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Aprilscherz: Steam schaltet sich aus Protest gegen Epic Games Store ab

Von Redaktion PlayCentral - News vom 01.04.2019 14:13 Uhr
Epic Games Store Steam
© Steam / Epic Games

Valve hat angekündigt, Protest gegen das „marktverzerrende“ Geschäftsmodell des Epic Games Store einzulegen. Im Zuge dessen soll Steam für einen Tag abgeschaltet werden.

Nicht allen Spielern gefällt die Art und Weise, wie der Epic Games Store versucht, neue Nutzer zu gewinnen. Besonders aggressiv agiert man beim Kauf exklusiver Rechte für Titel wie Metro Exodus, damit die Spieler regelrecht dazu gezwungen werden, sich den Launcher herunterzuladen.

Nun hat Valve angekündigt, die hauseigene Vertriebsplattform Steam aus Protest gegen den Epic Games Store abzuschalten. Damit wolle man ein Zeichen gegen das „marktverzerrende und industrieschädigende Geschäftsmodell“ setzen.

24 Stunden kein Steam

Steam soll vom 02. April 2019 ab 19 Uhr bis zum 03. April 2019 um 18:59 Uhr nicht mehr erreichbar sein. Ein Pressesprecher von Valve beschwichtigt und preist an, dass man mit dem Blackout schließlich „mit der Anzahl an Features im Epic Games Store gleichziehen“ würde.

Damit die eigene Haltung deutlich wird, kündigte Valve an, demnächst ebenfalls im Epic Games Store aktiv zu sein. Um ein Zeichen der Freundschaft zu senden, werde man sämtliche Valve-Spiele im Epic Games Store veröffentlichen. Allerdings wird das Matchmaking in Titeln wie CS:GO nicht zwischen den unterschiedlichen Plattformen funktionieren und separiert werden, damit die „Gewohnheiten der Fortnite-Community“ sich nicht durchsetzen.

Steam schaut sich beim Epic Store um

Valve strebt an, eine Harmonisierung zwischen den verschiedenen Launchern auf dem PC zu erreichen. Spieler sollen weiterhin die Wahl bekommen und nicht zum Download gezwungen werden. Steam bietet deshalb an, zukünftig als Launcher für alle anderen Launcher zu agieren und im Gegenzug auf jedem PC vorinstalliert zu sein.

Im Zuge dessen möchte man sich dem Epic Games Store anpassen und entfernt diverse Features. Zukünftig soll es keine Foren, Gruppen, Rückerstattungen, Lobbys, Spiele-Sharing, Versionen-Rollback, Cloud-Spielstände, Screenshots, Marktplätze, Mod-Workshops und Streaming-Funktionen geben.

„Wir haben gesehen, dass die Spieler die fehlenden Funktionen kritisieren“, erklärt Valve dazu. „Indem wir unsere eigenen Funktionen entfernen, kann dieses Argument nicht länger greifen. Dadurch wird die Spiele-Community friedlicher und das ist unser oberstes Ziel.“

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