Mit Death’s Door ist eines der beliebtesten düsteren Action-Abenteuer auf Steam so günstig wie nie zuvor erhältlich. Im Rahmen des Steam-Herbst-Sales 2026 wurde der reguläre Preis von 19,50 Euro um 90 Prozent reduziert. Dadurch kostet das Spiel für kurze Zeit nur noch 1,95 Euro.
Das Angebot läuft bis zum 8. Oktober 2026 um 19 Uhr deutscher Zeit. Damit unterbietet die aktuelle Aktion den bisherigen Steam-Tiefstpreis von 3,90 Euro deutlich. Wer das Abenteuer bislang auf der Wunschliste geparkt hat, bekommt nun also eine besonders günstige Gelegenheit.
Ein gefeiertes Abenteuer zum Tiefstpreis
Wie gut kommt Death’s Door bei den Fans an? Auf Steam kann der Titel eine Positivquote von 96 Prozent vorweisen. Auch bei der Fachpresse hinterließ das im Juli 2021 veröffentlichte Abenteuer einen starken Eindruck. Bei OpenCritic erreicht Death’s Door eine durchschnittliche Wertung von 88 Punkten sowie eine Empfehlungsrate von 99 Prozent.
Hinter dem Spiel steht das Entwicklerstudio Acid Nerve, während Devolver Digital als Publisher auftritt. Im Mittelpunkt steht eine kleine Krähe, die für eine bürokratisch organisierte Kommission die Seelen Verstorbener einsammelt. Als eine zugewiesene Seele gestohlen wird, führt die Jagd nach dem Dieb in ein Reich, in dem der natürliche Tod nahezu zum Stillstand gekommen ist.
Dort trifft die Krähe auf uralte Wesen, die ihre vorgesehene Lebensspanne längst überschritten haben und entsprechend mächtig geworden sind. Trotz der melancholischen Geschichte setzt Death’s Door immer wieder auf charmanten Humor und auffällige Figuren, wodurch die düstere Spielwelt ihren ganz eigenen Charakter erhält.
Klassische Abenteuerstruktur trifft Dark Fantasy
Was erwartet euch spielerisch in Death’s Door? Das isometrische Action-Adventure orientiert sich deutlich an klassischen Zelda-Spielen. Ihr erkundet miteinander verbundene Gebiete, löst Umgebungsrätsel, schaltet neue Fähigkeiten frei und kämpft euch durch kompakte Dungeons. Große Bossgegner bewachen die Seelen, die für den Fortschritt der Handlung benötigt werden.
Das Kampfsystem bleibt übersichtlich, verlangt aber gutes Timing. Die Krähe kann schnelle Nahkampfangriffe kombinieren, stärkere Schläge aufladen und gegnerischen Attacken ausweichen. Hinzu kommen Fernkampffähigkeiten wie Pfeil und Bogen, Feuerzauber, Bomben und ein später freischaltbarer Enterhaken. Verbrauchte Fernkampfladungen werden durch erfolgreiche Treffer im Nahkampf wiederhergestellt, was einen ständigen Wechsel zwischen offensivem Vorgehen und vorsichtigem Rückzug fördert.
Besiegte Gegner hinterlassen Seelen, die sich in Verbesserungen für Angriffskraft, Bewegung und Fernkampffähigkeiten investieren lassen. Sammelbare Samen können außerdem in festgelegten Töpfen eingepflanzt werden und dienen anschließend als Heilungsmöglichkeit. Neue Tore, Leitern, Aufzüge und andere Abkürzungen verbinden bereits besuchte Bereiche zunehmend miteinander.
Wenig Leerlauf in einer kompakten Spielwelt
Warum lohnt sich Death’s Door auch für Genre-Neulinge? Obwohl die Atmosphäre und einige Motive an Dark Souls erinnern, fällt der Schwierigkeitsgrad weniger gnadenlos aus. Anspruch entsteht vor allem durch unterschiedliche Gegnertypen, die in späteren Arenen gemeinsam auftreten. Schnelle Angreifer, gepanzerte Kreaturen, Geschosse und Flächenattacken verlangen Aufmerksamkeit, ohne komplizierte Charakter-Builds vorauszusetzen.
Wer sich ausschließlich auf die Haupthandlung konzentriert, kann das Abenteuer in ungefähr sechs Stunden abschließen. Geheimnisse, optionale Waffen und zusätzliche Herausforderungen sorgen jedoch dafür, dass Entdecker deutlich länger beschäftigt bleiben. Die kompakte Struktur gehört zu den größten Stärken, da kaum ein Gebiet oder Spielsystem wie künstliche Streckung wirkt.
Für 1,95 Euro bietet Death’s Door damit ein atmosphärisches und hoch bewertetes Abenteuer, das Erkundung, präzise Kämpfe und eine ungewöhnliche Geschichte miteinander verbindet. Der bisher niedrigste Steam-Preis gilt noch bis zum 8. Oktober 2026 um 19 Uhr.
Habt ihr Death’s Door bereits gespielt oder schlagt ihr bei diesem Tiefstpreis zu? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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