Der neue Street-Fighter-Film hat seine ersten Zuschauer erreicht und sorgt für sehr unterschiedliche Reaktionen. Mehrere Stimmen loben die überdrehten Kämpfe, die Nähe zur Spielvorlage und den nostalgischen Humor. Andere sehen Schwächen bei Dialogen und Handlung. In Deutschland startet die Verfilmung bereits am 15. Oktober 2026 im Kino.
„Bloodsport auf Pferdesteroiden“ und jede Menge Arcade-Action
Einen besonders anschaulichen Vergleich liefert ComicBook-Moderator Chris Killian. In seiner ersten Reaktion auf X beschreibt er Street Fighter als „Bloodsport auf Pferdesteroiden“. Damit spielt er auf den Martial-Arts-Klassiker mit Jean-Claude Van Damme an und hebt die bewusst übertriebene, explosive Action hervor.
Auch den Humor bewertet Killian positiv: Der Film würdige die Absurdität alter Actionfilme und mache sich gleichzeitig über deren übersteigerten Machismo lustig. Seine Einschätzung deutet damit auf eine Verfilmung hin, die ihre Figuren und Kämpfe mit viel Spektakel inszeniert und sich selbst dabei nicht durchgehend ernst nimmt.
Brandon Davis schlägt in seinem Beitrag eine ähnliche Richtung ein. Für ihn ist Street Fighter eine Rückkehr in die 1990er-Jahre, sowohl optisch als auch beim Humor. Besonders positiv erwähnt er Andrew Koji als Ryu und Roman Reigns als Akuma. Sein Gesamteindruck: albern, unterhaltsam und mutig.
Bekannte Kampfbewegungen und Animationen kommen gut an
Für Fans der Spiele dürfte vor allem interessant sein, wie die bekannten Figuren umgesetzt werden. Moderatorin Maude Garrett lobt in ihrer Reaktion ausdrücklich die charakteristischen Kampfbewegungen und die zahlreichen Anspielungen auf die Vorlage. Beim Zuschauen habe sie sogar Gänsehaut bekommen.
Auch Noah Centineos Darstellung von Ken hebt Garrett hervor. Damit fällt ihr Urteil über eine der zentralen Rollen ausgesprochen positiv aus.
Ein weiterer Punkt taucht in mehreren Reaktionen auf: Street Fighter kombiniert Live-Action mit animierten Sequenzen. Christopher Gallardo bezeichnet den Film in seinem Beitrag als ein Spektakel für Fans und lobt gerade diese Verbindung. Auch Callina Liang als Chun-Li erhält von ihm Zuspruch.
Kritik an Dialogen, Humor und einer unfertigen Geschichte
Von einhelliger Begeisterung kann allerdings keine Rede sein. Tessa Smith von Mama’s Geeky sieht zwar gelungene Elemente, darunter die 2D-Animationen und einzelne Kämpfe. Insgesamt überzeugt sie der Film aber nicht.
In ihrer ersten Einschätzung kritisiert Smith die Dialoge und schreibt, dass die Witze nur selten funktionieren. Trotz der überzeugenden Optik der Darsteller fühle sich das Ergebnis für sie wie ein halber Film an.
Auch Christopher Rates It äußert sich in seinem Originalbeitrag zwiespältig. Er erkennt mutige Entscheidungen, vermisst aber eine klare Richtung. Gleichzeitig bescheinigt er dem Film unterhaltsame Kämpfe, gelungene Animationen und eine Besetzung, die sichtbar Spaß an ihren Rollen hat.
Die ersten Stimmen legen deshalb nahe, dass gerade der Ton entscheidend sein könnte: Wer überzeichnete Figuren, Arcade-Spektakel und albernen Humor erwartet, findet offenbar einiges davon wieder. Ob daraus auch eine überzeugende Geschichte entsteht, beurteilen die bisherigen Zuschauer unterschiedlich.
Darum geht es im neuen Street Fighter
Laut der offiziellen Inhaltsbeschreibung von Paramount Deutschland spielt die Handlung im Jahr 1993. Ryu und Ken Masters haben sich voneinander entfernt, werden von Chun-Li aber für das nächste World Warrior Tournament zurück in den Kampf geholt.
Hinter dem Turnier steckt eine tödliche Verschwörung. Dadurch müssen sich die beiden Kämpfer sowohl ihren Gegnern als auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Regie führt Kitao Sakurai.
Zum Ensemble gehören außerdem Jason Momoa als Blanka, David Dastmalchian als M. Bison, Cody Rhodes als Guile und Curtis „50 Cent“ Jackson als Balrog.
Deutscher Kinostart bereits am Donnerstag
Paramount Deutschland nennt den 15. Oktober 2026 als Kinostart. Der häufig in internationalen Meldungen angegebene 16. Oktober bezieht sich auf den US-Start.
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