Neue Gerüchte gewähren einen umfangreichen Einblick in ein eingestelltes Halo-Projekt, das Battle-Royale- und Extraction-Shooter-Elemente miteinander verbinden sollte. Unter dem Codenamen Project Ekur plante Halo Studios angeblich einen eigenständigen Multiplayer-Titel mit spielbaren Spartans und Brutes der Verbannten.
Die am 19. Oktober 2026 veröffentlichten Angaben stammen vom Halo-YouTuber HiddenXperia, der sich auf anonyme Quellen aus dem Entwicklungsumfeld beruft. Weder Xbox noch Halo Studios haben Project Ekur oder dessen Einstellung offiziell bestätigt.
Vom Battle Royale zum Extraction Shooter
Wie entstand Project Ekur? Den Berichten zufolge begann das Vorhaben als Project Tatanka, ein klassisches Battle Royale im Halo-Universum. Eine große Oberwelt sollte bekannte Multiplayer-Karten wie Lockout, Ascension, Sanctuary und Blood Gulch miteinander verbinden.
Während einer Partie hätten die Teilnehmenden Waffen gesammelt und diese an Werkbänken verbessert. Pelicans sollten im späteren Verlauf zusätzliche Fahrzeuge auf dem Schlachtfeld absetzen. Nach der angeblichen Einstellung von Tatanka seien Teile des Konzepts anschließend für Project Ekur wiederverwendet worden.
Ekur hätte mehrere Vierertrupps auf Zeta Halo geschickt. Neben gegnerischen Teams sollte die computergesteuerte Flood eine zentrale Bedrohung darstellen, während Fraktionsmissionen erfüllt und wertvolle Ausrüstung gesichert werden musste. Besonders mächtige Flood-Kreaturen hätten konkurrierende Gruppen sogar dazu gezwungen, zeitweise zusammenzuarbeiten. Die Handlung rund um den Ausbruch sollte offenbar die Lücke zwischen Halo Infinite und einem möglichen Halo 7 schließen.
Spielbare Helden und wechselnde Konzepte
Welche Besonderheiten waren für das Gameplay geplant? Zu Beginn der Entwicklung konnten sich Nutzer angeblich zwischen einem UNSC-Spartan und einem Brute der Verbannten entscheiden. Spartans verfügten über eine Schwebeaktion in der Luft, während Brutes einen mächtigen Nahkampfangriff ausführen konnten.
Zusätzliche Kits hätten Fähigkeiten und Ausrüstung wie den Greifhaken, einen Bodenangriff sowie ein an Halo 3: ODST erinnerndes VISR bereitgestellt. Später soll Halo Studios diesen Fraktionsansatz zugunsten eines Hero-Shooter-Systems verworfen haben. Statt namenloser Kämpfer wären dadurch bekannte Figuren wie der Master Chief, Atriox, Emile aus Halo Reach und Tartarus aus Halo 2 spielbar geworden.
Während der schwierigen Produktion von Halo: Campaign Evolved änderte sich die Ausrichtung angeblich erneut. Battle-Royale- und Extraction-Elemente verschwanden, sodass Ekur zeitweise einem traditionelleren Halo-Multiplayer in der Unreal Engine ähnelte. Als Teile des Teams zu Halo: Campaign Evolved wechselten, soll das Projekt endgültig eingestellt worden sein. Frühere Berichte führten die wiederholten Richtungswechsel außerdem auf Probleme innerhalb der Studioleitung zurück, diese Vorwürfe bleiben jedoch unbestätigt.
Hättet ihr Project Ekur mit Spartans, Brutes und der Flood gerne gespielt, oder sollte Halo lieber beim klassischen Arena-Multiplayer bleiben? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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