Kurz vor dem Release von „Cost of Hope“ gewährt GSC Game World einen ausführlichen Blick auf die erste große Erweiterung für Stalker 2. Das achtminütige Video führt durch den gefährlichen Iron Forest und erstmals tief in das Kernkraftwerk von Tschernobyl.
Nur noch knapp zwei Wochen trennen Stalker-Fans von ihrer nächsten Reise in die Zone. Am 20. August 2026 erscheint mit „Cost of Hope“ die erste große Story-Erweiterung für „Stalker 2: Heart of Chornobyl“.
Zur Einstimmung hat GSC Game World nun ein mehr als acht Minuten langes Video veröffentlicht. Statt schneller Schnitte bekommen wir darin einen ausgedehnten Rundgang durch die beiden neuen Regionen zu sehen: den Iron Forest und das Kernkraftwerk von Tschernobyl.
Vor allem das AKW dürfte für langjährige Fans der Reihe interessant sein. Der geschichtsträchtige Ort gehört seit jeher zum Kern des Stalker-Universums, war in „Heart of Chornobyl“ bislang aber nicht frei zugänglich.
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Acht Minuten durch den Iron Forest und das AKW
Die ersten Minuten des Videos führen Skif in den Iron Forest. Rostige Strommasten, Industrieanlagen und ein kaum überschaubares Geflecht aus Metall prägen das Gebiet. GSC beschreibt die Region als ein von zahlreichen Anomalien durchzogenes Labyrinth.
Doch zwischen den verfallenen Anlagen soll noch etwas lauern, das sich nicht so einfach erklären lässt. Was genau damit gemeint ist, verrät das Studio vor dem Release nicht.
Die gezeigten Spielszenen vermitteln aber bereits einen Eindruck von den Gefahren. Skif bewegt sich vorsichtig durch das dichte Gelände, sucht mithilfe von Bolzen nach sicheren Wegen und muss sich gegen bewaffnete Gegner behaupten.
Anschließend verlagert sich der Schauplatz zum Kernkraftwerk von Tschernobyl. Das Video zeigt sowohl das riesige Außengelände als auch Maschinenhallen, Verwaltungsgebäude, Wartungsgänge und weitere verlassene Innenbereiche.
GSC verspricht Zugang zu bislang unerforschten Teilen der Zone. Einige dieser Orte zu erreichen, soll allerdings erheblich schwieriger werden, als sich die Spieler bislang vorstellen können.
Hier könnt ihr euch das vollständige Video ansehen:
Zwei neue Regionen mit eigenen Aufgaben
Iron Forest und das Kernkraftwerk dienen nicht nur als Kulisse für die neue Geschichte. Beide Regionen verfügen laut GSC Game World über einen eigenen Hub sowie zusätzliche Quests und Aktivitäten.
Neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände sollen Skif dabei helfen, sich gegen Mutanten, Anomalien und menschliche Gegner zu behaupten. Insgesamt verspricht das Studio eine umfangreiche, nicht lineare Erweiterung mit mehreren Dutzend Stunden Spielzeit.
Die Handlung von „Cost of Hope“ läuft parallel zu den Ereignissen des Hauptspiels. Nach der Installation des DLCs erhält Skif ein mysteriöses Signal auf seinem PDA, durch das die neue Geschichte beginnt.
Damit wird der DLC nicht einfach an das Ende von „Heart of Chornobyl“ angehängt. Stattdessen erlebt Skif während seiner ursprünglichen Reise zusätzliche Ereignisse, deren Verlauf erneut von den Entscheidungen der Spieler abhängt.
Duty und Freedom stehen vor einem neuen Krieg
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der seit Langem schwelende Konflikt zwischen Duty und Freedom. Die beiden Fraktionen vertreten grundsätzlich unterschiedliche Ansichten über die Zukunft der Zone.
Duty betrachtet sie als eine Bedrohung, die eingedämmt und letztlich zerstört werden muss. Freedom möchte die Geheimnisse der Zone dagegen erforschen und ihre Möglichkeiten für die Menschheit nutzbar machen.
Eine fragile Vereinbarung konnte die Spannungen zwischen beiden Lagern bislang im Zaum halten. In „Cost of Hope“ droht dieser Frieden endgültig zu zerbrechen. Skifs Entscheidungen sollen nicht nur das Kräfteverhältnis innerhalb der Zone beeinflussen, sondern möglicherweise auch Konsequenzen weit über deren Grenzen hinaus haben.
GSC bezeichnet die Erweiterung als mittleres Kapitel einer „zweiten Trilogie“. Zusammen mit einem weiteren, bislang nicht näher vorgestellten Story-DLC soll „Cost of Hope“ einen neuen größeren Handlungsbogen innerhalb der Stalker-Reihe bilden.
Großes Update 2.0 erscheint gleichzeitig
„Stalker 2: Cost of Hope“ erscheint am 20. August 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Parallel dazu veröffentlicht GSC Game World das umfangreiche Update 2.0 für das Hauptspiel.
Das kostenlose Update soll Stalker 2 auf eine neuere Version der Unreal Engine 5 umstellen und weitere Inhalte sowie technische Verbesserungen mitbringen. Genauere Einzelheiten möchte das Studio in den kommenden Wochen bekannt geben.
Während das Update allen Besitzern des Hauptspiels zur Verfügung steht, handelt es sich bei „Cost of Hope“ um eine kostenpflichtige Erweiterung.
Welcher der beiden neuen Schauplätze interessiert euch mehr: der Iron Forest oder das Kernkraftwerk von Tschernobyl?






