Zum Inhalt springen
PlayCentral
Shop

Diablo 5 beginnt nach der Apokalypse: Diablo hat gesiegt und die Menschheit kämpft ums Überleben

Blizzard stellt die vertraute Grundidee seiner Action-RPG-Reihe mit Diablo 5 auf den Kopf. Während die bisherigen Hauptteile vom Kampf gegen einen drohenden Weltuntergang erzählten, beginnt das nächste Abenteuer in einem Sanktuario, das bereits gefallen ist. Diablo hat gewonnen, die früheren Helden wurden besiegt und die Menschheit liegt am Boden.

Damit bewegt sich Diablo 5 deutlich stärker in Richtung eines postapokalyptischen Szenarios. Der Wechsel betrifft allerdings vor allem die Welt und ihre Dramaturgie. Spielerisch bleibt der für das Frühjahr 2029 angekündigte Titel ein Action-RPG mit Klassen, Beute, Charakter-Builds und dämonischen Gegnerhorden.

Diablo herrscht über das gefallene Sanktuario

Die Handlung setzt rund ein Jahrhundert nach Diablo 4 ein. Ihr übernehmt die Rolle des Erben von Westmark und flieht durch die verkohlten Überreste eines Königreichs, das Diablo in einen Außenposten der Hölle verwandelt hat. Vom Thron in Westmark aus nutzt der Herr des Schreckens Menschen und deren Seelen als Waffen im Ewigen Konflikt.

Diablo wartet dabei nicht lediglich als Endgegner am Abschluss der Kampagne. Laut der offiziellen Vorstellung von Blizzard ist er von Beginn an präsent und beeinflusst die Geschichte, die Welt sowie den persönlichen Weg des Protagonisten. Eine geheimnisvolle Verbindung zu Diablo macht den Erben von Westmark zugleich gefährlich und anfällig für dessen Einfluss.

Auch die Umgebung soll Diablos Herrschaft widerspiegeln. Gelände, wichtige Orte, Monster und Belohnungen können sich bei einer späteren Rückkehr verändern. Blizzard verbindet das zerstörte Sanktuario dafür mit prozedural generierten Gebieten, wodurch bekannte Regionen nicht dauerhaft gleich bleiben.

Eine wachsende Karawane ersetzt feste Städte

In dieser verwüsteten Welt gibt es kaum noch sichere Siedlungen. Statt regelmäßig in eine etablierte Stadt zurückzukehren, baut ihr eine mobile Karawane auf, die gemeinsam mit euch durch das Ödland zieht. Sie fungiert als Heimat, Rückzugsort und zentrale Anlaufstelle für Nebeninhalte.

Unterwegs gerettete Überlebende schließen sich der Gemeinschaft an. Aus ihnen werden Händler, Handwerker, Begleiter und Auftraggeber mit eigenen Geschichten. Zu den bereits vorgestellten Figuren gehören eine ehemalige Schwester des Verborgenen Auges und ein gestrandeter Schatzgoblin, der in einer Welt ohne funktionierende Zivilisation nach einem neuen Lebenssinn sucht.

Narrative Director Jennifer Hepler erklärte im Originalinterview, weshalb diese Gemeinschaft für die Geschichte eine zentrale Rolle spielt:

Wir brauchen etwas, das ihr an dieser Welt lieben könnt. Das Sammeln von Überlebenden ist einer der Mechanismen der Geschichte. Diese Menschen sind diejenigen, die ihr beschützt, und zugleich die Quelle sämtlicher Nebeninhalte.

Die Karawane wächst im Verlauf der Kampagne sichtbar. Neue Wagen spiegeln die Persönlichkeit und Herkunft ihrer Besitzer wider, während Trophäen und Verbesserungen den bisherigen Fortschritt dokumentieren. Auf diese Weise erschaffen sich Abenteurer ihre eigene kleine Gemeinschaft in einer Welt, in der fast alles andere verloren ist.

Das Action-RPG bleibt seinen Wurzeln treu

Trotz des neuen postapokalyptischen Rahmens bleibt Diablo 5 ein düsteres Fantasy-Action-RPG. Blizzard hat bislang drei spielbare Klassen bestätigt:

  • Der Dämonenjäger kämpft mit zwei Armbrüsten, greift aus den Schatten an und bewegt sich besonders agil über das Schlachtfeld.
  • Der Mönch setzt auf schnelle Nahkampfangriffe, seine Fäuste und heilige Kräfte.
  • Der neue Pestritter verbreitet Krankheiten und Pestilenz, um diese anschließend für seine eigene Macht zu nutzen.

Auch das Gegenstandssystem orientiert sich stärker an Diablo 2. Geplant sind unter anderem Werte-Anforderungen für Ausrüstung, unterschiedlich große Inventargegenstände, Ausrüstungssets sowie Runen und Runenworte. Diablo 5 wechselt somit nicht vollständig das Spielgenre, sondern kombiniert das bekannte Action-RPG-Fundament mit einer Welt, in der die Apokalypse nicht mehr verhindert werden kann, weil sie längst stattgefunden hat.

Öffnet in einem neuen Tab

Miriam schreibt bei PlayCentral über alles, was blinkt, lootet oder EXP gibt. Wenn sie nicht gerade über neue Releases berichtet, verliert sie sich wahrscheinlich in einem Open-World-RPG – auf der ewigen Suche nach dem einen Sidequest, den sie noch nicht abgeschlossen hat. Kaffee ist ihr Buff, Gaming ihr Endgame.

Deine Meinung zählt

Wie siehst du das? Teile deine Gedanken mit der PlayCentral-Community.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei

Für Kommentare gelten unsere Nutzungshinweise. Mit dem Absenden räumst du uns die dort beschriebenen, auf die Veröffentlichung begrenzten Nutzungsrechte ein.

guest
0 Kommentare
Neueste
Älteste Am meisten gewählt