Zum Inhalt springen
PlayCentral
Shop

Final Fantasy 7 Revelation könnte über 100 Stunden beschäftigen – Director hat es schon 46-mal durchgespielt

Final Fantasy 7 Revelation dürfte nicht nur das Finale der Remake-Trilogie werden, sondern offenbar auch ihr bislang umfangreichster Teil. Game Director Naoki Hamaguchi spricht von einem Spiel, das bei einer wirklich vollständigen Prüfung sämtlicher Inhalte problemlos die Marke von 100 Stunden überschreiten kann.

Dabei geht es ausdrücklich nicht nur um die Hauptgeschichte, sondern um das Gesamtpaket aus Kampagne, Nebenaktivitäten und Endgame-Inhalten. Hamaguchi selbst kennt diesen Umfang inzwischen besser als wahrscheinlich jeder andere: Während der Entwicklung hat er Revelation nach eigenen Angaben bereits 46-mal durchgespielt.

Über 100 Stunden für einen vollständigen Check

Hamaguchi erklärt gegenüber GameSpot, dass ein Durchlauf, bei dem er wirklich jedes Asset, jedes Spielelement und sämtliche Inhalte von Anfang bis Ende überprüfen würde, problemlos mehr als 100 Stunden beanspruchen könnte.

Das sollte allerdings nicht mit einer offiziellen Spielzeit für die Hauptstory verwechselt werden. Die genannte Zahl beschreibt vielmehr einen möglichst vollständigen Durchgang, bei dem auch Nebeninhalte und interne Qualitätsprüfungen berücksichtigt werden.

Gerade für die Entwicklung ist ein solcher Komplettdurchlauf kaum praktikabel. Hamaguchi erklärt deshalb, dass er die 46 bisherigen Runs nicht jedes Mal auf identische Weise gespielt hat.

Hamaguchi überspringt teilweise Kämpfe

Stattdessen setzt der Director bei seinen Testdurchläufen unterschiedliche Schwerpunkte. In manchen Runs überspringt er etwa Kämpfe und konzentriert sich stärker auf die Hauptgeschichte, in anderen überprüft er gezielt bestimmte Systeme oder Inhalte.

Das zeigt ziemlich gut, wie aufwendig die Qualitätskontrolle bei einem Spiel dieser Größenordnung inzwischen ist. Revelation soll deutlich größer und komplexer werden als ein klassisches lineares RPG.

Hamaguchi soll selbst während seiner Pressereise immer wieder Zeit finden, um neue Builds zu testen. Berichte erwähnen, dass er dafür sogar einen PS5-Controller mit sich führt und freie Minuten zwischen Interviews nutzt, um weitere Stellen des Spiels zu prüfen.

Revelation soll das größte Kapitel der Trilogie werden

Schon andere Aussagen rund um den dritten Teil deuten darauf hin, dass Square Enix beim Umfang noch einmal eine Schippe drauflegt.

Zuletzt sorgte etwa die Aussage für Aufmerksamkeit, dass Final Fantasy 7 Revelation rund 200 GB Speicherplatz benötigen könnte. Damit wäre das Finale noch einmal deutlich größer als Remake und Rebirth.

Gleichzeitig soll die größere Spielwelt nicht bedeuten, dass Spieler mit Pflichtinhalten erschlagen werden. Die Entwickler betonen weiterhin, dass viele Aktivitäten optional bleiben und der Fortschritt flexibel gestaltet werden soll.

Auch Komfortfunktionen sollen Zeit sparen

Square Enix will trotz des großen Umfangs vermeiden, dass Revelation unnötig Zeit frisst. So sollen Zwischensequenzen übersprungen werden können, während optionale Aktivitäten nicht zwingend absolviert werden müssen.

Damit bleibt letztlich offen, wie lange ein normaler Durchgang tatsächlich dauern wird. Wer sich nur auf die Hauptstory konzentriert, dürfte deutlich unter den genannten 100 Stunden liegen.

Wer dagegen möglichst alles sehen, sämtliche Nebenaktivitäten erledigen und auch die Endgame-Inhalte mitnehmen möchte, könnte sich auf ein sehr großes Rollenspiel einstellen.

Release im April 2027

Final Fantasy 7 Revelation erscheint am 8. April 2027 für PS5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC.

Für Hamaguchi dürfte bis dahin vermutlich noch der eine oder andere weitere Durchlauf dazukommen. Mit bereits 46 absolvierten Runs hat der Director jedenfalls jetzt schon eine beeindruckende Zahl erreicht.

Öffnet in einem neuen Tab

Wenn bei GTA der fünfte Wagen brennt und irgendwo ein NPC flucht, ist Jens wahrscheinlich nicht weit. Bei PlayCentral kümmert er sich mit viel Herzblut um alles, was zockt, kracht und Spaß macht. Sei es ein Blockbuster mit Millionenbudget oder ein Indie-Perle mit Retro-Charme. Sein Fachgebiet? Open Worlds, Chaos-Sandboxen und Games, bei denen man "nur mal kurz reinschauen" wollte und dann plötzlich 3 Stunden später noch da sitzt. Immer kritisch, meistens fair und manchmal leicht übermüdet vom letzten Games-Marathon.

Deine Meinung zählt

Wie siehst du das? Teile deine Gedanken mit der PlayCentral-Community.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei

Für Kommentare gelten unsere Nutzungshinweise. Mit dem Absenden räumst du uns die dort beschriebenen, auf die Veröffentlichung begrenzten Nutzungsrechte ein.

guest
0 Kommentare
Neueste
Älteste Am meisten gewählt