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Final Fantasy VII Revelation – Disc-Version erfordert Pflicht-Download

Square Enix hat die physische Veröffentlichung von Final Fantasy VII Revelation bestätigt, doch klassische Disc-Fans müssen mit einer entscheidenden Einschränkung leben. Die Versionen für PlayStation 5 und Xbox Series X|S benötigen zusätzliche Spieldaten aus dem Internet, bevor das Rollenspiel gestartet werden kann.

Game Director Naoki Hamaguchi hat die Entscheidung nun näher erläutert. Demnach diskutierte das Entwicklerteam intern eine Veröffentlichung nach dem Vorbild von Final Fantasy VII Rebirth, dessen PS5-Fassung auf zwei Discs ausgeliefert wurde. Für Revelation wollte das Studio jedoch keine technischen oder qualitativen Kompromisse eingehen.

Qualität erhält Vorrang vor einer vollständigen Disc-Version

Warum benötigt Final Fantasy VII Revelation trotz Disc eine Internetverbindung? Laut Hamaguchi hätte eine Begrenzung auf den bisherigen Disc-Umfang Auswirkungen auf die Qualität und technische Umsetzung des Spiels gehabt. Das Team habe sich deshalb dafür entschieden, bestimmte Bestandteile als verpflichtenden Download bereitzustellen.

Die physische Ausgabe von Final Fantasy VII Revelation enthält auf PlayStation 5 und Xbox Series X|S jeweils eine Disc. Diese reicht allerdings nicht aus, um das komplette Spiel ohne Internetzugang zu installieren. Wie groß der zusätzliche Download ausfallen wird und welcher Anteil der Inhalte tatsächlich auf dem Datenträger gespeichert ist, bleibt vorerst offen.

Hamaguchi räumt ein, dass diese Lösung nicht den Erwartungen aller Fans entspricht. Gleichzeitig zeigt er sich zufrieden darüber, überhaupt eine physische Edition anbieten zu können. Gerade für Sammler, die Final Fantasy VII Remake und Final Fantasy VII Rebirth bereits im Regal stehen haben, bleibt damit zumindest eine verpackte Version des Trilogieabschlusses erhältlich.

Unterschiedliche Lösungen auf Konsolen und PC

Welche physischen Formate sind für Final Fantasy VII Revelation vorgesehen? Auf Nintendo Switch 2 erscheint das Action-Rollenspiel als Game-Key-Card. Beim ersten Start müssen die vollständigen Spieldaten heruntergeladen werden. Square Enix nennt für diese Fassung mindestens 130 GB freien Speicherplatz sowie eine aktive Internetverbindung als Voraussetzung.

Auf dem PC wird Final Fantasy VII Revelation unter anderem über Steam veröffentlicht. Der gleichzeitige Start auf PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC ist für den 8. April 2027 geplant. Damit endet die Neuinterpretation von Final Fantasy VII, die mit Final Fantasy VII Remake begann und anschließend in Final Fantasy VII Rebirth fortgesetzt wurde.

Der Umfang des Abschlusses dürfte deutlich größer ausfallen als bei den Vorgängern. Cloud und seine Gefährten können die Welt mit der Highwind aus der Luft erkunden und an verschiedenen Orten abspringen. Außerdem schließen sich Cid Highwind und Vincent Valentine als vollständig spielbare Gruppenmitglieder an, während mächtige Gegner wie Ruby Weapon und Emerald Weapon auf ihre Herausforderer warten.

Zusätzliche Inhalte erhöhen den Speicherbedarf

Wie umfangreich wird Final Fantasy VII Revelation langfristig? Neben dem Hauptspiel plant Square Enix zwei Story-Erweiterungen rund um Sephiroth sowie Vincent und die Turks. Beide Inhalte sind Bestandteil des angekündigten Story Expansion Pass, wodurch der gesamte Speicherbedarf nach der Veröffentlichung weiter steigen dürfte.

Die Debatte um die Disc-Version zeigt zugleich, wie stark sich die Branche in Richtung digitaler Verkäufe bewegt. Hamaguchi hält physische Ausgaben dennoch für wertvoll, sowohl aus Sicht eines Entwicklers als auch als langjähriger Gaming-Fan. Vollständig auf dem Datenträger gespeicherte Spiele könnten künftig allerdings immer seltener werden.

Wie steht ihr zur Entscheidung von Square Enix? Kauft ihr Final Fantasy VII Revelation trotz des verpflichtenden Downloads als physische Ausgabe oder greift ihr direkt zur digitalen Version? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Öffnet in einem neuen Tab

Wenn bei GTA der fünfte Wagen brennt und irgendwo ein NPC flucht, ist Jens wahrscheinlich nicht weit. Bei PlayCentral kümmert er sich mit viel Herzblut um alles, was zockt, kracht und Spaß macht. Sei es ein Blockbuster mit Millionenbudget oder ein Indie-Perle mit Retro-Charme. Sein Fachgebiet? Open Worlds, Chaos-Sandboxen und Games, bei denen man "nur mal kurz reinschauen" wollte und dann plötzlich 3 Stunden später noch da sitzt. Immer kritisch, meistens fair und manchmal leicht übermüdet vom letzten Games-Marathon.

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