Microsoft könnte den Xbox Game Pass grundlegend umbauen und Abonnenten künftig deutlich mehr Kontrolle über den Umfang ihres Tarifs geben. Laut einem aktuellen Bericht von Fortune soll Xbox an einem flexiblen Baukastensystem arbeiten, bei dem einzelne Funktionen hinzugefügt oder entfernt werden können.
Damit würde sich Microsoft von den bislang fest vorgegebenen Tarifstufen entfernen. Bestätigt wurde dieser Plan allerdings weder von Xbox-Chefin Asha Sharma noch von einem anderen Microsoft-Vertreter, weshalb die Angaben vorerst als Gerücht einzustufen sind.
Ein flexibles Baukastensystem für den Game Pass
Wie könnte der neue Xbox Game Pass funktionieren? Abonnenten sollen angeblich selbst auswählen können, welche Funktionen ihr persönlicher Tarif enthält. Genannt werden unter anderem Cloud Gaming, Multiplayer-Funktionen und Zusatzinhalte für Konsolenspiele.
Der monatliche Preis dürfte sich anschließend nach den gewählten Bestandteilen richten. Wer beispielsweise kein Cloud Gaming benötigt, könnte die Funktion abwählen und dadurch weniger bezahlen. Umgekehrt wären umfangreichere und entsprechend teurere Pakete möglich.
Ähnliche Gerüchte gab es bereits im April 2026. Windows Central berichtete damals über einen langfristigen Plan für einen flexibleren Game Pass. Zur Diskussion standen demnach auch das Entfernen von Vorteilen wie Fortnite Crew sowie mögliche Ergänzungen wie ein Abonnement für World of Warcraft, Minecraft Realms oder sogar Netflix.
Microsoft verändert das Abo bereits deutlich
Warum erscheint ein großer Game-Pass-Umbau realistisch? Microsoft hat den Dienst seit seinem Start im Jahr 2017 mehrfach angepasst. Besonders umfangreich waren die Veränderungen seit Oktober 2025, als zunächst deutliche Preiserhöhungen angekündigt wurden.
Im April 2026 senkte Xbox die Preise wieder, verband diesen Schritt jedoch mit einer wichtigen Einschränkung. Neue Ableger von Call of Duty sollten nicht länger direkt am Veröffentlichungstag über den Game Pass verfügbar sein.
Auch Xbox Cloud Gaming wird im November 2026 umgestellt. Game Pass Ultimate soll monatlich 15 Cloud-Stunden enthalten, während Premium zehn Stunden und Essential fünf Stunden bieten. Nach Verbrauch des Kontingents kann zusätzliche Spielzeit über den Xbox Store erworben werden. Die konkreten Kaufoptionen können je nach Markt variieren.
Weitere Hardware-Pläne bleiben unbestätigt
Welche weiteren Xbox-Projekte nennt der Bericht? Neben dem möglichen Game-Pass-Umbau soll Microsoft an neuer Hardware arbeiten. Ein Handheld der nächsten Generation wird laut Fortune für das Weihnachtsgeschäft 2027 angepeilt.
Die nächste klassische Xbox-Konsole soll dem Bericht zufolge im Weihnachtsgeschäft 2028 erscheinen. Auch diese Zeitfenster wurden bislang nicht offiziell von Microsoft bestätigt.
Ein individuell zusammenstellbarer Game Pass könnte das Abonnement günstiger und attraktiver machen, zugleich aber auch für mehr Komplexität sorgen. Entscheidend wäre, welche Funktionen Microsoft als optionale Extras behandelt und welche Bestandteile in jedem Tarif erhalten bleiben.
Was haltet ihr von einem Game Pass nach dem Baukastenprinzip? Würdet ihr Funktionen wie Cloud Gaming oder Fortnite Crew entfernen, um beim monatlichen Preis zu sparen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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