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Game of Thrones – War for Westeros bringt RTS-Krieg um den Thron 2027

Daenerys Targaryen und der Nachtkönig kehren 2027 offiziell nach Westeros zurück. Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine neue Staffel von Game of Thrones, sondern um das Strategiespiel Game of Thrones: War for Westeros von PlaySide Studios.

Das Echtzeitstrategiespiel erscheint nach einer Verschiebung Anfang 2027 für den PC auf Steam. Ein konkreter Veröffentlichungstag steht noch aus. Der während der gamescom 2026 präsentierte Gameplay-Trailer bestätigt neben Daenerys und dem Nachtkönig weitere bekannte Figuren aus der HBO-Serie.

Alternative Schicksale für Westeros

Wie kehren Daenerys Targaryen und der Nachtkönig zurück? In Game of Thrones: War for Westeros führen beide eigene Streitkräfte in die Schlacht. Daenerys kommandiert Haus Targaryen und kann auf ihre Drachen sowie mächtige Einheiten wie die Unbefleckten zurückgreifen. Der Nachtkönig zieht dagegen mit den Weißen Wanderern und seiner Armee der Toten in den Krieg.

Damit erhalten Fans die Möglichkeit, den Ausgang des Kampfes um Westeros vollständig umzuschreiben. Daenerys kann ihre Eroberung erfolgreich abschließen und den Eisernen Thron beanspruchen. Ebenso darf der Nachtkönig den Süden überrennen, seine Gegner vernichten und selbst zum Herrscher der Sieben Königslande aufsteigen.

Die Einzelspielerkampagne soll bewusst keine reine Nacherzählung der Serie werden. Stattdessen entsteht eine Sandbox, in der Entscheidungen, Bündnisse und Verrat den Verlauf des Krieges bestimmen. Dadurch sind Szenarien möglich, die deutlich von der achten Staffel abweichen. Auch Jon Schnee könnte den Nachtkönig besiegen, anstatt dass Arya Stark diese Aufgabe übernimmt.

Vier Fraktionen kämpfen um den Eisernen Thron

Welche Fraktionen stehen zum Start zur Auswahl? Bestätigt sind Haus Stark, Haus Lennister, Haus Targaryen und die Weißen Wanderer. Jede Seite besitzt eigene Einheiten, Gebäude, Mechaniken und Helden. Zu den spielbaren Persönlichkeiten gehören Jon Schnee, Robb Stark, Geist, Grauwind, Jaime Lennister, Tywin Lennister, Daenerys Targaryen und der Nachtkönig.

Die Helden verfügen über individuelle Fähigkeiten, können aufsteigen und neue Kräfte freischalten. Während Haus Lennister seine wirtschaftliche Macht ausspielt und sogar Schulden aufnehmen kann, setzt Haus Targaryen auf kostspielige Drachen. Diese mächtigen Kreaturen stehen jedoch nicht sofort zur Verfügung, sondern müssen durch strategische Entscheidungen und Investitionen freigeschaltet werden.

Zum klassischen Spielablauf gehören der Bau einer Basis, das Sammeln von Gold und anderen Ressourcen, die Ausbildung von Truppen sowie die Kontrolle wichtiger Gebiete. Kavallerie kann ungeschützte Bogenschützenlinien durchbrechen, während Speerträger anstürmende Reiter stoppen. Große Einheiten wie Riesen sollen sogar komplette Trupps durch die Luft schleudern können.

Kampagne und Mehrspieler-Modi

Welche Spielmodi bietet Game of Thrones: War for Westeros? Neben der Kampagne sind Gefechte im Einzelspiel sowie Partien gegen andere Menschen oder Bots geplant. Bestätigt wurden Duelle im Format Eins gegen Eins, Teamkämpfe mit zwei gegen zwei und freie Schlachten für vier Teilnehmer.

Eigene Lobbys sollen zusätzliche Einstellungen ermöglichen. Kooperative Partien gegen Bots sind ebenfalls vorgesehen. Schauplätze wie Königsmund, die Mauer und Aschmark bilden dabei die Kulissen für groß angelegte Schlachten um Ressourcen, Territorien und den Eisernen Thron.

Game of Thrones: War for Westeros erscheint Anfang 2027 auf Steam und bietet eine deutsche Benutzeroberfläche sowie deutsche Untertitel. Eine Konsolenversion wurde bislang nicht angekündigt. Noch 2026 soll außerdem eine geschlossene Beta stattfinden.

Werdet ihr Daenerys auf den Eisernen Thron führen oder mit dem Nachtkönig ganz Westeros unterwerfen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Öffnet in einem neuen Tab

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.

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