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Tomb Raider Remake: Entwickler verraten, was sie am Original auf keinen Fall verändern wollen

Mit Tomb Raider: Legacy of Atlantis kehrt Lara Croft zu ihren Ursprüngen zurück. Das kommende Remake interpretiert den ersten Teil der legendären Action-Adventure-Reihe aus dem Jahr 1996 neu und soll dabei moderne Spielmechaniken mit dem Charme des Originals verbinden.

Doch wie viel darf man an einem fast 30 Jahre alten Klassiker eigentlich verändern? Genau darüber haben die Verantwortlichen von Crystal Dynamics und Flying Wild Hog jetzt in einem Interview mit dem Magazin Edge (via GamesRadar) gesprochen.

Für die Entwickler steht fest: Die Momente, die Spielern besonders stark in Erinnerung geblieben sind, müssen auch im Remake erhalten bleiben.

Die wichtigsten Erinnerungen sollen unangetastet bleiben

Michał Kuk, Creative Director bei Flying Wild Hog, erklärt, dass sich Spieler häufig nicht an jedes einzelne Detail eines Spiels erinnern. Vielmehr seien es bestimmte Orte, Ereignisse und besondere Augenblicke, die auch Jahrzehnte später noch Emotionen hervorrufen.

Wer nach dem Durchspielen des ursprünglichen Tomb Raider die Augen schließe und sich an das Abenteuer erinnere, habe vor allem diese prägenden Momente vor Augen.

Genau solche Schauplätze, Gegenstände und Erlebnisse müssten laut Kuk im Remake deshalb nahezu unverändert erhalten bleiben. Schließlich seien sie ein wesentlicher Bestandteil dessen, was das Original für viele Fans so besonders gemacht habe.

Das bedeutet allerdings nicht, dass sich die Entwickler bei sämtlichen Details streng an die Vorlage halten wollen.

Moderne Spielmechaniken statt einer einfachen Neuauflage

Jeff Adams, Experience Director bei Crystal Dynamics, betont, dass die deutlich realistischere Darstellung auch neue Herausforderungen mit sich bringe.

Als Beispiel nennt er die klassischen Medipacks. Während Spieler im Original regelmäßig Heilgegenstände in uralten Grabanlagen entdecken konnten, wirke ein solches Fundstück in einer seit Jahrtausenden verschlossenen Grabkammer aus heutiger Sicht wenig glaubwürdig.

Solche Details könnten deshalb überarbeitet werden, ohne den eigentlichen Charakter des Abenteuers zu verändern.

Auch spielerisch soll Legacy of Atlantis mehr als eine originalgetreue Neuauflage werden. Die Entwickler setzen unter anderem auf moderne Mechaniken wie Crafting und Fähigkeitenbäume, die an die jüngeren Tomb-Raider-Abenteuer erinnern.

Damit verfolgt das Remake einen ähnlichen Ansatz wie die Neuauflagen von Resident Evil oder Final Fantasy 7: Die bekannte Geschichte und ihre wichtigsten Schauplätze bleiben erhalten, während das eigentliche Spielerlebnis umfassend modernisiert wird.

Für langjährige Fans dürfte vor allem entscheidend sein, ob es den Entwicklern gelingt, die besondere Atmosphäre des Originals einzufangen. Denn gerade die Mischung aus Erkundung, Rätseln und dem Gefühl, auf sich allein gestellt zu sein, machte Lara Crofts erstes Abenteuer so unvergesslich.

Öffnet in einem neuen Tab

Wenn bei GTA der fünfte Wagen brennt und irgendwo ein NPC flucht, ist Jens wahrscheinlich nicht weit. Bei PlayCentral kümmert er sich mit viel Herzblut um alles, was zockt, kracht und Spaß macht. Sei es ein Blockbuster mit Millionenbudget oder ein Indie-Perle mit Retro-Charme. Sein Fachgebiet? Open Worlds, Chaos-Sandboxen und Games, bei denen man "nur mal kurz reinschauen" wollte und dann plötzlich 3 Stunden später noch da sitzt. Immer kritisch, meistens fair und manchmal leicht übermüdet vom letzten Games-Marathon.

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