In den vergangenen Jahren hat Ubisoft einige interne Umstrukturierungen vorgenommen, was leider auch Studioschließungen und zahlreiche Entlassungen zur Folge hatte. Ende 2025 stellte das Unternehmen zudem bereits die neue Creative-House-Struktur vor, die mittlerweile insgesamt sechs Kerneinheiten hat.
Die neuen Einheiten von Ubisoft
Den ersten Zweig bilden die Vantage Studios für die Marken „Assassin’s Creed“, „Far Cry“ und „Tom Clancy’s Rainbow Six“. Dann gibt es noch Creative House 3, das für „Brawlhalla“, „For Honor“, „Riders Republic“, „Skull and Bones“ und „The Crew“ verantwortlich ist. Creative House 4 betreut „Anno“, „Beyond Good and Evil“, „Heroes of Might and Magic“, „Prince of Persia“ und „Rayman“.
Creative House 5 ist für „Growtopia“ sowie das „Hasbro“-Portfolio verantwortlich. Und das Creative Network kümmert sich um die zentrale Unterstützung bei der Produktion. Eins fehlt: Das einstige Creative House 2. Diese Einheit firmiert sich jetzt unter dem Banner Massive Entertainment.
Massive Entertainment als neue Geschäftsstelle
Das schwedische Studio besteht bereits seit 1997 in Malmö und hat Games wie die „The Division“-Reihe, „Avatar: Frontiers of Pandora“ und „Star Wars Outlaws“ entwickelt. Unter der Leitung von General Manager Christoph Hartmann betreut Massive ab sofort „Tom Clancy’s The Division“, „Tom Clancy’s Ghost Recon“ und „Tom Clancy’s Splinter Cell“. Außerdem entsteht derzeit eine neue Eigenmarke namens „March of Giants“, zu der jedoch noch nichts Weiteres bekannt ist.
„Indem wir unsere Teams unter einer gemeinsamen Identität vereinen, haben wir die Möglichkeit, die kreative Energie und das Fachwissen der Standorte Montréal, Paris, Schweden und Toronto zu bündeln. So können wir die nächste Generation dieser legendären Marken gestalten, neue Spiele und IPs entwickeln sowie unser Handwerk und unsere Technologie weiter voranbringen“, erklärt Hartmann.
Massive Entertainment bleibt Teil von Ubisoft, heißt es in der offiziellen Erklärung. Das Unternehmen veröffentlicht und vertreibt hernach künftig alle Spiele, die unter der Marke Massive Entertainment entwickelt werden.
Ubisoft sorgt weiter für Schlagzeilen
Unterdessen macht sich das Ubisoft-Studio in Mainz nicht gerade beliebt bei seinen Angestellten. Das Unternehmen will das Arbeiten im Homeoffice gänzlich abschaffen. Aus diesem Grund haben zahlreiche Mitarbeiter mit der Gewerkschaft ver.di demonstriert.
Die vollständige Präsenzarbeit sei ein Rückschritt der inzwischen bewährten Arbeitskultur und könnte den Verlust von qualifizierten Arbeitskräften zur Folge haben, erklärt ein Gewerkschaftssekretär. Deshalb soll ein Tarifvertrag her, der die Arbeitsbedingungen verbindlich regelt und den Mitarbeitern die etablierte Einteilung ihrer Arbeits- und Privatzeit zusichert.
Was meint ihr dazu? Tut sich Ubisoft mit all dem einen Gefallen oder könnten möglicherweise die nächsten Spiele qualitativ unter dem Kuddelmuddel leiden (Stichwort: Skull and Bones)? Teilt eure Meinungen gern in den Kommentaren.
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