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Dimraeth im Early Access – Souls-lite-Koop-RPG mit Basisbau kommt gut an

Mit Dimraeth ist am 15. September 2026 ein neues Open-World-Koop-RPG auf Steam in den Early Access gestartet. Das Debüt des Indie-Studios Mudtek verbindet actionreiche Fantasy-Kämpfe mit Pixel-Art, Herstellungssystemen und dem Aufbau einer eigenen Heimat.

Der ungewöhnliche Mix kommt bislang gut an. Rund 80 Prozent von mehr als 2.100 erfassten Rezensionen fallen positiv aus. Am 16. September 2026 erreichte Dimraeth zudem einen Höchststand von 11.464 gleichzeitig aktiven Steam-Nutzern.

Souls-lite trifft auf gemütlichen Basisbau

Warum begeistert Dimraeth so viele RPG-Fans? Im Mittelpunkt stehen Kämpfe gegen Bestien, Bosse und andere Fantasy-Kreaturen in der handgefertigten Welt Mirkea. Das Kampfsystem orientiert sich mit Ausweichmanövern, unterschiedlichen Fähigkeiten und anspruchsvolleren Begegnungen am Soulslike-Genre, soll aber deutlich zugänglicher ausfallen.

Besonders häufig gelobt wird der Wechsel zwischen gefährlichen Expeditionen und ruhigeren Aktivitäten. Nach einer Tour durch Wälder, Höhlen und Ruinen kehren die Helden in ihre Heimat zurück, stellen Ausrüstung her, brauen Tränke, kochen Mahlzeiten und errichten neue Gebäude.

Auch Beziehungen zu rekrutierten Figuren spielen eine Rolle. Neue Gespräche, persönliche Aufgaben und mögliche Romanzen sollen für zusätzliche Abwechslung sorgen. Im Online-Koop können bis zu acht Personen gemeinsam losziehen, wobei der eigene Charakter samt Level, Inventar, Zaubern und Ausrüstung zwischen verschiedenen Welten übertragen wird.

Umfang und Inhalte der Early-Access-Version

Welche Inhalte bietet Dimraeth zum aktuellen Zeitpunkt? Der erste Akt umfasst drei Kapitel und bietet nach Angaben der Entwickler ungefähr zwölf bis 15 Stunden Story-Inhalte. Anschließend stehen wiederholbare Herausforderungen, Dungeons und Bosse als Endgame-Beschäftigung bereit.

Die aktuelle Version kostet auf Steam regulär 21,99 Euro und enthält eine deutsche Benutzeroberfläche sowie deutsche Untertitel. Folgende Eckpunkte solltet ihr vor dem Kauf kennen:

  • Drei spielbare Völker mit Menschen, Minotauren und Elfen
  • Drei Klassen mit Kämpfer, Magier und Schatten
  • Koop-Unterstützung für bis zu acht Teilnehmer
  • Eine vollständige Starterregion mit mehreren Gebieten und Bossen
  • Herstellung, Basisbau, Landwirtschaft und Ausrüstungsverbesserungen
  • Ein Fähigkeitenbaum und mehr als 300 Zauber
  • Ein maximales Charakterlevel von 25 im ersten Akt
  • Wiederholbare Endgame-Aktivitäten nach Abschluss der Handlung

Langfristig plant Mudtek insgesamt acht Völker und sechs Klassen. Zusätzlich sollen weitere Biome, Zonen, Bosse, Herstellungsmöglichkeiten und umfangreichere Endgame-Systeme folgen. Für die Early-Access-Phase rechnet das Studio mit ungefähr 18 bis 24 Monaten, nennt für Version 1.0 aber noch keinen festen Termin.

Kritik an Dialogen und Handlung

Wo sehen Steam-Nutzer noch Verbesserungsbedarf? Während Kampfsystem, Grafikstil und Basisbau viel Zuspruch erhalten, fällt die Resonanz auf die Texte deutlich schwächer aus. Einige Rezensionen kritisieren ausufernde Dialoge, generische Fantasy-Formulierungen und eine bislang wenig mitreißende Handlung.

Mehrere Nutzer vermuten zudem den Einsatz KI-unterstützter Texte. Eine eindeutige Bestätigung dafür liegt bislang nicht vor. Unabhängig davon gehört die Überarbeitung der Dialoge zu den häufigsten Wünschen innerhalb der Community.

Da sich Dimraeth noch am Anfang seiner Early-Access-Entwicklung befindet, können Handlung, Balance und vorhandene Systeme bis zur Vollversion umfassend verändert werden. Aktuell ist das Rollenspiel ausschließlich für Windows-PCs über Steam erhältlich, weitere Plattformversionen wurden noch nicht angekündigt.

Was haltet ihr von der Mischung aus Souls-lite-Kämpfen, Koop-Abenteuern und gemütlichem Basisbau? Schreibt uns eure Meinung zu Dimraeth in die Kommentare.

Öffnet in einem neuen Tab

Miriam schreibt bei PlayCentral über alles, was blinkt, lootet oder EXP gibt. Wenn sie nicht gerade über neue Releases berichtet, verliert sie sich wahrscheinlich in einem Open-World-RPG – auf der ewigen Suche nach dem einen Sidequest, den sie noch nicht abgeschlossen hat. Kaffee ist ihr Buff, Gaming ihr Endgame.

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