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Alle vier Enden in Stalker 2: Heart of Chornobyl – Entscheidungen & Konsequenzen

Stalker 2: Heart of Chornobyl besitzt vier Enden, auf die ihr während der Story-Kampagne hinarbeiten könnt. Welches Ende ihr erhaltet, hängt stark von den Entscheidungen ab, die ihr während einiger Hauptmissionen trefft.

Versionshinweis: Die vier Enden und ihre Entscheidungspfade im Hauptspiel bleiben bestehen. Cost of Hope ist eine separate Geschichte; laut Entwickler beeinflusst die beim erweiterten Start gewählte Hauptspiel-Ausrichtung den DLC nicht.

Glücklicherweise finden die wichtigsten Entscheidungen, die ihr während der Kampagne trefft, erst recht spät im Spiel statt. Somit könnt ihr mit einem passenden Speicherstand zu diesen Missionen zurückspringen und entsprechend eine andere Wahl treffen.

Es gibt 3 Hauptmissionen in Stalker 2, in denen es Entscheidungen zu treffen gilt, die euch zu unterschiedlichen Enden führen:

Im Rahmen dieser Hauptmissionen stehen euch jeweils zwei Optionen zu Verfügung, wie ihr euch entscheiden wollt. An dieser Stelle wird das Spiel automatisch pausiert, damit ihr über genügend Bedenkzeit verfügt. Einmal eine Wahl getroffen, ist diese fortan in Stein gemeißelt und kann nur noch durch das Laden eines Spielstands rückgängig gemacht werden.

Je nach getroffener Entscheidung, verbessert oder verschlechtert sich Skifs Ruf bei den verschiedenen Fraktionen. Ist euch eine Gruppe in der Zone feindlich gesinnt, werden dessen Mitglieder jederzeit bei Sichtkontakt das Feuer auf euch eröffnen. Außerdem könnte es vorkommen, dass euch die Anführer dieser Fraktionen wichtige Informationen verweigern oder euch generell keine Unterstützung für euren weiteren Fortschritt bieten.

© GSC Game World

Alle Enden in Stalker 2 und wie ihr sie freischaltet

In Stalker 2 gibt es vier verschiedene Enden, die von den Entscheidungen abhängen, die ihr während bestimmter Schlüsselmomente im Spiel trefft.

Im Folgenden findet ihr eine Übersicht der möglichen Enden sowie der erforderlichen Entscheidungen und deren jeweiligen Konsequenzen:

1. Aufseher-Ende: „Eine schöne neue Welt“

  • Mission Feinstoffliche Materie: Wählt die Option „Das Leben ist für die Lebenden“.
    • Konsequenzen: Scar bittet euch um eure Gefolgschaft, doch mit dieser Entscheidung lehnt ihr ihn und seinen Glauben an die Leuchtende Zone ab. Dadurch wird Skif zum Feind von Spark, die ihm fortan feindlich gegenüberstehen.
  • Mission Falsche Freunde: Wählt die Option „Ich gehöre zu Ihnen“.
    • Konsequenzen: Diese Entscheidung verbündet euch vollständig mit den Aufsehern und macht Skif zu einem Soldaten unter Oberst Korschunow. Gemeinsam mit SIRCAA arbeitet ihr darauf hin, die Zone endgültig von der Landkarte zu tilgen.

In diesem Ende verbündet ihr euch mit den Aufsehern, einer Gruppe, die von der C-Bewusstseinsstruktur kontrolliert wird, und deren Ziel es ist, die Zone vollständig zu kontrollieren und zu isolieren, um die Menschheit vor den Gefahren der Anomalien zu schützen. Unter der Führung von Oberst Korschunow versuchen die Aufseher die Zone zu stabilisieren, indem sie eine strenge Eindämmungspolitik verfolgt.

Was passiert in der Zwischensequenz?

In der Zwischensequenz sieht man, wie Skif und die Aufseher unter der Führung von Oberst Korschunow ihre strenge Kontrolle über die Zone aufbauen. Skif, der sich den Aufsehern angeschlossen hat, folgt den Befehlen des Obersts und trägt zur Stabilisierung und Isolierung der Zone bei. Das Ziel der Aufseher ist es, die Zone mit militärischer Macht zu kontrollieren und sie von der Außenwelt abzuschirmen.

Skif wird als Teil dieser neuen Ordnung dargestellt, während er in einer militärisch gesicherten Basis agiert und sich von den ethischen und moralischen Bedenken anderer Fraktionen entfernt. Die Zone wird zur einer Art Gefängnis, wo Forschung und Entdeckungen nur noch unter strenger Aufsicht erlaubt sind.

Was bedeutet das Aufseher-Ende?

Das Ende steht für die vollständige Kontrolle und Eindämmung der Zone. Es spiegelt die Vision einer Zukunft wider, in der die Zone isoliert und gefangen gehalten wird, um zu verhindern, dass sie die Welt gefährdet. Es wird auch eine gewisse Kälte und militärische Härte dargestellt, da Skif bereit ist, alle Gegner der Aufseher zu eliminieren, um das System zu erhalten.

© GSC Game World

2. Spark-Ende: „Dieser Tag endet nicht“

  • Mission Feinstoffliche Materie: Wählt die Option „Der ewige Frühling“.
    • Konsequenzen: Mit eurer Wahl schließt ihr euch den Funken an, und mit der Unterstützung der Funken-Fraktion verfolgt ihr das Ziel, ein Paradies zu erschaffen, das als Leuchtende Zone bekannt ist.
  • Mission Falsche Freunde: Wählt die Option „[Fliehen]“.
    • Konsequenzen: Skif versucht, aus den Fängen von Oberst Korschunow zu entkommen, wird jedoch gefangen genommen und im Hauptquartier der Aufseher, der Chemiefabrik, eingesperrt. Während der Mission Entkomme aus dem Käfig versucht ihr, auszubrechen. Die Aufseher bleiben bis zum Ende des Spiels ein feindlicher Gegner. Richter, der verhindern will, dass die Zone zerstört wird, wird zu Skifs Widersacher.

Bei dem Funken-Ende folgt ihr der Vision von Narbe und der Funken-Fraktion, einer Bewegung, die versucht, die Zone in ein Paradies zu verwandeln – eine „Leuchtende Zone“, in der keine Zerstörung und kein Tod mehr existieren. Diese Fraktion möchte die Zone zu einem utopischen Ort machen, in dem die gefährlichen Anomalien und Mutanten in Harmonie mit der Welt existieren.

Was passiert in der Zwischensequenz?

Hier beobachten wir Skif, wie er sich der Vision von Narbe und der Funken-Fraktion anschließt, die die Zone in ein „Paradies“ verwandeln wollen. In dieser Zwischensequenz wird die Zone als Ort dargestellt, an dem die Gefahren der Anomalien und Mutanten überwunden werden. Hier wird versucht, die Zone in ein harmonisches, utopisches Umfeld zu verwandeln, das nicht durch Gewalt und Zerstörung, sondern durch Zusammenarbeit und Transformation definiert ist.

Skif wird zum Verfechter dieses Ziels und hilft dabei, die Zone zu einem Ort zu machen, an dem die Menschen und die Umwelt in Einklang leben können. Diese Vision wird als eine Art Neuanfang für die Menschheit dargestellt, wobei die Zone als ein lebendiger, sich selbst erneuernder Raum betrachtet wird.

Was bedeutet das Funken-Ende?

Das Ende verkörpert die Idee von einer Zukunft, in der die Zone nicht nur überlebt, sondern eine Quelle der Hoffnung und des Fortschritts wird. Es zeigt den Wunsch, die Zone von ihrem chaotischen Zustand zu befreien und sie in einen Zustand des Friedens und der Harmonie zu überführen – auch wenn diese Vision in ihrer Umsetzung viele Herausforderungen und potenzielle Gefahren mit sich bringt.

© GSC Game World

3. Strelok-Ende: „Sie wird niemals frei sein“

  • Mission Feinstoffliche Materie: Wählt die Option „Das Leben ist für die Lebenden“.
    • Konsequenzen: Skif weist Narbe schroff zurück, woraufhin der Anführer der Funken ihn als Feind ihrer Sache bezeichnet. Die Funken werden dadurch für den Rest des Spiels zu einer feindlichen Partei.
  • Mission Falsche Freunde: Wählt „[Fliehen]“.
    • Konsequenzen: Skif versucht, Korschunows Fängen zu entkommen und macht dabei unmissverständlich klar, dass er kein Verbündeter der Aufseher ist. Er wird zur Chemiefabrik gebracht, wo er in der Mission Entkomme aus dem Käfig entkommen muss. Damit werden die Aufseher zu Skifs Feinden. Nachdem er sich von beiden großen Fraktionen abgewandt hat, setzt Skif sein Vertrauen in Strelok.
  • Mission Der letzte Wunsch: Wählt „[Schießen]“.
    • Konsequenzen: Skif erschießt Doktor Kaimanow auf Streloks Befehl hin und beseitigt damit eine große Bedrohung für die Zone – zumindest nach den Worten des legendären Stalkers. Mit dieser loyalen Tat wird Skif zu Streloks Agenten und setzt sich fortan dafür ein, die Zone vor allen Bedrohungen zu verteidigen.

Im Strelok-Ende folgt ihr der Philosophie von Strelok, einem legendären Stalker, der sich gegen die Ausbeutung der Zone stellt. In diesem Ende wird die Zone als ein mysteriöser Ort angesehen, der weder kontrolliert noch verändert werden sollte. Strelok glaubt, dass die Zone ihren eigenen Willen besitzt und dass jeder Versuch, sie zu verändern oder zu kontrollieren, zum Scheitern verurteilt ist.

Was passiert in der Zwischensequenz?

In dieser Zwischensequenz sieht man Skif, wie er sich gegen die anderen Fraktionen stellt, die versuchen, die Zone zu kontrollieren oder zu verändern. Stattdessen wird er ein Teil des Widerstands gegen alle, die die Zone für ihre eigenen Ziele ausnutzen wollen.

Das Ende zeigt, dass Skif und die anderen Stalker die Zone als etwas betrachten, das nicht verändert oder kontrolliert werden darf. Die Zone bleibt ein geheimnisvoller, gefährlicher Ort, dessen Geheimnisse und Kräfte weder ergründet noch manipuliert werden sollen. Skif nimmt eine eher passive Rolle ein, indem er dafür kämpft, die Zone zu schützen und zu bewahren.

Was bedeutet das Strelok-Ende?

Dieses Ende steht für das Prinzip der Unberührbarkeit und den Glauben an die Selbstgenügsamkeit der Zone. Skif und die anderen Stalker, die sich dieser Philosophie anschließen, sehen sich als Hüter der Zone, nicht als diejenigen, die versuchen, sie zu verändern. Die Zone bleibt ein Ort des Mysteriums, der weder kontrolliert noch zerstört werden kann.

4. Kaymanov-Ende: „Projekt Y“

  • Mission Feinstoffliche Materie: Wählt die Option „Das Leben ist für die Lebenden“.
    • Konsequenzen: Um das Kaymanow-Ende zu erreichen, müsst ihr euch zunächst von den anderen Fraktionen abwenden. Diese Wahl macht euch zum Feind der Funken, die euch bis zum Ende des Spiels feindlich gesinnt bleiben.
  • Mission Falsche Freunde: Wählt „[Fliehen]“.
    • Konsequenzen: Wie bei der vorherigen Entscheidung macht euch auch diese zum Feind der Aufseher. Skif wird in der Chemiefabrik gefangengenommen, aus er in der Mission Entkomme aus dem Käfig fliehen muss.
  • Mission Der letzte Wunsch: Wählt „[Die Waffe senken]“.
    • Konsequenzen: Skif weigert sich, Dr. Kaymanow zu erschießen, der sich stattdessen entscheidet, der herannahenden Emission zu erliegen. Auf eine Weise könnte man sagen, dass er von seiner eigenen Schöpfung zurückgeholt wurde. Skif entscheidet sich, die Vision des Arztes für die Zone zu übernehmen – eine Zone, die nicht kontrolliert oder zerstört wird, sondern befreit.

Bei diesem Ende folgt ihr Doktor Kaymanow, der die Zone und ihre Bewohner, einschließlich der Mutanten, frei gedeihen lassen möchte.

Im Kaymanov-Ende folgt ihr der Vision von Doktor Kaymanow, einem Wissenschaftler, der die Zone als etwas betrachtet, das nicht kontrolliert oder verändert werden sollte, sondern in ihrer natürlichen Entwicklung frei gelassen werden muss. Kaymanow möchte, dass die Zone sich selbst entfaltet, ohne von Menschen beeinflusst zu werden. Er glaubt, dass die Zerstörung oder Eindämmung der Zone langfristig katastrophale Folgen für die Welt haben könnte.

Was passiert in der Zwischensequenz?

In dieser Zwischensequenz wird gezeigt, wie Kaymanow die Zone als ein Experiment begreift, das nicht manipuliert oder zerstört werden sollte, sondern sich selbst entfalten muss.

Skif folgt Kaymanows Plan, die Zone sich selbst zu überlassen und nicht in ihre natürlichen Prozesse einzugreifen. Dr. Kaymanov glaubt, dass die Zone sich weiterentwickeln und die Menschheit nicht nur die Zone selbst, sondern auch sich selbst transformieren kann. Das Ende zeigt, wie Skif und die wenigen Unterstützer dieser Vision die Zone in ihrem natürlichen Zustand lassen, anstatt zu versuchen, sie zu kontrollieren oder zu verändern.

Was bedeutet das Kaymanow-Ende?

Das Ende steht für das Konzept der natürlichen Entwicklung und die Vorstellung, dass die Zone ihren eigenen Lauf nehmen sollte, ohne dass der Mensch in ihren Prozess eingreift. Skif, der sich von den anderen Fraktionen abwendet, setzt sich dafür ein, dass die Zone nicht unterdrückt, sondern in ihrer freien Entfaltung akzeptiert wird.

© GSC Game World

Eure Entscheidungen in diesen Missionen bestimmen, welches Ende ihr letztendlich bekommt. Es ist wichtig, die Konsequenzen jeder Wahl sorgfältig abzuwägen, da sie den Verlauf und das Ende eurer Geschichte in der Zone maßgeblich beeinflussen.

Die Enden von Stalker 2 bieten verschiedene Perspektiven auf die Zukunft der Zone. Eure Entscheidungen bestimmen, ob die Zone kontrolliert, zerstört, verändert oder in ihrem natürlichen Zustand belassen wird. Jedes Ende reflektiert eine unterschiedliche Philosophie über den Umgang mit der Zone und ihren Gefahren und hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Welt und die Fraktionen.

Welches Ende von Stalker 2 ist das beste für die Zone?

Ein offiziell bestätigtes „gutes“ oder kanonisches Ende gibt es nicht. Welches Finale ihr bevorzugt, hängt davon ab, ob Kontrolle, Abschottung, Auflösung bestehender Strukturen oder die freie Entwicklung der Zone für euch im Vordergrund steht. Die früher an dieser Stelle als Kanon bezeichneten Strelok- und Kaymanow-Enden sind deshalb als Interpretationen zu verstehen, nicht als bestätigte Fortsetzungsvorgabe.

Hinweis zu Cost of Hope: Die Erweiterung erzählt eine separate Geschichte. Beim erweiterten Start könnt ihr zwar eine Spark- oder Aufseher-Ausrichtung für den Zustand des Hauptspiels wählen; laut GSC Game World beeinflusst diese Auswahl die Handlung des DLC nicht.

Wenn ihr weitere Hilfen zu Stalker 2 benötigt, schaut gerne in unsere Komplettlösung. Hier erhaltet ihr wertvolle Tipps und Tricks wie Lösungswege für das gesamte Spiel.

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Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.

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