Marvel’s Wolverine im Test: Brutale Action, starke Inszenierung – aber oft deutlich zu einfach
PLAYCENTRAL TEST
Testfazit
Ein starkes, kurzweiliges Actionspiel mit viel Wolverine-Atmosphäre – aber eines, das seine Spieler manchmal deutlich mehr an die Hand nimmt, als nötig wäre.

PlayCentral Gold Award
Marvel’s Wolverine hat mich gut unterhalten. Das Kampfsystem macht Spaß, die Inszenierung ist stark, Grafik und Sound überzeugen und die lineare Struktur gefällt mir deutlich besser als eine unnötig große Open World.
Gleichzeitig ist das Spiel teilweise einfach zu vorsichtig gestaltet. Quick-Time-Events verzeihen fast alles, Orientierungshilfen zeigen euch häufig sehr deutlich den Weg und selbst spektakuläre Actionsequenzen verlangen teilweise erstaunlich wenig Eingabe. Das nimmt dem Spiel etwas Spannung.
Trotzdem funktioniert das Gesamtpaket für mich. Gerade weil Marvel’s Wolverine nicht versucht, euch 50 Stunden lang mit Nebenaufgaben zu beschäftigen, bleibt die Action angenehm konzentriert.
Wer ein kompaktes, brutales und stark inszeniertes Singleplayer-Abenteuer sucht, bekommt hier ein sehr gutes Spiel, auch wenn Insomniac seinen Spielern ruhig etwas mehr zutrauen dürfte.
Pro
- wuchtiges, spaßiges Kampfsystem
- starke Inszenierung
- sehr gute Grafik und Animationen
- überzeugender Sound
- angenehm kompakte Spielzeit
- lineare Struktur ohne Open-World-Leerlauf
Kontra
- insgesamt eher niedriger Schwierigkeitsgrad
- Quick-Time-Events teilweise kaum fordernd
- sehr starke Orientierungshilfen
- Kämpfe können sich wiederholen
- einige Sequenzen wirken zu stark automatisiert
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