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TARAE The Unbound – neues Action-RPG mit Diablo-Feeling und Koop geplant

Mit TARAE: The Unbound kündigt sich ein neues Action-RPG an, das Fans von Diablo 4 und Path of Exile aufmerksam verfolgen dürften. Das von Boundary entwickelte und von Krafton veröffentlichte Spiel setzt auf eine isometrische Perspektive, große Gegnerhorden, mächtige Fähigkeiten und eine umfangreiche Beutejagd.

Seine Premiere feierte das Projekt am 26. August 2026 während der Opening Night Live der gamescom 2026. Einen Veröffentlichungstermin gibt es bislang nicht, auf Steam kann TARAE: The Unbound aber bereits zur Wunschliste hinzugefügt werden.

Rasante Kämpfe und vielseitige Klassen

Wie orientiert sich TARAE: The Unbound an Diablo 4? Das Kampfsystem folgt einer vertrauten Hack-and-Slash-Formel. Ihr kämpft euch durch ganze Gruppen von Monstern, kombiniert Fähigkeiten zu Angriffsketten und sammelt Ausrüstung, mit der sich der gewählte Build weiter verfeinern lässt.

Bei Bosskämpfen soll reines Austeilen von Schaden allerdings nicht genügen. Unterschiedliche Angriffsmuster und Mechaniken verlangen gut abgestimmte Ausweichmanöver sowie Konter. Jeder mächtige Gegner soll dadurch eine eigene spielerische Herausforderung darstellen.

Zur Auswahl stehen insgesamt sechs sogenannte Seekers, die eigene Hintergründe, Kampfstile und Ressourcenmechaniken besitzen. Klassenfähigkeiten, Eigenschaften, Unterstützungsfertigkeiten und Ausrüstung können miteinander kombiniert werden. Dabei fließen Konzepte wie die fünf Elemente, Yin und Yang, Karma sowie der Kreislauf der Wiedergeburt in die Charakterentwicklung ein.

  • Sechs spielbare Seekers mit individuellen Geschichten
  • Unterschiedliche Kampfstile mit Klingen, Schusswaffen und Kampfkunst
  • Mystische Fähigkeiten und die Kontrolle über Geister
  • Verzweigte Builds durch Eigenschaften und Unterstützungsfertigkeiten
  • Online-Koop zusätzlich zur Einzelspieler-Erfahrung

Östliche Dark Fantasy mit Samurai-Flair

Warum erinnert ein Seeker an Ghost of Tsushima? Einer der gezeigten Schwertkämpfer trägt eine Halbmaske und eine dunkle Rüstung, deren Gestaltung deutliche Erinnerungen an Jin Sakai weckt. Auch Farbgebung, Silhouette und Bewaffnung erzeugen den Eindruck einer isometrischen Variante von Ghost of Tsushima: Legends.

Andere Charaktere setzen sich optisch ebenfalls klar voneinander ab. Zu sehen sind unter anderem ein älterer Krieger, eine verhüllte Frau mit Glocke, ein muskulöser Nahkampfspezialist und eine Kämpferin mit Fächer. Letztere dürfte einige Fans an Kitana aus Mortal Kombat erinnern.

Inhaltlich führt die Reise auf die Insel Taegwido, die aus den zerbrochenen Grenzen der sechs Reiche entstanden ist. Dort suchen die Seekers nach besonderen Quellen, mit denen der gestörte Kreislauf der Wiedergeburt wiederhergestellt werden kann. Im Alleingang schließen sich die übrigen Figuren nach und nach als Verbündete an, während ihre Vergangenheit und ihr jeweiliges Karma enthüllt werden.

Eine eigene Identität abseits von Sanctuary

Was unterscheidet TARAE: The Unbound von anderen Action-RPGs? Statt auf westliche Mittelalterfantasy und klassische Vorstellungen von Himmel und Hölle zu setzen, verbindet Boundary ostasiatische Architektur mit Mythologie, Folklore und blutiger Dark Fantasy. Tempel, zerstörte Festungen, verwüstete Straßen und von Geistern heimgesuchte Gebiete sollen Taegwido einen unverwechselbaren Charakter verleihen.

Auch bei den Gegnern setzt das Studio auf ungewöhnliche Designs. Drachen, fliegende Löwen, echsenartige Kreaturen und dämonische Wesen treffen auf malerische Landschaften, in denen Schönheit und Grausamkeit dicht beieinanderliegen.

Damit könnte TARAE: The Unbound eine interessante Alternative für alle werden, die das Spielgefühl von Diablo 4 mögen, aber nach einem deutlich anderen Szenario suchen. Ob Kampfsystem, Klassenvielfalt und Beutejagd langfristig überzeugen, muss sich allerdings erst zeigen. Ein Termin und konkrete Systemanforderungen stehen derzeit noch aus.

Was haltet ihr von TARAE: The Unbound und dem auffälligen Ghost of Tsushima-Flair? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Öffnet in einem neuen Tab

Ich schaue mehr Anime als gesund ist, kenne jeden Intro-Song auswendig und habe beim Zocken schneller die Tasten im Griff als mein eigener Schatten. Wenn ich nicht gerade mit einem Kaffee bewaffnet über neue Story-Ideen grübel, kämpfe ich mich durch Fantasy-Welten – entweder mit dem Controller oder dem Kugelschreiber. Meine größte Schwäche? Limited Editions und Charaktere mit tragischer Hintergrundgeschichte.

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