Fans von Satisfactory sollten sich den 12. November 2026 vormerken. An diesem Tag startet Main Sequence auf Steam in den Early Access und verlegt den bekannten Mix aus Ressourcenabbau, Fabrikbau und Automatisierung in die Weiten des Weltraums.
Das vom Einmannstudio Tumbling Dumpling Studio entwickelte Spiel beginnt bewusst überschaubar. Mit einem einzelnen Bergbauschiff sammelt ihr Rohstoffe in einem Asteroidengürtel, bevor daraus nach und nach Fabriken, Raumstationen, automatisierte Versorgungsrouten und eine interstellare Flotte entstehen.
Fabrikbau zwischen Asteroiden und Sternensystemen
Wie funktioniert der Fabrikbau in Main Sequence? Abgebaute Ressourcen werden zunächst an Bord des eigenen Schiffes verarbeitet. Sobald genügend Material vorhanden ist, errichtet ihr eine permanente Raumstation und stattet diese mit Maschinen, Förderbändern und Produktionslinien aus.
Die Anlagen sollen langfristig möglichst selbstständig arbeiten. Automatisierte Schiffe transportieren Waren zwischen Stationen, während ihr neue Gebiete erschließt, Technologien erforscht oder eure industrielle Infrastruktur erweitert. Ähnlich wie in Satisfactory steht damit die schrittweise Optimierung komplexer Produktionsketten im Mittelpunkt.
Schiffe und Stationen lassen sich modular gestalten. Dabei bestimmt ihr unter anderem die Position von Reaktoren, Waffen und Frachträumen. Entwürfe können gespeichert, erneut verwendet und mit Freunden geteilt werden. Für Bauprojekte ohne Ressourcenbeschränkungen ist außerdem ein Kreativmodus vorgesehen.
- Eigene Raumstationen und Raumschiffe modular konstruieren
- Maschinen und Förderbänder zu Produktionslinien verbinden
- Automatisierte Versorgungsrouten zwischen Stationen einrichten
- Neue Technologien für weitere Reisen durch die Galaxie erforschen
- Alien-Verteidigungsanlagen mit einer eigenen Flotte bekämpfen
- Baupläne speichern und mit Freunden teilen
Erkundung und Gefechte ergänzen die Automatisierung
Welche Gefahren warten außerhalb der Fabriken? Der industrielle Ausbau bleibt nicht unbemerkt. Eine uralte außerirdische Verteidigungsanlage betrachtet die wachsende Präsenz der Menschheit als Bedrohung und schickt feindliche Einheiten gegen eure Stationen.
Damit bekommt die Gestaltung der eigenen Flotte eine praktische Bedeutung. Neben Transportkapazität und Energieversorgung müsst ihr auch über Bewaffnung und Verteidigung nachdenken. Wahlweise schützt ihr eure Anlagen vor Angriffswellen oder geht selbst gegen die außerirdischen Streitkräfte vor.
Die Sternensysteme werden prozedural erzeugt und sollen unterschiedliche logistische Herausforderungen bieten. Bei Erkundungstouren lassen sich Wracks, neue Ressourcen, verlassene Stationen sowie Phänomene wie Schwarze Löcher und Neutronensterne entdecken. Landungen auf Planeten wie in No Man’s Sky sind dagegen nicht Teil des Konzepts, da sich Main Sequence auf den Weltraum und selbst gebaute Stationen konzentriert.
Gemeinsamer Aufbau im Online-Koop
Wie läuft der Koop-Modus von Main Sequence ab? Neben dem Einzelspiel unterstützt die Steam-Version Online-Koop und LAN-Koop. Jedes Gruppenmitglied übernimmt das Kommando über ein eigenes Schiff, wodurch sich Aufgaben flexibel verteilen lassen.
Während sich eine Person um Logistik und Produktionsketten kümmert, kann eine andere die Verteidigung organisieren oder entfernte Gebiete erkunden. Alternativ arbeitet die gesamte Crew gemeinsam an einem großen Bauprojekt. Die aktuelle Demo erhielt am 19. Oktober 2026 ebenfalls Koop-Unterstützung und kann kostenlos über Steam ausprobiert werden.
Zum Start des Early Access verspricht Main Sequence rund 40 Stunden an Inhalten. Die Entwicklungsphase soll etwa ein bis zwei Jahre dauern. Geplant sind unter anderem zusätzliche Fraktionen, Produktionslinien, Schiffsmodule, Stationsbauteile, Charaktere sowie umfangreichere Anpassungsmöglichkeiten. Ein Preis und die genaue Freischaltungszeit für den 12. November 2026 wurden bislang nicht genannt. Deutsche Bildschirmtexte werden unterstützt.
Ist Main Sequence für euch eine spannende Weltraumalternative zu Satisfactory, oder bleibt ihr lieber beim Fabrikbau auf fremden Planeten? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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