Ein frisch veröffentlichtes Open-World-Spiel sorgt auf Steam für Aufmerksamkeit: Wildaria verbindet das Sammeln und Trainieren von Kreaturen mit einer gemütlichen Pixeloptik, die Erinnerungen an Pokémon und Stardew Valley weckt. Das von SpaceFudge entwickelte Abenteuer ist am 8. Oktober 2026 im Early Access für PC und Mac gestartet.
Die ersten Reaktionen fallen bemerkenswert positiv aus. Zum aktuellen Zeitpunkt sind sämtliche 38 Nutzerrezensionen auf Steam positiv, was einer Zustimmung von 100 Prozent entspricht. Von einer klassischen Testwertung mit zehn von zehn Punkten kann zwar nicht gesprochen werden, doch für ein kleines Indie-Projekt ist dieser Start dennoch beachtlich.
Eine endlose Welt voller Kreaturen
Was macht Wildaria besonders? Im Mittelpunkt steht eine prozedural generierte Fantasywelt, die beim Erkunden immer neue Landschaften, Dungeons, Ruinen und Siedlungen erschafft. Die aktuelle Early-Access-Version umfasst vier Biome, mehr als 40 zähmbare Kreaturen und drei große Bosse.
Die Tiere unterscheiden sich durch eigene Werte und elementare Fähigkeiten. Gefangene Begleiter lassen sich trainieren, im Kampf einsetzen und teilweise sogar als Reittiere verwenden. Abseits der Kreaturensuche warten Quests, Händler, Dorfbewohner, Banditen und mächtige Tiergötter auf neugierige Abenteurer.
Für zusätzliche Motivation sorgt die Wildapedia. Dieses digitale Kompendium hält bereits entdeckte Arten fest und belohnt den Fortschritt beim Vervollständigen der Sammlung. Langfristig möchte SpaceFudge mehr als 100 weitere Kreaturen ergänzen, wodurch Wildaria zu einem besonders umfangreichen Creature-Collector im Stil klassischer GBA-Abenteuer heranwachsen könnte.
Das Fangen verlangt Geschick
Wie werden Tiere in Wildaria gefangen? Statt einen Gegenstand zu werfen und anschließend auf eine zufällige Berechnung zu hoffen, kommt das Bubble Lasso zum Einsatz. Sobald das Lasso ein Tier trifft, beginnt ein Geschicklichkeitsminispiel, bei dem die richtige Position und Zugrichtung gehalten werden müssen.
Das System erinnert in seinen Grundzügen an das Angel-Minispiel aus Stardew Valley. Unterschiedliche Lassos beeinflussen den Schwierigkeitsgrad und bieten weitere Möglichkeiten, sich auf seltene oder besonders starke Tiere vorzubereiten. Dadurch soll jeder Fangversuch aktiver wirken und weniger schnell zur Routine werden.
Auch das übrige Kampfsystem setzt auf direkte Action. Der eigene Charakter kann verschiedene Waffen verwenden, Angriffen ausweichen und Fähigkeiten über einen Fertigkeitsbaum freischalten. Zusätzlich besitzen die tierischen Begleiter eigene Entwicklungsoptionen und Spezialattacken.
Große Pläne für den Early Access
Welche Inhalte sind für Wildaria geplant? Die Early-Access-Phase soll voraussichtlich rund zwei Jahre dauern. Während dieser Zeit plant SpaceFudge regelmäßige Patches sowie neue Biome, Bosse, Quests und Systeme. Besonders wichtig dürfte der angekündigte Mehrspielermodus werden, der gemeinsame Expeditionen durch die generierten Welten ermöglichen soll.
Außerdem sind zusätzliche Sprachversionen vorgesehen. Aktuell bietet Wildaria ausschließlich englische Texte und eine englische Sprachausgabe. Eine deutsche Lokalisierung ist damit noch nicht verfügbar, könnte aber im weiteren Verlauf der Entwicklung folgen.
Auf Steam kostet Wildaria regulär 15,49 Euro. Bis zum 15. Oktober 2026 gilt ein Einführungsrabatt von zehn Prozent, wodurch der Preis vorübergehend auf 13,94 Euro sinkt. Angesichts der noch kleinen Zahl an Rezensionen bleibt abzuwarten, ob die makellose Zustimmungsrate bestehen bleibt, doch der Auftakt des ambitionierten Indie-Spiels kann sich sehen lassen.
Wie gefällt euch die Mischung aus Pokémon, Stardew Valley und einer prozedural generierten Open World? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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