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Bloober Team will so lange wie möglich an Discs festhalten

Bloober Team hat sich in den letzten Jahren vor allem mit der Arbeit am Remake von Silent Hill 2 einen Namen in der Gaming-Branche gemacht. Doch das polnische Studio hat auch genügend eigene Titel in der Mache – die wohl bekanntesten sind die Layers of Fear-Reihe oder Cronos: The New Dawn.

Bloober Team stellt neues Spiel samt Besonderheiten vor

2008 gegründet, hat Bloober Team inzwischen mehrere Tochterstudios, darunter auch Broken Mirror Games. Dieses hat zuletzt am mysteriösen „Project M“ gearbeitet, das Anfang September als „Onyx: The Dark Grip“ vorgestellt wurde.

Hierbei handelt es sich um ein psychologisches 2D-Horror-Abendteuer, das irgendwann im kommenden Jahr exklusiv für die Nintendo Switch 2 erscheinen soll. Eine Besonderheit: Das Koppeln mit dem TV soll nicht möglich sein, da das Gameplay gänzlich vom Handheld-Modus abhängig ist.

Demnach sind der Touchscreen, sowie Bewegungs- und Neigungsmechaniken der Switch 2 entscheidend. Darauf im Interview von GamesRadar+ angesprochen, erklärt Bloober Team-CEO Piotr Babieno:

„Ich glaube, gerade im Zeitalter der KI ist es überaus interessant, sich einmal mit anderen Sinnen zu befassen. Es geht darum, den Horror buchstäblich in die eigenen Hände zurückzuholen.“

Bloober Team hält an Discs fest

Bevor es um das neue Horror-Game ging, sprachen der Bloober Team-Chef und Tymon Smektala, der neue Executive Director von Broken Mirror Games, über das umstrittene Disc-Aus für die Konsolen.

So stellte beispielsweise Sony erst am 13. Oktober 2026 klar, dass alle ab Januar 2028 neu veröffentlichten PlayStation-Titel ausschließlich digital erhältlich sind. Die ursprüngliche Ankündigung erfolgte bereits im Juli 2026. Vor allem Sammlern stößt dieser Umstand sauer auf – so auch Babieno und Smektala.

Aus unternehmerischer Sicht verstünden die beiden diesen Schritt zwar, jedoch sei auch der Unmut der Gaming-Community nachvollziehbar. Schließlich sei es mit Emotionen verbunden, ein physisches Exemplar eines neuen Spiels in den Händen zu halten oder eine gereifte Sammlung im heimischen Regal zu betrachten.

So lange wie möglich…

„Wir wissen, wie eine Gewinn- und Verlustrechnung funktioniert und dass der digitale Vertrieb viel einfacher und viel günstiger ist und für alle profitabler sein wird“, meint Piotr Babieno. „Wenn wir jedoch in der Lage sind, eine Retail-Version unserer Spiele zu produzieren, würden wir sie gern so lange wie möglich herstellen.“

Sein Kollege Smektala schließt sich dieser Aussage während des Videocalls an. Er und Babieno stammen immerhin beide aus einer Zeit, „in der man als Gamer zwangsläufig auch Dinge sammelte.“ Er führt weiter aus:

„Wenn ich den Weichzeichner auf meinem Bildschirm ausschalten würde, könntet ihr eine ganze Menge Zeug hinter mir sehen – und es gibt noch viel mehr, das gar nicht im Bildausschnitt liegt. Genau das bedeutet Gaming für uns. So kenne ich Gaming, und so erwarte ich es auch. Solange es möglich ist und die Entscheidungsträger es zulassen, werde ich das natürlich auch weiterhin so handhaben.“

Wie steht ihr zum Disc-Aus? Und was sagt ihr zu „Onyx: The Dark Grip“ und der Handheld-Only-Heransgehensweise von Bloober Team? Schreibt uns eure Meinung gern in die Kommentare.

Öffnet in einem neuen Tab

Bekennender Film- und Serien-Junkie. Gedanklich gerne in diversen Fantasiewelten unterweges. Süchtig nach allem, was magisch scheint. Begeisterte Gaming-Zuschauerin, inklusive klugen Sprüchen. Allen voran: Vollblut-Schreiberling und Hundemama.

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