, die Pokémon GO eher nebenbei beim Spazierengehen oder auf alltäglichen Wegen nutzen. Sie kann außerdem dabei helfen, den Blick häufiger vom Display zu nehmen. Die Umgebung und der Straßenverkehr sollten natürlich weiterhin stets im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen.
Das tägliche Limit richtet sich nach dem Level
Welche Einschränkungen hat der kostenlose Auto-Catcher? Das Explorer-Gadget ist kein vollständiger Ersatz für ein physisches Zubehör. Die Anzahl der automatischen Fangversuche und gedrehten PokéStops ist begrenzt und orientiert sich am aktuellen Trainer-Level.
Ein Account auf Level 60 kann demnach an einem Tag maximal 60 Pokémon fangen und 60 PokéStops drehen lassen. Sobald das jeweilige Limit erreicht wurde, beendet das Gadget seine Arbeit für diesen Tag. Am nächsten Tag kann es erneut verwendet werden.
Auch ein volles Pokémon-Lager oder ein ausgeschöpfter Item-Beutel stoppt die automatischen Aktionen. Für Fangversuche werden ausschließlich normale Pokébälle verwendet. Superbälle und Hyperbälle stehen dem Explorer-Gadget nicht zur Verfügung, wodurch seltene oder besonders schwer zu fangende Pokémon weiterhin entkommen können.
Physische Geräte behalten einige Vorteile
Warum bleibt das Pokémon GO Plus+ weiterhin relevant? Externes Zubehör lässt sich im Gegensatz zum Explorer-Gadget mehrmals am selben Tag starten. Selbst wenn eine Verbindung nach einiger Zeit automatisch beendet wird, kann das Gerät normalerweise erneut gekoppelt und weiterverwendet werden.
Hinzu kommen Funktionen, die das kostenlose Gadget nicht bietet. Dazu gehört beim Pokémon GO Plus+ unter anderem die Schlafaufzeichnung in Verbindung mit Pokémon Sleep. Besonders aktive Trainer und Fans, die täglich viele Stunden unterwegs sind, dürften daher weiterhin von einem physischen Auto-Catcher profitieren.
Für die breite Community ist das Explorer-Gadget trotzdem eine willkommene Neuerung. Im Jahr des zehnten Pokémon GO Jubiläums fällt damit eine indirekte Bezahlschranke für eine langjährige Komfortfunktion. Gelegenheitstrainer erhalten eine kostenlose Alternative, während bestehendes Zubehör durch höhere Nutzungsgrenzen und zusätzliche Funktionen attraktiv bleibt.
Wie findet ihr das Explorer-Gadget? Reicht euch das tägliche Limit aus oder bleibt ihr lieber beim Pokémon GO Plus+? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.





