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Pax Autocratica startet am 10. August 2026 im Early Access auf Steam

Pax Autocratica gehört zu den ungewöhnlichsten Steam-Neuheiten des Sommers 2026. Das PC-Spiel von Multiverse verbindet satirische Science-Fiction, Kolonieverwaltung und automatisierte Produktionsketten mit rasanten Gefechten aus der Ego-Perspektive.

Das Ergebnis erinnert in seinen einzelnen Bestandteilen an Helldivers 2, Satisfactory und Doom, entwickelt daraus aber ein eigenständiges Konzept. Der Start im Steam Early Access ist für den 10. August 2026 geplant, eine kostenlose Demo steht bereits zum Ausprobieren bereit.

Ein Imperium zwischen Loyalität und Aufstand

Wie funktioniert der Aufbau in Pax Autocratica? Ihr übernehmt die Kontrolle über ein totalitäres Weltraumregime und formt eine kleine Gruppe Überlebender zu einer funktionierenden Kolonie. Bürger lassen sich zum Abbau von Rohstoffen, zum Transport von Waren, zur Forschung und zur Herstellung von Waffen, Rüstungen oder Lebensmitteln einsetzen.

Mit wachsendem Einfluss entstehen neue Gebäude und zunehmend komplexe Produktionsabläufe. Dieser Fortschritt dürfte besonders Fans von Satisfactory ansprechen, auch wenn der Schwerpunkt stärker auf der Verwaltung einer Gesellschaft und den Konsequenzen politischer Entscheidungen liegt.

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Die Bevölkerung reagiert auf eure Herrschaft mit Dankbarkeit, Angst, Loyalität oder Rebellion. Ihr könnt Propaganda einsetzen, Überwachung ausbauen, Strafen verhängen und Gesetze durchsetzen, aber auch durch Wohlstand und Sicherheit regieren. Sinkt die Moral zu stark, droht ein Aufstand, den das Regime unter Kontrolle bringen muss.

Inhaltlich setzt Multiverse auf eine düstere Satire über Macht und Unterdrückung. Der Humor und die propagandistische Inszenierung erinnern dabei an Helldivers 2. Nach Angaben des Studios sollen ein Prozent der Nettoeinnahmen für medizinische Versorgung von Kindern und humanitäre Hilfe in einkommensschwachen sowie von Konflikten betroffenen Ländern gespendet werden.

Vom Verwaltungstisch direkt ins Schlachtfeld

Warum erinnert das Kampfsystem an Doom und Helldivers 2? Kriege werden nicht ausschließlich über Menüs und Karten entschieden. Sobald ein Gebiet verteidigt oder erobert werden soll, wechselt Pax Autocratica in die Ego-Perspektive und schickt euch gemeinsam mit euren Truppen auf weitläufige Schlachtfelder.

Dort erwarten euch Infanterie, Panzer, Mechs, Bosse und zahlreiche farbenfrohe Projektile. Das hohe Tempo, die ständige Bewegung und die großen Angriffsmuster verleihen den Gefechten einen deutlichen Bullet-Hell-Einschlag. Gleichzeitig könnt ihr Verbündeten Befehle erteilen und wichtige Ziele für konzentriertes Feuer markieren.

Während eines Einsatzes gesammelte Kerne verändern Waffen, verbessern bestimmte Kombinationen oder stärken die eigene Armee. Dadurch soll jeder Durchlauf anders verlaufen. Fahrzeuge und großflächige Explosionen sorgen zusätzlich für das chaotische Kriegsgefühl, das Helldivers-Fans kennen dürften.

Geschwächte Gegner können zudem gefangen genommen und in die Kolonie gebracht werden. Dort entscheidet ihr, ob sie indoktriniert, zum Bürger gemacht, hingerichtet oder als abschreckendes Beispiel benutzt werden. Erfolgreiche Feldzüge liefern neue Ressourcen und Arbeitskräfte, wodurch Kampf und Kolonieaufbau unmittelbar miteinander verbunden bleiben.

Early Access mit deutscher Übersetzung

Wann erscheint Pax Autocratica auf Steam? Der Early-Access-Start ist für den 10. August 2026 angesetzt. Das Einzelspieler-Spiel unterstützt Steam Cloud sowie die Steam-Familienbibliothek und soll zum Start eine deutsche Benutzeroberfläche und deutsche Untertitel bieten.

Ob der ambitionierte Mix aus Satisfactory-ähnlicher Automatisierung, Helldivers-Satire und Doom-artiger Action langfristig funktioniert, wird sich vor allem an der Balance zwischen Verwaltung und Gefechten entscheiden. Auf dem Papier liefert Pax Autocratica jedoch eine Kombination, die sich deutlich von klassischen Kolonie-Simulationen abhebt.

Was haltet ihr von diesem wilden Genre-Mix? Würdet ihr lieber ein friedliches Weltraumreich errichten oder eure Kolonie mit eiserner Hand regieren? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Jens A.

Wenn bei GTA der fünfte Wagen brennt und irgendwo ein NPC flucht, ist Jens wahrscheinlich nicht weit. Bei PlayCentral kümmert er sich mit viel Herzblut um alles, was zockt, kracht und Spaß macht. Sei es ein Blockbuster mit Millionenbudget oder ein Indie-Perle mit Retro-Charme. Sein Fachgebiet? Open Worlds, Chaos-Sandboxen und Games, bei denen man "nur mal kurz reinschauen" wollte und dann plötzlich 3 Stunden später noch da sitzt. Immer kritisch, meistens fair und manchmal leicht übermüdet vom letzten Games-Marathon.
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