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Signal Veil angekündigt – Survival Horror im Anime-Stil mit Smartphone-Tool

Mit Signal Veil kündigt sich ein neues Survival-Horror-Spiel an, das klassische Genremechaniken mit einer auffälligen Anime-Optik verbindet. Das Projekt von Time Hunters und Serafini Productions erscheint unter anderem für die PS5 und erinnert mit seiner Ressourcenknappheit, der bedrückenden Kulisse und den gefährlichen Kreaturen an die frühen Teile von Resident Evil.

Statt verlassener Herrenhäuser oder abgelegener Polizeistationen dient jedoch die Nishikawa High School als zentraler Schauplatz. Anfangs wirkt das Gebäude noch wie eine gewöhnliche Schule, doch unter dem Einfluss übernatürlicher Kräfte verwandeln sich Flure und Räume zunehmend in eine unheimliche Albtraumwelt.

Ein Smartphone als übernatürliches Werkzeug

Worum geht es in Signal Veil? Im Mittelpunkt steht die Jugendliche Aki Mizuno, deren Mutter plötzlich und beinahe spurlos verschwindet. Zurück bleibt lediglich ein Smartphone mit übernatürlichen Fähigkeiten, das Aki bei der Untersuchung weiterer Vermisstenfälle begleitet.

Das Gerät reagiert auf spirituelle Präsenzen und verborgene Erinnerungen. Es vibriert, gibt ungewöhnliche Geräusche von sich und zeigt Störungen auf dem Display an, sobald sich eine Gefahr nähert oder in der Umgebung wichtige Hinweise verborgen sind. Damit übernimmt das Smartphone eine ähnliche Warnfunktion wie das Radio aus Silent Hill 2.

Im Kampf ist die Technik ebenfalls unverzichtbar. Einige Kreaturen lassen sich nicht sofort verletzen, sondern müssen zunächst mit dem Blitzlicht aufgescheucht oder zur Offenlegung ihrer spirituellen Schwachstellen gezwungen werden. Dieser Ansatz erinnert an Fatal Frame, verlangt aber zugleich ein sorgfältiges Timing und einen überlegten Einsatz der verfügbaren Ausrüstung.

Klassischer Survival Horror im Anime-Stil

Warum erinnert Signal Veil an Resident Evil? Aki kann nur auf begrenzte Mengen an Medizin, Schlüsselgegenständen und mystischen Waffen zurückgreifen. Unüberlegte Kämpfe könnten deshalb schnell wertvolle Vorräte kosten, weshalb Erkundung, Beobachtung und Ressourcenmanagement eine wichtige Rolle spielen.

Eine direkte Resident-Evil-Inspiration haben die Verantwortlichen bislang nicht genannt. Die gefährliche, abgeschlossene Umgebung und der ständige Druck durch knappe Hilfsmittel greifen jedoch zentrale Elemente auf, die Fans des klassischen Survival Horrors kennen dürften.

Optisch schlägt Signal Veil eine andere Richtung ein. Die Präsentation orientiert sich an Anime-Produktionen der 1990er-Jahre, während die Geschichte deutlich düsterere Themen behandelt. Dazu gehören Mobbing, Demütigung, emotionale Belastungen, traumatische Ereignisse, Blut, verstörende Kreaturen und Leichen.

Psychischer Zustand verändert die Spielwelt

Wie beeinflusst Akis mentale Verfassung das Gameplay? Begegnungen mit feindlichen Wesen, verdorbenen Orten und traumatischen Ereignissen setzen der emotionalen Stabilität der Protagonistin zu. Sinkt diese zu stark, verändert sich ihre Wahrnehmung der Realität.

Dadurch können Umgebungen verzerrt erscheinen und Gegner ihr Verhalten verändern. Das System verbindet die psychologischen Themen der Handlung direkt mit dem Gameplay und könnte dafür sorgen, dass sich die Schule im Verlauf der Geschichte immer unberechenbarer anfühlt.

Signal Veil befindet sich für PS5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC in Entwicklung. Ein konkreter Veröffentlichungstermin oder ein Release-Zeitfenster wurde noch nicht genannt. Die PC-Version benötigt laut den derzeitigen Systemanforderungen lediglich 4 GB freien Speicherplatz.

Wie gefällt euch die Mischung aus klassischem Survival Horror, übernatürlichem Smartphone und Anime-Optik? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Öffnet in einem neuen Tab

Wenn bei GTA der fünfte Wagen brennt und irgendwo ein NPC flucht, ist Jens wahrscheinlich nicht weit. Bei PlayCentral kümmert er sich mit viel Herzblut um alles, was zockt, kracht und Spaß macht. Sei es ein Blockbuster mit Millionenbudget oder ein Indie-Perle mit Retro-Charme. Sein Fachgebiet? Open Worlds, Chaos-Sandboxen und Games, bei denen man "nur mal kurz reinschauen" wollte und dann plötzlich 3 Stunden später noch da sitzt. Immer kritisch, meistens fair und manchmal leicht übermüdet vom letzten Games-Marathon.

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