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Paperhead auf Steam – Horror-Boomer-Shooter mit Bleistiftmechanik startet stark

Der Indie-Shooter Paperhead ist am 9. Oktober 2026 auf Steam erschienen und hat einen starken Start hingelegt. Kurz nach der Veröffentlichung waren 95 Prozent von insgesamt 240 Nutzerrezensionen positiv, wodurch der Titel die Wertung Sehr positiv erreichte.

Auf den ersten Blick erinnert das ungewöhnliche Horrorspiel an eine wilde Mischung aus Paper Mario, Doom und The Binding of Isaac. Hinter der niedlichen Welt aus Pappe verbirgt sich allerdings ein ausgesprochen blutiger Boomer-Shooter, der mit hohem Tempo, industriellem Metal und grotesken Kreaturen aufwartet.

Niedliche Pappe trifft auf brutale Action

Warum wird Paperhead mit The Binding of Isaac verglichen? Beide Spiele kombinieren eine vergleichsweise simple und beinahe niedliche Optik mit verstörenden Gegnern, viel Blut und schwarzem Humor. Paperhead ist jedoch kein Roguelike, sondern orientiert sich spielerisch stärker an klassischen Ego-Shootern wie Doom.

Entwickelt wurde der Titel von Paperhead te4m, während HypeTrain Digital als Publisher auftritt. Bereits 2023 erschien eine erste Demo auf Steam. Später folgte mit Paperhead EP.0 ein kostenloser Prolog, der einen Vorgeschmack auf das schnelle Kampfsystem und die seltsame Welt des Spiels lieferte.

Die Handlung führt durch eine verlassene Forschungseinrichtung, in der offenbar etwas gründlich schiefgegangen ist. Bewaffnet mit Schrotflinte, weiteren Schießeisen, kräftigen Tritten und einem magischen Bleistift soll das dunkle Geheimnis hinter der blutenden Pappe aufgedeckt werden.

  • Schnelle und brutale Gefechte mit verschiedenen Waffen
  • Ein magischer Bleistift zum Erschaffen und Verändern von Objekten
  • Eine niedliche Pappwelt mit überraschend grotesken Details
  • Ein treibender industrieller Soundtrack für die Kämpfe

Der Bleistift erweitert das Shooter-Konzept

Welche Besonderheiten bietet das Gameplay von Paperhead? Der magische Bleistift ist weit mehr als eine gewöhnliche Waffe. Damit lassen sich unter anderem Bomben zeichnen, die anschließend in Richtung der Gegner getreten werden können. Auch Türen können auf Papier entstehen, nur damit die Spielfigur sie unmittelbar danach mit dem Stiefel eintritt.

Diese Kombination aus Zeichnen, Schießen und Treten sorgt für zusätzliche Freiheit innerhalb der einzelnen Level. Während das hohe Tempo häufig mit Doom Eternal verglichen wird, erinnern die kompakten Kampfarenen und schnellen Entscheidungen teilweise auch an Hotline Miami.

Das positive Feedback auf Steam hebt vor allem die präzise Steuerung, die kompromisslose Geschwindigkeit und den energiegeladenen Soundtrack hervor. Gleichzeitig soll die Forschungseinrichtung genügend Geheimnisse und Hintergrundgeschichten bieten, um auch Fans von kultigen Horrorspielen zum Erkunden zu motivieren.

Ein auffälliger Neuzugang für den Horror-Oktober

Für wen eignet sich Paperhead? Der Shooter richtet sich vor allem an Fans von The Binding of Isaac, Doom und anderen modernen Boomer-Shootern. Wer schnelle Gefechte, ungewöhnliche Spielmechaniken und einen bewussten Kontrast zwischen knuffiger Präsentation und drastischer Gewaltdarstellung mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen.

Gerade im Oktober 2026 muss sich Paperhead gegen zahlreiche Horrorveröffentlichungen behaupten. Dazu gehören unter anderem Clive Barker’s Hellraiser: Revival und Silver Pines. Trotz dieser Konkurrenz fällt der Indie-Titel durch seinen Pappstil und die vielseitige Bleistiftmechanik deutlich aus der Masse heraus.

Die ersten Steam-Rezensionen zeigen jedenfalls, dass das eigenwillige Konzept bei der Community ankommt. Paperhead ist für PC erhältlich und unterstützt unter anderem eine deutsche Benutzeroberfläche sowie deutsche Untertitel.

Was haltet ihr von der Mischung aus The Binding of Isaac, Paper Mario und Doom? Schreibt uns eure Meinung zu Paperhead in die Kommentare.

Öffnet in einem neuen Tab

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.

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